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Produktfotografie im Vergleich: Smartphone vs. Profikamera – Welche macht die besseren Bilder?

Produktfotografie im Vergleich: Smartphone vs. Profikamera - Welche macht die besseren Bilder?

Willkommen zu meinem Blogbeitrag „Produktfotografie – Smartphone vs. Profikamera: Wer macht die besseren Bilder?“

In der heutigen Welt des Online-Handels ist die Produktfotografie zu einem wichtigen Bestandteil des Marketings geworden. Die Bilder, die Sie von Ihren Produkten machen, haben einen großen Einfluss auf den Verkaufserfolg und die Kundenbindung. Aber welche Kamera ist die beste Wahl für die Produktfotografie – ein Smartphone oder eine Profikamera?

In diesem Buch werde ich die Vor- und Nachteile von Smartphones und Profikameras untersuchen und die wichtigsten Faktoren diskutieren, die die Qualität Ihrer Produktbilder beeinflussen. Wir werden uns mit Themen wie Blendenöffnung, Tiefenschärfe, Objektiven, Stativen, Licht und anderen wichtigen Faktoren beschäftigen, die dazu beitragen, dass Ihre Produktbilder wirklich herausstechen und Ihre Produkte zum Verkaufsschlager machen.

Ich werde auch die verschiedenen Arten von Kamerasystemen und Objektiven im Detail besprechen, damit Sie eine fundierte Entscheidung darüber treffen können, welche Kamera und welches Objektiv am besten zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget passt.

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Produktfotografie ist wichtig, weil sie einen entscheidenden Einfluss auf den Verkaufserfolg eines Produkts hat. Ein Produktfoto ist das erste, was potenzielle Kunden sehen, wenn sie auf ein Produkt stoßen. Es ist daher unerlässlich, dass das Foto das Produkt in bestmöglicher Qualität darstellt und auf den Kunden attraktiv wirkt. Ein schlechtes Foto kann dazu führen, dass ein Kunde das Interesse an einem Produkt verliert und stattdessen zu einem Konkurrenzprodukt übergeht. Auf der anderen Seite kann ein qualitativ hochwertiges Produktfoto die Kaufentscheidung des Kunden positiv beeinflussen und den Verkaufserfolg des Produkts steigern.

Der Punkt „Warum Produktfotografie wichtig ist“ bezieht sich darauf, dass die Produktfotografie einen entscheidenden Einfluss auf den Verkaufserfolg eines Produkts hat. Produktfotos sind das erste, was potenzielle Kunden sehen, wenn sie auf ein Produkt stoßen, sei es in einem Online-Shop, einem Katalog oder einem Geschäft. Es ist daher von großer Bedeutung, dass das Produkt in bestmöglicher Qualität abgebildet wird, um das Interesse der Kunden zu wecken und sie zum Kauf zu animieren.

Gute Produktfotos können das Produkt in einem vorteilhaften Licht zeigen, seine Merkmale und Vorteile hervorheben und dem Kunden ein besseres Verständnis für das Produkt vermitteln. Auf der anderen Seite können schlechte Produktfotos dazu führen, dass das Produkt unattraktiv und minderwertig erscheint und der Kunde sich eher für ein Konkurrenzprodukt entscheidet.


Insgesamt trägt die Qualität der Produktfotografie erheblich dazu bei, wie ein Produkt wahrgenommen wird und wie erfolgreich es letztendlich verkauft wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, Zeit und Ressourcen in die Produktfotografie zu investieren und sicherzustellen, dass die Bilder die Qualität und Eigenschaften des Produkts in bestmöglicher Weise widerspiegeln

Der Punkt „Der Einfluss von Bildern auf den Online-Handel“ bezieht sich darauf, dass Bilder eine entscheidende Rolle im Online-Handel spielen. Gute Produktbilder können das Interesse potenzieller Kunden wecken und dazu beitragen, dass sie das Produkt kaufen, während schlechte Bilder das Gegenteil bewirken können. Insgesamt haben Bilder einen großen Einfluss auf den Erfolg des Online-Handels.

Die Spiegelreflexkameras sind die ältere der beiden Technologien und wurden erstmals in den 1950er Jahren entwickelt. Diese Kameras haben ein System aus Spiegeln, das Licht durch das Objektiv reflektiert und auf einen optischen Sucher umleitet. Der Sucher zeigt ein Bild, das in Echtzeit und direkt durch das Objektiv aufgenommen wird, was es dem Fotografen ermöglicht, das Motiv genau zu sehen. Spiegelreflexkameras sind aufgrund ihrer Bauweise in der Regel größer und schwerer als spiegellose Kameras. Sie bieten jedoch auch den Vorteil, dass sie über ein breites Sortiment an Objektiven und Zubehör verfügen, was sie zur bevorzugten Wahl von professionellen Fotografen macht.

Spiegellose Kameras sind im Vergleich zu Spiegelreflexkameras neuer und technisch fortschrittlicher. Sie haben keinen Spiegel im Inneren, was dazu führt, dass sie kleiner und leichter als Spiegelreflexkameras sind. Spiegellose Kameras sind jedoch in der Regel teurer als Spiegelreflexkameras. Der Vorteil von spiegellosen Kameras ist, dass sie in der Lage sind, hochwertige Bilder und Videos aufzunehmen, während sie gleichzeitig eine hohe Mobilität und Flexibilität bieten. Die meisten spiegellosen Kameras verfügen über ein elektronisches Suchersystem, das es dem Fotografen ermöglicht, das Motiv auf einem Bildschirm zu sehen, anstatt durch einen optischen Sucher zu schauen.

Insgesamt hängt die Wahl zwischen einer spiegellosen und einer Spiegelreflexkamera von den Bedürfnissen und Vorlieben des Fotografen ab. Beide Kamerasysteme haben Vor- und Nachteile und bieten unterschiedliche Möglichkeiten für die Gestaltung von hochwertigen Bildern und Videos.

Smartphonekameras haben in der Regel einen kleinen Bildsensor, der aufgrund seiner Größe weniger Licht einfangen kann. Dies kann zu einem erhöhten Bildrauschen führen und die Detailgenauigkeit verringern. Allerdings werden Smartphonekameras immer weiter entwickelt und können mittlerweile mit mehreren Kameras und speziellen Softwarefunktionen, wie Nachtmodus, gute Ergebnisse erzielen.

Profikameras haben in der Regel größere Bildsensoren und sind mit einer Vielzahl von Objektiven, Blitzgeräten und weiterem Zubehör kompatibel, um die Bildqualität zu verbessern. Die Sensorgröße hat einen großen Einfluss auf die Bildqualität. Mit einem größeren Sensor können mehr Licht und Details eingefangen werden. Dies führt zu einer höheren Schärfe und Klarheit im Bild.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Dynamikbereich des Sensors. Dies bezieht sich auf die Fähigkeit des Sensors, zwischen den hellsten und dunkelsten Teilen des Bildes zu unterscheiden. Ein größerer Dynamikbereich führt zu einem ausgewogeneren Bild und vermeidet überbelichtete oder unterbelichtete Bereiche.

Das Licht, das auf den Sensor fällt, ist entscheidend für die Qualität des Bildes. Die Lichtempfindlichkeit des Sensors wird in ISO gemessen. Eine höhere ISO-Empfindlichkeit führt zu einem helleren Bild, aber auch zu mehr Bildrauschen. Professionelle Kameras haben oft einen größeren Bereich an einstellbaren ISO-Werten und arbeiten besser bei schwachen Lichtverhältnissen.

Insgesamt bieten Profikameras aufgrund ihrer größeren Sensoren und fortschrittlichen Technologien eine höhere Bildqualität und mehr Flexibilität bei der Bildgestaltung. Allerdings haben sich auch Smartphonekameras in den letzten Jahren erheblich verbessert und können bei guten Lichtverhältnissen und mit etwas Nachbearbeitung ebenfalls beeindruckende Ergebnisse erzielen.

