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Was ist besser: Blitzanlage oder Dauerlicht?

Blitzanlage_vs_Dauerlicht

Was ist besser:
Blitzanlage (Blitzlicht) oder Dauerlicht?

Blitzlicht oder Dauerlicht? - Der große Test


Wer sich dazu entscheidet, selbst Fotos aufzunehmen, der steht automatisch vor der Frage, welche Beleuchtung zum Einsatz kommen soll. Dafür sind die zu fotografierenden Produkte, aber auch das Umfeld, in dem fotografiert wird, ausschlaggebend.

  1. Warum zusätzliche Beleuchtung
  2. Dauerlicht: günstig und sinnvoll für Einsteiger
  3. Blitzanlagen: damit fotografieren Profis
  4. Kontaktiert uns für Eure optimalen Produktbilder

 

Warum zusätzliche Beleuchtung?
Sicherlich kann man für Schnappschüsse, Familienbilder und Selfies das vorhandene Tageslicht verwenden und muss nicht auf externe Lichtquellen zugreifen. Die Bilder sind in der Regel hell genug, und die Motive sind gut zu erkennen. Für die Produktfotografie gestaltet es sich dagegen anders, da hier auch die Einzelheiten in der korrekten Farbe hervorgehoben werden müssen. Jeder, der zum Aufhellen eines Fotos das Raumlicht eingeschaltet hat, hat schon gesehen, dass dadurch die Farben verfälscht werden. Das hängt von der Farbtemperatur der Lampen ab. Raumlicht ist in der Regel sehr warm, da meist 40 bis 60 Watt-Lampen genutzt werden und sorgt für einen leicht bräunlichen Schein in den Bildern. In der Küche hingegen kommt oftmals kühleres Licht in Form von Leuchtstoffröhren zum Einsatz. Reicht die Leistung der Lichtquelle nicht aus, dann sind die Bilder unterbelichtet oder die Software in der Kamera versucht die Belichtung zu optimieren, was ein Bildrauschen zur Folge haben wird. Daran seht Ihr, dass eine optimale und farbrealistische Ausleuchtung von Objekten so nicht möglich ist.

Dauerlicht: günstig und sinnvoll für Einsteiger
Oftmals starten Neueinsteiger mit dem, in der Anschaffung günstigerem, Dauerlicht in Form von Halogenstrahlern. Diese sind für wenig Geld sogar im Baumarkt zu bekommen. Ein vermeintlicher Vorteil ist, dass sie nur aufgestellt und ausgerichtet werden müssen. Das Objekt ist vollständig beleuchtet. Die Farbtemperatur liegt zwischen 2700° und 2800° Kelvin, was zwar nicht mehr ganz so warmes Licht ist, aber noch weit von einem neutralen Weiß entfernt liegt. Für einfache Aufnahmen liefert eine solche Ausleuchtung akzeptable Ergebnisse. Allerdings lässt sich ein solcher Baustrahler nicht regeln, das bedeutet, dass immer die volle Lichtleistung abgeben wird. Um dem entgegenzuwirken, kann mit Blende und Belichtungszeit der Kamera korrigiert werden, sodass Überbelichtungen vermieden werden können.

  1. Vorteile:
  2. Günstig in der Anschaffung
  3. Einfach aufzubauen
  4. Bewegungsunschärfe möglich
  5. Kombination mit Tageslicht

Nachteile:

  • Großflächige Beleuchtung die nicht gedimmt werden kann
  • Hohe Hitzeentwicklung bereits nach sehr kurzer Nutzungsdauer
  • Blendeffekt bei Models, die dann die Augen zukneifen
  • Geringe Lichtleistung

Blitzanlagen: damit fotografieren Profis
Wenn Ihr schon einmal in einem professionellen Fotostudio zu Gast ward, dann erinnert Ihr Euch bestimmt an die recht groß wirkenden Studioblitze. Die Lampen an sich sind meist mit einem zusätzlichen Aufsatz versehen: dem Lichtformer. Wie der Name schon vermuten lässt, „verformt“ er das Licht, um unterschiedliche Lichtcharaktere zu erzeugen. Dazu sind unterschiedliche Aufsätze, die je nach ihrer Bauweise andere Ergebnisse erzielen, erhältlich. Gängig ist für die Produktfotografie im Studio der Diffusor (Softbox). Er sorgt dafür, dass das Blitzlicht weicher wird und sich über das Objekt verteilt und es gleichmäßig ausgeleuchtet wird. So werden Belichtungsspitzen verhindert, die gerade bei der Erstellung von Produktbildern unerwünscht sind. 

Die Blitzanlage wird mit der Fotokamera gekoppelt, entweder per Funk- oder Kabelauslöser und ist mit der Fotokamera synchronisiert. Auf diese Art lösen alle Blitzgeräte im Raum gleichzeitig aus. Das Ausleuchten bedarf einer gewissen Erfahrung und ist nicht so schnell durchgeführt wie mit Dauerlichtlampen. Dafür ist aber eine viel genauere Belichtung möglich. Meist lässt sich neben der Leuchtintensität auch die Farbtemperatur regeln. 

Die Farbtemperatur bei Blitzanlagen liegt bei 5500° bis 5600° Kelvin. Auch muss nicht mit Blende und Verschluss experimentiert werden, um das optimale Ergebnis zu erzielen.

Vorteile:


  1. Hohe Blitzleistung
  2. Regelbare Blitzintensität
  3. Gleichmäßige Lichtwiedergabe
  4. Große Auswahl an Lichtformern
  5. Wenig Raumlicht benötigt
  6. Bewegungen einfrieren

Nachteile:
– teurer als Dauerlicht
– für Anfänger zeitaufwendiger in der Einstellung

Kontaktiert uns für Eure optimalen Produktbilder
Ihr möchte doch lieber Eure Produktfotos vom Profi aufnehmen lassen und nicht in eigenes Licht Geld und Mühe investieren? Dann kontaktiert uns gerne.