Die Verwendung von Smartphones zur Produktfotografie hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Ein Grund dafür ist die Bequemlichkeit, da fast jeder ein Smartphone besitzt und es immer zur Hand hat. Hier sind einige Vor- und Nachteile, die bei der Verwendung von Smartphones für die Produktfotografie zu berücksichtigen sind:

Vorteile:

  1. Bequemlichkeit: Da man das Smartphone immer dabei hat, kann man spontan Bilder aufnehmen und muss nicht extra eine Kamera mitnehmen.
  2. Einfache Bedienung: Die Bedienung der Smartphone-Kamera ist einfach und selbsterklärend.
  3. Vielseitigkeit: Mit verschiedenen Apps können Bilder bearbeitet und optimiert werden, ohne dass zusätzliche Software erforderlich ist.
  4. Kosten: Im Vergleich zu professionellen Kameras sind Smartphones relativ günstig.

Nachteile:

  1. Bildqualität: Smartphones haben im Allgemeinen kleinere Sensoren und Objektive als professionelle Kameras, was zu einer geringeren Bildqualität führt.
  2. Begrenzte Kontrolle: Bei Smartphones gibt es weniger manuelle Einstellungen, die Kontrolle über die Kamera und das Ergebnis ist begrenzt.
  3. Schwierigkeiten bei schlechten Lichtverhältnissen: Smartphones haben Schwierigkeiten, bei schlechten Lichtverhältnissen klare und scharfe Bilder zu erzeugen.
  4. Begrenzte Zoom-Fähigkeit: Die meisten Smartphones haben keine optischen Zoom-Objektive und verwenden stattdessen digitale Zoom-Technologie, die zu einem Qualitätsverlust führt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Smartphones eine gute Option für die Produktfotografie für Anfänger oder für diejenigen sind, die eine schnelle und einfache Lösung benötigen. Wenn jedoch höhere Anforderungen an die Bildqualität und Kontrolle gestellt werden, ist eine professionelle Kamera die bessere Wahl.

Professionelle Kameras haben im Vergleich zu Smartphones einige Vor- und Nachteile bei der Produktfotografie. Hier sind einige Punkte, die zu berücksichtigen sind:

Vorteile:

  1. Bessere Bildqualität: Professionelle Kameras haben größere Sensoren und leistungsstärkere Prozessoren, die zu hochwertigeren Bildern führen.
  2. Flexibilität bei der Objektivauswahl: Mit professionellen Kameras können Sie verschiedene Objektive verwenden, um unterschiedliche Blickwinkel und Perspektiven zu erreichen.
  3. Mehr Kontrolle über Belichtung und Fokus: Mit manuellen Einstellungen können Sie die Belichtung, den Fokus und die Tiefenschärfe der Bilder besser kontrollieren.

Nachteile:

  1. Kosten: Professionelle Kameras und Objektive können sehr teuer sein, was für Hobbyfotografen und kleine Unternehmen eine Hürde darstellen kann.
  2. Größe und Gewicht: Professionelle Kameras und Objektive sind in der Regel größer und schwerer als Smartphones, was sie weniger portabel macht.
  3. Lernkurve: Es braucht Zeit, um die verschiedenen Funktionen und Einstellungen einer professionellen Kamera zu verstehen und zu meistern.

Es ist wichtig zu beachten, dass sowohl Smartphones als auch professionelle Kameras ihre Vor- und Nachteile haben, und die Wahl hängt von Ihren spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen ab.

Die Bildqualität ist ein entscheidender Faktor in der Produktfotografie, da sie einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung der Kunden hat. Ein Produktfoto mit hoher Bildqualität zeigt das Produkt in bestem Licht, und gibt dem Kunden das Gefühl, dass das Produkt hochwertig und vertrauenswürdig ist. Eine schlechte Bildqualität kann hingegen dazu führen, dass das Produkt unattraktiv und minderwertig wirkt, und den Kunden davon abhält, es zu kaufen.

Die Bildqualität hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Auflösung, der Farbtreue, dem Kontrast und der Schärfe. Eine gute Auflösung sorgt dafür, dass das Produkt klar und detailreich dargestellt wird, während eine hohe Farbtreue sicherstellt, dass die Farben des Produkts realistisch wiedergegeben werden. Ein guter Kontrast sorgt dafür, dass die Details des Produkts klar und deutlich zu sehen sind, während eine ausreichende Schärfe sicherstellt, dass das Produkt scharf und präzise dargestellt wird.

Durch die Verwendung hochwertiger Kameras und Objektive, sowie der richtigen Beleuchtung und Nachbearbeitung können Produktfotos von hoher Qualität erstellt werden. Es ist wichtig, dass man sich Zeit nimmt und sorgfältig arbeitet, um sicherzustellen, dass die Bildqualität den Erwartungen der Kunden entspricht und das Produkt in bestem Licht darstellt.

Die Auflösung einer Kamera ist ein wichtiger Faktor bei der Produktfotografie, da sie bestimmt, wie viele Pixel ein Bild enthält. Pixel sind die kleinen Punkte, aus denen ein Bild besteht, und je mehr Pixel ein Bild hat, desto detaillierter und schärfer wird es sein.

Für die Produktfotografie ist eine hohe Auflösung von großer Bedeutung, da sie sicherstellt, dass alle Details des Produkts scharf und klar auf dem Bild zu erkennen sind. Eine hohe Auflösung ermöglicht es auch, das Bild nach der Aufnahme zu vergrößern oder auszuschneiden, ohne dass die Qualität beeinträchtigt wird.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass eine höhere Auflösung auch größere Dateigrößen und längere Verarbeitungszeiten mit sich bringt. Daher sollte die Wahl der Auflösung je nach Bedarf und Verwendungszweck des Bildes getroffen werden.

In der Regel sind Profikameras mit höheren Auflösungen ausgestattet als Smartphones, was ihnen einen Vorteil in der Produktfotografie verschafft. Eine hohe Auflösung ist jedoch nur ein Faktor von vielen, die die Bildqualität beeinflussen. Es kommt auch auf Faktoren wie die Sensorgröße, die Objektivqualität und die Kameratechnik an.

Die Schärfe und Details sind zwei weitere wichtige Faktoren, die die Bildqualität in der Produktfotografie beeinflussen. Eine scharfe Aufnahme zeigt das Produkt in bestem Licht und gibt dem Betrachter das Gefühl, dass das Produkt hochwertig und vertrauenswürdig ist.

Die Schärfe wird durch den Fokus bestimmt, der auf das Produkt gesetzt wird. Ein scharfes Produktfoto zeigt klare, saubere Konturen und Kanten, die wichtig sind, um Details des Produkts hervorzuheben. Eine unscharfe Aufnahme hingegen kann dazu führen, dass das Produkt unscharf und unsauber wirkt, was das Interesse des Betrachters verringert.

Die Details sind auch wichtig, da sie dem Betrachter zusätzliche Informationen über das Produkt liefern. Wenn das Produkt in hoher Qualität fotografiert wurde, können die Kunden spezifische Details sehen, die ihnen helfen, eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Eine gute Produktfotografie zeigt das Produkt aus verschiedenen Winkeln und gibt einen detaillierten Einblick in seine Eigenschaften und Merkmale.

Um sicherzustellen, dass ein Produktfoto scharf und detailreich ist, ist es wichtig, eine Kamera mit hoher Auflösung und einem guten Objektiv zu verwenden. Es ist auch wichtig, das Produkt aus verschiedenen Winkeln zu fotografieren und sicherzustellen, dass die Beleuchtung optimal ist, um die Details hervorzuheben. Eine Nachbearbeitung des Bildes kann ebenfalls helfen, die Schärfe und Details zu verbessern.

Die Farbgenauigkeit ist ein weiterer wichtiger Faktor, der die Bildqualität in der Produktfotografie beeinflusst. Farbgenauigkeit bezieht sich auf die Fähigkeit der Kamera, die Farben des Produkts korrekt wiederzugeben.

Eine genaue Farbwiedergabe ist wichtig, da sie dem Betrachter ein realistisches Bild des Produkts vermittelt. Wenn die Farben des Produkts nicht genau wiedergegeben werden, kann dies den Eindruck erwecken, dass das Produkt minderwertig oder unattraktiv ist, was die Kaufentscheidung des Kunden negativ beeinflussen kann.

Um sicherzustellen, dass die Farben des Produkts genau wiedergegeben werden, ist es wichtig, die Kameraeinstellungen auf die Lichtverhältnisse anzupassen, in denen das Produkt fotografiert wird. Die Farbtemperatur des Lichts kann einen großen Einfluss auf die Farbwiedergabe haben, und es ist wichtig, sicherzustellen, dass das Licht neutral oder farbecht ist.

Eine weitere Möglichkeit, die Farbgenauigkeit zu verbessern, ist die Verwendung von Farbkarten oder -mustern, die bei der Farbkorrektur in der Nachbearbeitung helfen können. Eine sorgfältige Farbkorrektur kann dazu beitragen, dass die Farben des Produkts so genau wie möglich wiedergegeben werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass eine genaue Farbwiedergabe ein wichtiger Faktor bei der Produktfotografie ist, da sie dem Betrachter ein realistisches Bild des Produkts vermittelt. Um die Farbgenauigkeit zu verbessern, ist es wichtig, die Kameraeinstellungen anzupassen, um das richtige Licht und die Verwendung von Farbkarten und -mustern zu verwenden.

Der Dynamikumfang und Kontrast sind wichtige Faktoren, die die Bildqualität in der Produktfotografie beeinflussen. Der Dynamikumfang bezieht sich auf den Bereich von Helligkeiten, die eine Kamera aufnehmen kann, während Kontrast die Differenz zwischen den hellsten und dunkelsten Teilen des Bildes bezeichnet.

Ein hoher Dynamikumfang ermöglicht es der Kamera, mehr Details in den Schatten- und Highlightbereichen aufzunehmen, was zu einem ausgewogeneren Bild führt. Wenn der Dynamikumfang niedrig ist, können Details in den Schatten- oder Highlightbereichen verloren gehen, was zu einem flachen Bild führen kann.

Der Kontrast beeinflusst die Klarheit und die Wahrnehmung der Details in einem Bild. Ein höherer Kontrast kann dazu beitragen, dass das Produkt heraussticht und Details betont werden, während ein niedriger Kontrast ein weicheres und gleichmäßigeres Bild erzeugt.

Um sicherzustellen, dass der Dynamikumfang und Kontrast optimal sind, ist es wichtig, die Beleuchtung und den Hintergrund sorgfältig zu planen und auszuwählen. Eine sorgfältige Positionierung der Lichtquellen und die Verwendung von Reflektoren und Diffusoren können dazu beitragen, den Kontrast auszugleichen und den Dynamikumfang zu erhöhen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Dynamikumfang und Kontrast wichtige Faktoren für eine gute Produktfotografie sind. Ein ausgewogener Dynamikumfang und ein passender Kontrast können dazu beitragen, dass das Produkt in bestem Licht dargestellt wird und die Details des Produkts hervorgehoben werden.

Die Bildstabilisierung ist ein wichtiger Faktor in der Produktfotografie, da sie dazu beitragen kann, Verwacklungen und Unschärfe zu minimieren. Die Verwendung einer stabilisierten Kamera kann dazu beitragen, dass das Bild scharf und klar bleibt, selbst wenn die Kamera in Bewegung ist.

Verwacklungen und Unschärfe können durch viele Faktoren verursacht werden, wie zum Beispiel eine unebene Unterlage oder eine unruhige Handhaltung. Eine Bildstabilisierung kann dazu beitragen, Verwacklungen und Unschärfe zu minimieren und sicherzustellen, dass das Produkt klar und deutlich dargestellt wird.

Es gibt verschiedene Arten von Bildstabilisierung, wie zum Beispiel optische Bildstabilisierung, mechanische Bildstabilisierung und digitale Bildstabilisierung. Jede Art von Bildstabilisierung hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, und die Wahl der stabilisierten Kamera hängt von den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen ab.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Bildstabilisierung ein wichtiger Faktor in der Produktfotografie ist, da sie dazu beitragen kann, Verwacklungen und Unschärfe zu minimieren. Eine stabilisierte Kamera kann dazu beitragen, dass das Produkt scharf und klar dargestellt wird und somit die Qualität des Bildes verbessert.

Die Blende ist ein wichtiger Bestandteil der Kamera, der die Menge an Licht steuert, die auf den Kamerasensor trifft. Die Blende befindet sich innerhalb des Objektivs und besteht aus sich öffnenden und schließenden Blendenlamellen.

Die Blende wird in der Regel durch eine Zahl angegeben, die als Blendenöffnung bezeichnet wird und als f-Wert bekannt ist. Ein kleinerer f-Wert bedeutet eine größere Blendenöffnung und mehr Licht, während ein höherer f-Wert eine kleinere Blendenöffnung und weniger Licht bedeutet.

Die Blende beeinflusst auch die Schärfentiefe des Bildes, was bedeutet, dass sie bestimmt, wie viel des Bildes scharf erscheint. Eine größere Blendenöffnung (kleinere f-Nummer) erzeugt eine geringere Schärfentiefe, während eine kleinere Blendenöffnung (höhere f-Nummer) eine größere Schärfentiefe erzeugt.

Die Blende kann manuell eingestellt werden oder automatisch durch die Kamera gesteuert werden. Die Wahl der Blendenöffnung hängt von den gewünschten Effekten und dem Umgebungslicht ab. Wenn zum Beispiel das Umgebungslicht gering ist, muss die Blendenöffnung größer sein, um mehr Licht auf den Kamerasensor zu lassen.

Insgesamt ist die Blende ein wichtiger Bestandteil der Kamera, der die Menge an Licht und die Schärfentiefe des Bildes steuert. Ein Verständnis der Blendenöffnung und ihrer Auswirkungen kann dazu beitragen, bessere Produktfotos zu machen und die Qualität der Bilder zu verbessern.

 

Die Blendestufen beziehen sich auf die Größe der Blendenöffnung und werden in Schritten von einer Blendenstufe (auch als „Blendenwert“ bezeichnet) erhöht oder verringert. Eine Erhöhung von einer Blendenstufe bedeutet, dass die Blendenöffnung halbiert wird, während eine Verringerung von einer Blendenstufe bedeutet, dass die Blendenöffnung verdoppelt wird.

In der Praxis ist Blende 8 eine beliebte Einstellung, da sie eine ausgewogene Kombination aus Schärfentiefe und Lichtmenge bietet. Blende 8 erzeugt eine moderate Schärfentiefe, die sowohl das Produkt als auch den Hintergrund scharf abbildet, während gleichzeitig genügend Licht auf den Kamerasensor fällt, um ein ausgewogenes Belichtungsniveau zu erreichen.

Ein Beispiel für die Verwendung von Blende 8 in der Produktfotografie ist die Aufnahme von Schmuckstücken wie Uhren oder Ringe. Eine moderate Schärfentiefe erlaubt es, sowohl das Schmuckstück als auch die Details im Hintergrund scharf darzustellen, während genügend Licht auf den Kamerasensor fällt, um das Schmuckstück im besten Licht darzustellen.

Ein weiteres Beispiel ist die Fotografie von Lebensmitteln. Blende 8 bietet genügend Schärfentiefe, um das Essen und den Hintergrund scharf abzubilden, während gleichzeitig genügend Licht vorhanden ist, um die Farben und Texturen des Essens bestmöglich zu erfassen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Blende 8 eine beliebte Einstellung in der Produktfotografie ist, da sie eine ausgewogene Kombination aus Schärfentiefe und Lichtmenge bietet. Die Verwendung von Blende 8 kann dazu beitragen, dass das Produkt und der Hintergrund scharf abgebildet werden, während gleichzeitig genügend Licht vorhanden ist, um das Produkt im besten Licht darzustellen.

Die Blendenöffnung ist eine wichtige Einstellung in der Kameratechnik und beeinflusst maßgeblich die Tiefenschärfe des Bildes. Die Tiefenschärfe bezieht sich auf den Bereich des Bildes, der scharf abgebildet wird.

Eine größere Blendenöffnung (kleinere f-Nummer) führt zu einer geringeren Tiefenschärfe, was bedeutet, dass nur ein kleiner Bereich des Bildes scharf abgebildet wird, während der Rest des Bildes unscharf oder verschwommen erscheint. Eine kleinere Blendenöffnung (höhere f-Nummer) führt zu einer größeren Tiefenschärfe, was bedeutet, dass ein größerer Bereich des Bildes scharf abgebildet wird.

Die Wahl der Blendenöffnung hängt von der Art der Produktfotografie ab, die durchgeführt wird. Wenn zum Beispiel ein Porträt fotografiert wird, kann eine größere Blendenöffnung verwendet werden, um das Gesicht scharf abzubilden, während der Hintergrund unscharf erscheint. Wenn jedoch ein Produkt fotografiert wird, das von vorne bis hinten scharf abgebildet werden soll, kann eine kleinere Blendenöffnung verwendet werden, um eine größere Tiefenschärfe zu erzielen.

Die Tiefenschärfe kann auch durch die Entfernung zwischen Kamera und Objekt beeinflusst werden. Wenn die Kamera dem Objekt sehr nahe kommt, kann eine größere Blendenöffnung erforderlich sein, um das gesamte Objekt scharf abzubilden. Wenn die Kamera weiter vom Objekt entfernt ist, kann eine kleinere Blendenöffnung verwendet werden, um eine größere Tiefenschärfe zu erzielen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Blendenöffnung eine wichtige Einstellung in der Produktfotografie ist, die die Tiefenschärfe des Bildes beeinflusst. Eine größere Blendenöffnung führt zu einer geringeren Tiefenschärfe, während eine kleinere Blendenöffnung zu einer größeren Tiefenschärfe führt. Die Wahl der Blendenöffnung hängt von der Art der Produktfotografie ab, die durchgeführt wird, und kann durch die Entfernung zwischen Kamera und Objekt beeinflusst werden.

Die Wahl des richtigen Objektivs ist ein wichtiger Aspekt der Produktfotografie, da jedes Objektiv spezielle Eigenschaften hat, die die Bildqualität und den Look des Endprodukts beeinflussen können. Hier sind einige der gängigen Objektivtypen im Überblick:

  1. Standardobjektiv: Ein Standardobjektiv ist ein Objektiv, das eine Brennweite zwischen 35mm und 50mm hat. Es ist eine vielseitige Option für die Produktfotografie und kann für eine breite Palette von Aufgaben eingesetzt werden.

  2. Weitwinkelobjektiv: Ein Weitwinkelobjektiv hat eine Brennweite von unter 35mm und erzeugt einen breiteren Blickwinkel als ein Standardobjektiv. Es ist ideal für die Aufnahme von großen Produkten oder Räumen und kann auch zur Erzeugung von dramatischen Effekten verwendet werden.

  3. Teleobjektiv: Ein Teleobjektiv hat eine Brennweite von über 50mm und erzeugt einen engeren Blickwinkel als ein Standardobjektiv. Es ist ideal für die Aufnahme von kleinen Produkten aus größerer Entfernung und kann auch verwendet werden, um eine flache Schärfentiefe und einen verschwommenen Hintergrund zu erzeugen.

  4. Makroobjektiv: Ein Makroobjektiv ist speziell für die Nahaufnahme von kleinen Produkten konzipiert. Es hat eine hohe Vergrößerung und eine kurze Brennweite, um feine Details zu erfassen.

  5. Fischaugenobjektiv: Ein Fischaugenobjektiv ist ein extrem Weitwinkelobjektiv, das einen sehr breiten Blickwinkel erzeugt. Es kann verwendet werden, um eine einzigartige Perspektive zu erzeugen und kann für die Aufnahme von Produkten in engen Räumen verwendet werden.

Jedes Objektiv hat seine eigenen Vor- und Nachteile und kann für verschiedene Zwecke in der Produktfotografie eingesetzt werden. Ein Weitwinkelobjektiv kann zum Beispiel verwendet werden, um eine dramatische Perspektive auf das Produkt zu erzeugen, während ein Makroobjektiv verwendet werden kann, um feine Details aufzunehmen.

Insgesamt ist die Wahl des richtigen Objektivs ein wichtiger Aspekt der Produktfotografie, der die Bildqualität und den Look des Endprodukts beeinflussen kann. Die Verwendung des richtigen Objektivs kann dazu beitragen, dass das Produkt bestmöglich dargestellt wird und die gewünschten visuellen Effekte erzielt werden.

Die Lichtstärke bezieht sich auf die Fähigkeit des Objektivs, eine ausreichende Menge an Licht auf den Kamerasensor zu übertragen, um ein gut belichtetes Bild zu erzeugen. Eine hohe Lichtstärke bedeutet, dass das Objektiv viel Licht auf den Sensor übertragen kann, während eine niedrige Lichtstärke bedeutet, dass weniger Licht auf den Sensor fällt.

Eine hohe Lichtstärke ist besonders in der Produktfotografie wichtig, da sie es ermöglicht, bei schlechten Lichtverhältnissen zu fotografieren und eine hohe Qualität der Bilder zu erzielen. Sie erlaubt auch die Verwendung von kürzeren Belichtungszeiten, was besonders wichtig ist, um Bewegungsunschärfe und Verwacklungen zu minimieren.

Eine hohe Lichtstärke wird durch eine große maximale Blendenöffnung erreicht, die es dem Objektiv ermöglicht, eine größere Menge an Licht auf den Sensor zu übertragen. Objektive mit einer hohen Lichtstärke werden oft als „schnelle“ Objektive bezeichnet und haben in der Regel eine maximale Blendenöffnung von f/1.8 oder größer.

Eine hohe Lichtstärke ermöglicht auch die Verwendung einer geringeren ISO-Einstellung, was zu einer höheren Bildqualität führt, da weniger Bildrauschen sichtbar wird. Dies ist besonders wichtig in der Produktfotografie, da klare, scharfe Bilder ohne störende Störungen bevorzugt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Lichtstärke eines Objektivs in der Produktfotografie von großer Bedeutung ist. Eine hohe Lichtstärke ermöglicht es, bei schlechten Lichtverhältnissen zu fotografieren, kürzere Belichtungszeiten zu verwenden und eine höhere Bildqualität zu erzielen. Objektive mit einer hohen Lichtstärke sind oft teurer als solche mit einer niedrigeren Lichtstärke, aber sie bieten eine höhere Flexibilität und eine bessere Bildqualität, was in der Produktfotografie von großem Vorteil sein kann.

Stative sind ein wichtiger Bestandteil der Produktfotografie, da sie eine stabile und sichere Plattform für die Kamera bieten und es dem Fotografen ermöglichen, das Produkt aus verschiedenen Winkeln und Blickwinkeln zu fotografieren. Ein Stativ kann auch dazu beitragen, dass das Bild scharf und unverwackelt bleibt und dass die Belichtungszeit verlängert wird, um bei schlechten Lichtverhältnissen zu fotografieren.

Es gibt verschiedene Arten von Stativen, die für die Produktfotografie geeignet sind. Hier sind einige der gängigsten Stativtypen im Überblick:

  1. Dreibeinstativ: Ein Dreibeinstativ ist die klassische Wahl für die Produktfotografie. Es bietet eine stabile Basis für die Kamera und kann in der Regel auf eine beträchtliche Höhe ausgefahren werden. Dreibeinstative sind in der Regel sehr robust und stabil, was sie ideal für den Einsatz in Innenräumen und im Freien macht.

  2. Einbeinstativ: Ein Einbeinstativ ist ein einzelnes Bein, das als Stütze für die Kamera dient. Es ist in der Regel leichter und mobiler als ein Dreibeinstativ und eignet sich besonders für den Einsatz in engen Räumen oder an Orten, an denen Mobilität gefragt ist.

  3. Ministativ: Ein Ministativ ist ein kleines, kompaktes Stativ, das oft auf Tischen und anderen flachen Oberflächen verwendet wird. Es ist ideal für die Aufnahme von kleinen Produkten und kann in der Regel schnell und einfach auf- und abgebaut werden.

  4. Schwenkarmstativ: Ein Schwenkarmstativ ist ein spezielles Stativ, das einen ausziehbaren Arm hat, an dem die Kamera befestigt ist. Es ist ideal für die Aufnahme von Produkten aus schwierigen Winkeln und kann auch verwendet werden, um eine dynamische Perspektive auf das Produkt zu erzeugen.

Für wen sind Stative geeignet? Grundsätzlich sind Stative für jeden Fotografen geeignet, der qualitativ hochwertige und professionelle Produktfotografie anbieten möchte. Insbesondere für Fotografen, die in der Studiofotografie tätig sind, sind Stative unverzichtbar, da sie eine stabile Basis für die Kamera bieten und eine hohe Bildqualität gewährleisten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Stative ein wichtiger Bestandteil der Produktfotografie sind und eine stabile und sichere Plattform für die Kamera bieten. Es gibt verschiedene Arten von Stativen, die für die Produktfotografie geeignet sind, und die Wahl des richtigen Stativs hängt von der Art der Produktfotografie ab, die durchgeführt wird. Für Fotografen, die qualitativ hochwertige und professionelle Produktfotografie anbieten möchten, sind Stative ein unverzichtbares Werkzeug.

Ich hoffe, dass dieses Buch Ihnen geholfen hat, die Unterschiede zwischen Smartphones und Profikameras zu verstehen und die verschiedenen Faktoren kennenzulernen, die die Qualität Ihrer Produktbilder beeinflussen. Durch das Verständnis der Kameratechnik und der wichtigsten Faktoren, die eine gute Produktfotografie ausmachen, können Sie sicherstellen, dass Ihre Produkte in den Online-Shops wirklich herausstechen.

Obwohl Smartphones eine bequeme und kostengünstige Wahl sind, wenn es um Produktfotografie geht, gibt es keinen Ersatz für die Bildqualität und Flexibilität, die eine Profikamera bietet. Durch die Investition in eine qualitativ hochwertige Kamera und die richtigen Objektive und Zubehörteile können Sie sicherstellen, dass Ihre Produkte so dargestellt werden, wie sie es verdienen.

Ich danke Ihnen, dass Sie dieses Buch gelesen haben, und ich hoffe, dass es Ihnen geholfen hat, die richtigen Entscheidungen bei der Auswahl Ihrer Kamera und Ausrüstung zu treffen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude bei Ihrer Produktfotografie und stehe Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung, wenn Sie weitere Fragen haben sollten.

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Mit optimierten Produktbildern zum Amazon Bestseller werden: So geht’s!

Mit optimierten Produktbildern zum Amazon Bestseller werden: So geht's!

Du verkaufst deine Produkte auf Amazon, aber es will einfach nicht so recht klappen mit den Verkäufen? Oft liegt das an der Gestaltung deiner Produktbilder. Amazon ist ein visuelles Medium und die Qualität deiner Bilder kann den Unterschied zwischen einer Bestellung und einer Absage ausmachen. In diesem Blogbeitrag zeigen wir dir, wie du deine Produktbilder optimieren kannst, um mehr Käufer zu gewinnen und zum Bestseller bei Amazon zu werden.

  1. Mitbewerberanalyse

Eine gründliche Mitbewerberanalyse ist ein wichtiger Schritt, um die eigenen Produkte erfolgreich auf Amazon zu verkaufen. Durch die Analyse der Mitbewerber kann man wertvolle Einblicke in den Markt und die Kundenbedürfnisse gewinnen. Dabei gibt es verschiedene Faktoren zu berücksichtigen.

Ein erster wichtiger Aspekt ist das Lesen von Kundenfeedback und Bewertungen zu den Produkten der Mitbewerber. Dadurch kann man herausfinden, welche Merkmale und Funktionen bei den Kunden besonders beliebt sind und welche Aspekte weniger gut bewertet werden. Hierbei ist es wichtig, nicht nur die positiven Bewertungen zu betrachten, sondern auch die negativen. Denn gerade die negativen Bewertungen geben oft wertvolle Hinweise darauf, welche Schwachstellen das Produkt hat und welche Funktionen verbessert werden können.

Ein weiterer Aspekt der Mitbewerberanalyse ist die Analyse der verwendeten Keywords. Welche Keywords nutzen die Mitbewerber in ihren Produkttiteln, Beschreibungen und Schlagwörtern? Welche Keywords werden häufig gesucht und welche nicht? Durch die Analyse der Keywords kann man wichtige Erkenntnisse darüber gewinnen, wonach Kunden suchen und welche Fragen sie an das Produkt haben. Hierbei geht es auch darum, zu sehen, welche Fragen in den Bildern nicht beantwortet werden und somit eine Chance für das eigene Produkt bieten.

Insgesamt ist eine detaillierte Mitbewerberanalyse ein wichtiger Schritt, um das eigene Produkt, die Kunden und den Markt besser zu verstehen. Durch die Analyse von Kundenfeedback, Keywords und anderen Faktoren können wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, die dazu beitragen, das eigene Produkt auf Amazon erfolgreich zu verkaufen.

  1. Titelbild

Das Titelbild ist das erste, was Kunden sehen, wenn sie auf dein Produkt klicken. Es ist entscheidend, dass es ansprechend und informativ ist. Du solltest das Produkt so zeigen, dass der Kunde direkt angezogen wird, es anzuklicken. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist, das Produkt in Aktion zu zeigen. Wenn es sich zum Beispiel um eine Küchenmaschine handelt, zeige sie in Aktion, während jemand Teig zubereitet. Das vermittelt dem Kunden ein besseres Verständnis davon, wie das Produkt funktioniert und wie es ihm helfen kann.

  1. Galeriebilder

Galeriebilder sind zusätzliche Bilder, die in der Produktbeschreibung auf Amazon verwendet werden, um das Produkt aus verschiedenen Perspektiven zu zeigen und weitere Informationen zu vermitteln. Im Gegensatz zum Titelbild, das meist nur das Hauptmerkmal des Produkts zeigt, können in den Galeriebildern alle wichtigen Details präsentiert werden.

In den Galeriebildern geht es darum, alle notwendigen Fragen zu beantworten, die der Kunde an das Produkt hat. Zum Beispiel: Wie wird das Produkt verwendet? Was sind seine Merkmale und Funktionen? Wie sieht es in verschiedenen Situationen aus? Durch die Verwendung von Infografiken, Icons und Texten können diese Informationen visuell und emotional dargestellt werden, was dazu beiträgt, das Verständnis des Kunden für das Produkt zu verbessern.

Ein wichtiger Aspekt bei der Erstellung von Galeriebildern ist die Verkaufspsychologie. Farben und Texte können gezielt eingesetzt werden, um den Kunden anzusprechen und ihm ein positives Gefühl zu vermitteln. Zum Beispiel können Farben wie Blau und Grün ein beruhigendes Gefühl vermitteln, während Rot und Orange für Energie und Aufregung stehen.

Insgesamt sollten die Galeriebilder dazu beitragen, das Produkt in Szene zu setzen und den Kunden davon zu überzeugen, dass es seine Bedürfnisse erfüllt. Durch die Beantwortung aller relevanten Fragen und die Verwendung von visuellen und emotionalen Elementen können die Galeriebilder einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Umsatz auf Amazon zu steigern.

Fazit:

Die Optimierung deiner Produktbilder kann den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen Verkauf und einem Bestseller ausmachen. Mit einer Mitbewerberanalyse, einem ansprechenden Titelbild und informativen Galeriebildern kannst du das Vertrauen der Kunden gewinnen und mehr Verkäufe generieren. Nutze die Marketingtechniken und Verkaufsspychologie, um die Aufmerksamkeit deiner Kunden zu gewinnen und zum Erfolg auf Amazon zu gelangen.

 
 
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Produktfotografie vs. 3D Rendering – Was ist besser?

Produktfotografie vs. 3D Rendering - Was ist besser?

Es denkbar, dass Ihr heute schon ein 3D-gerendertes Bild gesehen habt, ohne das als solches zu erkennen. Ob Zeichentrickfilme, in einer Zeitschrift, auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit die Werbetafeln oder auf Eurem Smartphone, in den sozialen Medien, Ihr werdet wahrscheinlich auf Bilder gestoßen sein, die mit dem sogenannten 3D-Rendering-Verfahren erstellt wurden. Tatsächlich sind 3D-gerenderte Bilder zu einer wichtigen Form von visuellen Inhalten für Vermarkter, Werbetreibende, Inhaltsproduzenten und besonders auch im E-Commerce-Bereich geworden.

Obwohl 3D-gerenderte Bilder mittlerweile aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken sind, ist die Erstellung solcher realistischen, künstlich erzeugten Bildern nicht einfach. Gerade wenn es um spezielle Produktbilder für den Verkauf auf Amazon, Ebay oder im eigenen Online-Shop geht, sind Sorgfalt bei der Planung und Erstellung sowie die optimale Umsetzung die wichtigsten Faktoren, die über den Erfolg oder Misserfolg von 3D-Produktbildern entscheiden.

3D-Rendering: Ein Überblick

Beim 3D-Rendering werden Informationen aus einem 3D-Modell in ein 2D-Bild umgewandelt. Mithilfe von 3D-Rendering kann eine Vielzahl von Bildern erstellt werden. Von absichtlich nicht realistischen bis zu sogenannten fotorealistischen Bildern ist alles möglich. Letztere sehen Bildern, die mit einer herkömmlichen Kamera aufgenommen wurden, so täuschend ähnlich, dass die meisten Verbraucher den Unterschied zwischen einem 3D-Rendering und einem „echten“ Foto nicht erkennen können.

Hinter jedem 3D-gerenderten Bild, ob realistisch oder nicht, steht ein Rendering-Prozess, der mit der 3D-Modellierung beginnt. Der 3D-Rendering-Prozess ist komplex. In den Anfängen dieser Technologie bedeutete dies, dass sie nur für große Unternehmen mit einem großen Budget zugänglich war. Man denke nur an die großen Filmstudios, die 3D-Animationen für die Produktion von Blockbustern mit einer Vielzahl beeindruckender visueller Effekte wie CGI einsetzten, die die Zuschauer begeisterten, aber immense Kosten verursachten.

Mittlerweile hat sich die Zugänglichkeit zu dieser Technologie verändert. Die Software und die Tools, die für das 3D-Rendering erforderlich sind, haben sich verbessert und sind nun in größerem Umfang verfügbar. Jetzt können Unternehmen jeder Größe 3D-gerenderte Bilder nutzen, ohne ihr gesamtes Marketingbudget zu sprengen. Dies gilt auch für Anbieter im E-Commerce, besonders, wenn sich die Produkte mit herkömmlichen Produktbildern nicht aussagekräftig darstellen lassen.

Wie funktioniert 3D-Rendering?

Der 3D-Rendering-Prozess erfordert eine Kombination aus Kreativität, Strategie, Software, Kunstfertigkeit und der Vorstellung, wie das finale Bild aussehen soll. Es reicht nicht aus, einen Plan für die Objekte zu haben, die in 3D visualisiert werden sollen. Ihr müsst auch über die richtigen Werkzeuge, entsprechende Computersoftware und leistungsstarke Hardware sowie Erfahrung verfügen, damit das Endprodukt für den Betrachter ansprechend aussieht. Auch sollten mit den Bildern Emotionen erzeugt, die USPs hervorgehoben und die Motivation das Produkt zu erwerben ausgelöst werden. Unsere Experten überzeugen durch ihr Können und ihre langjährige Erfahrung in dem Segment.

Der Prozess des Renderns von 3D-Grafiken:

3D-Modellierung
Im ersten Schritt wird das Objekt oder die Szene, die in 3D gerendert werden soll, durch ein digitales Modell dargestellt, d. h. durch einen mathematischen Ausdruck, der die Oberfläche des Objekts oder der Szene darstellt. Unsere Fachleute die 3D-Modelle erstellen, oftmals auch als 3D-Künstler bezeichnet, verwenden dazu spezielle Kontruktions-Software.


Beleuchtung

In dieser Phase des Renderings werden Software-Algorithmen eingesetzt, um natürliche oder professionelle Lichtquellen zu simulieren. Beleuchtungseffekte wie Lichtbrechung oder Bewegungsunschärfe werden in der 3D-Modellierungssoftware erzeugt, um die Illusion zu verstärken, dass das Bild in drei Dimensionen existiert. Bei fotorealistischen 2D-Bildern kann die Beleuchtung auch zur wahrgenommenen Dreidimensionalität des Bildes beitragen.


Texturierung

In diesem Schritt bildet die Software die Textur, also die Eigenart des „Materials“ der Oberflächen wie einen „Überzug“, ab, die in der 3D-Szene oder dem 3D-Objekt vorhanden sein sollen. Dafür werden durch die Software Informationen über Licht- und Farbvariationen, die unserem Gehirn signalisieren, dass verschiedene Texturen vorhanden sind, gesammelt. Die Texturierung ist wesentlicher Teil bei der Erstellung von fotorealistisch gerenderten 3D-Bildern, sodass die Oberfläche des Produktes realistisch, zum Beispiel aus Holz, Kunststoff oder Marmor bestehend, dargestellt werden kann.

Renderingprozess

Nun erfolgt die finale Bilderzeugung, während der die 3D-Modellierungssoftware das Modell in ein hochauflösendes Bild umwandelt, das dann in eine Vielzahl von visuellen Inhalten integriert werden kann.


Verfeinerung

Nach Abschluss des Renderings nehmen unsere 3D-Künstler in der Regel weitere Bearbeitungen vor, um das Erscheinungsbild des Bildes optimal abzustimmen. Dies kann eine Kombination von Beleuchtungs-, Texturierungs- oder anderen Bearbeitungsprozessen umfassen, die dem Bild den letzten Schliff und Fotorealismus verleihen, um Eure Erwartungen an das Produktbild zu erfüllen oder gar zu übertreffen. Nachdem das gerenderte Bild verfeinert und als optimal angesehen wird, kann es in anderen Anwendungen wie Photoshop oder Premiere weiterverarbeitet werden, um so Mockups zu erstellen, Texte und Elemente hinzuzufügen, die für die optimale Produktpräsentation notwendig sind oder es lassen sich gar kurze Videos zu erzeugen.

Die 5 bekanntesten 3D-Software anbieter:

  1. Autodesk: https://www.autodesk.com/
  2. Blender: https://www.blender.org/
  3. Dassault Systèmes: https://www.3ds.com/
  4. MAXON: https://www.maxon.net/
  5. Trimble: https://www.trimble.com/3d-modeling-software

Wie viel kostet 3D-Rendering?


Die Kosten für 3D-Rendering hängen davon ab, wie Du es nutzen möchtest. Wie wir bereits erwähnt haben, ist 3D-Rendering dank der heute verfügbaren Softwareprodukte viel erschwinglicher als noch vor zehn Jahren.

Kontaktiere uns und wir erstellen Dir das passende Angebot: https://seo-pictures.de/kontakt/

Betrachte auch die Alternativen und deren Kosten, denn oftmals kann 3D-Rendering sowohl zeitlich als auch finanziell günstiger als die herkömmliche Produktfotografie sein. Außerdem lässt sich durch die Erstellung eines 3D-Modells eines Produktes sofort ein Bild aus jedem beliebigen Winkel erstellen, was besonders bei Produkten mit Erklärungsbedarf oder sehr großen Produktausmaßen sinnvoll erscheint.

Eine weitere Überlegung bei der Berechnung der Kosten für 3D-Rendering ist, dass 3D-Bilder nachweislich sowohl die Konversionsrate erhöhen als auch die Retouren auf E-Commerce-Websites verringern. Die Vorabinvestition wird sich also amortisieren, wenn Euer Produkt dank der Genauigkeit der Bilder und der idealen Produktdarstellung mehr Verkäufe erzielt und außerdem weniger Rücksendungen erhält.


Gerenderte Produktvideos
Online-Käufer sehnen sich zunehmend nach bewegten Inhalten. Die Produktion von Videos ist jedoch im Gegensatz zu gerenderten Sequenzen weitaus teurer und aufwändiger in der Produktion, weswegen sich auch im Falle von Bewegtbildern die 3D-Technik anbietet.

Kontaktiert uns für Eure 3D gerenderten Produktbilder oder -videos
Solltet Ihr Interesse daran haben, Eure Produkte in Form von gerenderten 3D-Bildern oder Videos darzustellen, dann kontaktiert uns gerne per E-Mail info@seo-pictures.de, über das Kontaktformular auf unserer Homepage www.seo-pictures.de oder telefonisch unter 030 – 39 404 620. Wir freuen uns, auch Eure Produkte in dieser innovativen und zeitgemäßen Form darzustellen und zu helfen, dass sich Eure Artikel noch zahlreicher verkaufen.

Unsere 3D Pakete im Übersicht (einfach anklicken)

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Wozu dient A+ Content und wie setzt Du ihn optimal ein?

Aamzon Keywordanalyse Agentur

Wozu dient A+ Content und wie setzt Du ihn optimal ein?

Wer sich bei Amazon Produktbeschreibungen durchliest, der stößt meist auf endlos lange Textpassagen, die den potenziellen Kunden weder zum Lesen noch zum Kauf des Produktes animieren. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass heute erwartet wird, die notwendigen Informationen auf einen Blick zu bekommen.

Amazon bietet seinen Händlern den sogenannten A+ Content an, der ihnen helfen soll, die Produkte interessanter zu präsentieren und so die Conversion Rate zu erhöhen. Sie bekommen mehr Möglichkeiten an die Hand, um Ihre Produkte ansprechender und schnell erfassbar darzustellen.


Nachfolgend ein Beispiel, wie eine solche Produktbeschreibung, bestehend aus Fotos mit kurzen Erläuterungen aussehen kann.

Sicherlich erkennst Du im Beispiel auch sogleich die Vorteile einer solchen Produktdarstellung im Vergleich zu den bisherigen. Das Produkt wird dem Kunden erlebbar präsentiert.

Die Unterschiede für Vendoren und Seller

Da man nur auf Einladung von Amazon Vendor werden kann, steht der vorteilhafte A+ Content dem Vendor direkt zur Verfügung. Auch die Nutzer eines von Amazon verwalteten Verkaufsprogramms wie Amazon Exclusives können den A+ Content für ihre Produkte einsetzen. Seller hingegen, können es nur verwenden, wenn ihre Marke bei Amazon registriert wird.

Wenn Du Vendor bist, wird der A+ Content Deiner üblichen Produktbeschreibung auf Deiner Seite hinzugefügt, bei Sellern ersetzt er den Standardbereich der textlichen Produktbeschreibung.

Es besteht aber die Möglichkeit, dass Du eine Produktbeschreibung inklusive relevanter Keywords im Seller Central hinterlegst, die indexiert wird und sich positiv auf Dein Ranking auswirkt. 

Wichtig zu wissen ist, dass der Inhalt des A+ Contents nicht von Amazon indexiert wird. Entsprechend ist der A+ Inhalt nicht ausschlaggebend für den Amazon-Algorithmus, der für die Reihenfolge der Suchergebnisse verantwortlich ist. Gleichwohl beeinflusst der A+ Content andere relevante Faktoren des Algorithmus indirekt. 

Interessant zu wissen ist, dass die Bilder und Texte des A+ Contents von Google indiziert werden und so das Suchergebnis bei Google verbessern.

Kosten eines A+ Contents?

Aktuell ist die Nutzung des Amazon A+ Standard-Content ohne Mehrkosten möglich. Zwar ist die Nutzung kostenfrei, aber es bedarf zusätzlichen zeitlichen Aufwand für die Erstellung von weiteren Texten und Bildern. Dies ist ein Kostenfaktor, den es zu beachten gilt.

Ferner gibt es eine Bezahlvariante des A+ Contents. Diese wird als Amazon A+ Premium Content bezeichnet, die nur Vendoren nutzen können, die von einem Vendor Manager eingeladen wurden.
Hier hast Du die Möglichkeit weitere Elemente wie Videos oder auch FAQs hinzuzufügen. Diese Option ist aber nicht gerade günstig.

Zu welchen Produkten sollte man einen A+ Content verwenden?

Aufgrund dessen, dass A+ Content kostenfrei ist, lässt er sich im Prinzip zu jedem Deiner Produkte hinzufügen. Bedenke aber, dass ein A+ Content nur dann einen Mehrwert generiert, wenn er entsprechend mit hochwertigen Bildern und Texten gefüllt wird.

Produkte, die folgende Kriterien erfüllen, eignen sich gut für A+ Content:

  1. Bestsellerprodukte
  2. Neue Produkte
  3. Erklärungsbedürftige Produkte
  4. Hohes Preissegment mit entsprechend hoher Marge
  5. Mitbewerber in dem Segment verwenden auch A+ Content

Beachte bitte, dass sich A+ Content eher als Verkaufssteigerung für Produkte, die sich bereits erfolgreich verkaufen dient. Durch Verwendung eines A+ Contents entwickeln sich weniger verkäufliche Artikel nicht automatisch zu einem Bestseller. 

Die Vorteile der Verwendung von A+ Content

Der Einsatz von A+ Content kann Dir zu einer höheren Conversion Rate, gesteigerten Umsätzen, niedrigeren ACoS (Advertising Costs of Sale) und einem erhöhten ROI (Return Of Investment), weniger Retouren und besseren Kundenrezensionen verhelfen.

Nachfolgend eine Übersicht mit Erläuterung der Vorteile des A+ Content

Stelle komplexe Inhalte verständlich dar

Funktionen und Eigenschaften Deines Produktes lassen sich mit Bildern einfacher und nachvollziehbarer darstellen, als es mit umfangreichen Texten der Fall ist. Solltest Du die Premium-Version des A+ Contents nutzen, so hast Du die Möglichkeit erklärungsbedürftige Produkte auch im Video vorzustellen. Auf diese Art können Interessenten die Besonderheiten und Eigenarten Deines Artikels noch besser verstehen.

FAQ einbauen

Nutzer der Premium-Version können einen speziellen FAQ-Bereich einbauen, sodass Kunden mögliche Fragen im Vorfeld beantwortet werden und so die Kaufentscheidung noch schneller fällt. Wenn Du die kostenlose Variante des A+ Content verwendest, lassen sich FAQs auch als reiner Text in Form von Fragen und Antworten in die normale Produktbeschreibung einbauen. So vermeidest Du Retouren, die aufgrund von falschen oder erhöhter Anforderungen an das Produkt entstehen.

Kaufentscheidung erleichtern

Je mehr nachvollziehbare Informationen Du zu Deinem Produkt bereitstellst, umso schneller wird die Kaufentscheidung fallen. Der Kunde erfährt alles, was er über das Produkt wissen muss und wird sich für den Kauf entscheiden. Zusätzlich wird die Anzahl der Retouren gesenkt.

Hebe Dich von Mitbewerbern ab

Dass der Wettbewerb auf Amazon extrem hart ist und die Märkte umkämpft sind, sollte jedem Verkäufer auf der Plattform klar sein. Entsprechend musst Du die Chancen, dass genau Dein Produkt gekauft wird, erhöhen. Ein starkes Werkzeug dafür liefert die optimale Nutzung des A+ Contents. Ferner hilft der A+ Content dabei von anderen Werbeanzeigen auf der Seite abzulenken und so zu verhindern, dass der Kunde zu einem anderen Verkäufer wechselt.

Erhöhung der Kundenbindung

Im Einzelhandel kann der Kunde, etwa eine Fotokamera, direkt in die Hand nehmen und austesten. Zusätzlich kommt der Verkäufer unterstützend mit Erklärungen und Informationen das Produkt betreffend hinzu. So entsteht ein „persönliche“ Bindung zwischen dem Verkäufer und dem Kunden. Dies ist beim Verkauf über Amazon nicht der Fall. Gut gemachte Produktfotos oder -videos sowie entsprechend eingefügte Schlagwörter, geben dem Kunden ein vergleichbares Gefühl einer Verbindung zum Verkäufer. So ist die Chance groß, dass der Kunde auch beim nächsten Kauf auf Dich zurückkommt.

Nutze Vergleichstabellen

Vergleichstabellen, in denen mehrere Deiner ähnlich gearteten Produkte aufgeführt werden, erhöhen die Möglichkeit, dass der Kunde ein für sich besser passendes Produkt bei Dir erwirbt. Bietest Du beispielsweise unterschiedliche Kameras an, so lassen sich die elementaren Daten gut nebeneinander aufführen.

Wie erstellst Du A+ Content?

Zunächst loggst Du Dich in der „Seller Central“ oder der „Vendor Central“ ein.

– Als Seller wählst Du die Rubrik „Werbung“ und klickst dann auf „A+ Inhaltsmanager“. Bereits vorhandene Inhalte werden hier aufgelistet.

– Als Vendor wählst Du die Rubrik „Marketing“ und klickst nun auf „A+ Inhaltsmanager“.

A+ Inhalt bei Amazon hochladen - Schritt für Schritt Anleitung
A+ Inhalt bei Amazon hochladen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Folgende Schritte gelten für Seller und Vendor gleichermaßen:
Oben rechts befindet sich der Button „Erstellen Sie Inhalte für A+“. Benenne den Inhalt sinnvoll, damit Du ihn jederzeit wiederfinden kannst.

A+ Inhalt bei Amazon hochladen - Schritt für Schritt Anleitung
A+ Inhalt bei Amazon hochladen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wenn Du noch keine Markengeschichte erstellt hast, solltest du das schleunigst tun:

Amazon-a+-Markengeschichte-Anleitung
Amazon-a+-Markengeschichte-Anleitung

Jetzt wählst Du die Sprache aus, in der Du die Inhalte verfassen möchtest.

A+-benutzen-Schritt_3
A+-benutzen-Schritt_3

Bereits bestehenden A+ Content kannst Du duplizieren und entsprechend dem neuen Produkt anpassen. Zur Erstellung stehen Dir 17 Arten von unterschiedlichen Modulen zur Verfügung, die Du frei auswählen und anordnen kannst. Einzelne Module können auch mehrfach verwendet werden. Der größte Teil der Module setzt sich aus einer Kombination von Bildern und Texten zusammen.

Amazon-A+-Module-auswählen-Anleitung
Amazon-A+-Module-auswählen-Anleitung

Lade die Bilder und Texte in das von Dir ausgewählte Modul hoch und prüfe anschließend mithilfe der Vorschau-Option die Desktopansicht sowie die mobile Ansicht auf Fehler. So stellst Du sicher, dass der Kunde es so sieht, wie Du es Dir vorstellst.

Ändere die Reihenfolge der Module durch Verwendung der Pfeile. Besteht die Notwendigkeit Module im Nachhinein zu entfernen, lässt sich dies mit dem „X“ am oberen, rechten Rand des Moduls ausführen.

Nach der Fertigstellung der Inhalte speicherst Du es als Entwurf. Danach bindest Du ein oder mehrere ASINs ein. Dies geschieht, indem Du auf „Weiter: ASINs anwenden“ klickst.

Um den A+ Content für alle oder mehrere ausgewählte ASINs zu verwenden, wählst Du nach Markierung der jeweiligen Produktvarianten die Option „Inhalte verwenden“. Möchtest Du den A+ Content nur einer Produktversion zuweisen, dann wählst Du nur diese aus.

Abschließend erhältst Du unter „Weiter: Überprüfen und absenden“ ein letztes Mal die Möglichkeit, Deine erweiterte Produktbeschreibung als Vorschau zu sehen. Überprüfe alles gründlich und achte dabei auch auf Schreibfehler. Final sendest Du die Inhalte ab, die dann von Amazon überprüft werden. Den Status Deines A+ Contents siehst Du rechts in der Übersicht.

Hilfreiche Tipps für die optimale Nutzung des A+ Contents

Stelle sicher, dass die von Dir eingestellten Produktfotos den Anforderungen bezüglich Größe entsprechen, da Amazon die Größe von zu großen Bildern reduziert. Sollten die Bilder zu klein sein, werden sie nicht vergrößert.

Mithilfe der Skalierungsfunktionen, bringst Du die Inhalte auf das richtige Maß. Besser wäre es, wenn die Bilder bereits optimal von einem Experten aufgenommen und gestaltet sind.

Die verfügbaren Flächen in einem Template müssen nicht komplett ausgefüllt werden, da Amazon die Module automatisch formatiert, so Leerräume gefüllt und angepasst werden und ein in sich stimmiges Aussehen erzeugt wird.

Texte und die Größe der Bilder werden von Amazon automatisch an mobile Endgeräte angepasst. Achte darauf, dass die ins Foto integrierten Texte gut lesbar sind, denn sie werden im gleichen Verhältnis wie die Bilder angepasst. Sind Texte bereits auf dem Originalbild zu klein, werden sie wohl in der mobilen Ansicht kaum noch lesbar sein.

Eine Ablehnung oder Genehmigung Deines A+ Contents wird durch Amazon in maximal 7 Tagen erteilt. Die Erfahrung zeigt aber, dass es meist schneller erfolgt. Sollte Dein Content abgelehnt werden, so kannst Du Anpassungen vornehmen und ihn erneut einreichen. Die Höchstgrenze beträgt 20 gleichzeitige Anfragen.

Den genehmigten A+ Content kannst Du für mehrere ASINs zugleich sowie als Vorlage für ähnlich geartete Produkte verwenden. Dies spart Zeit, besonders wenn Du unterschiedliche Variationen oder sich stark ähnelnde Produkte anbietest.

„Storytelling“, um Interesse zu wecken.

Eine Geschichte rund um Dein Produkt, sei es in Form der Bilder oder der Produktbeschreibung, erhöht die Chance auf eine positive Kaufentscheidung. Wecke Emotionen beim Kunden, statt nur nüchterne Fakten zu präsentieren. Arbeite mit positiven zusätzlichen Informationen über Deine Erfahrung, Dein Unternehmen oder den Artikel, wodurch das Produkt an zusätzlicher Attraktivität gewinnen könnte.

Hebe die Vorteile des Produktes hervor

Kunden möchten wissen, welchen Mehrwert das Produkt gegenüber einem ähnlich ausgerichtetem besitzt. Hebe die Vorteile, die der Kunde durch Dein Produkt erfährt, hervor. Verzichte dabei aber auf falsche Aussagen. Mit zusätzlichen Produktbildern lassen sich dem Kunden die Vorteile gut näherbringen.

Tipps zu Design und Inhalten

Nutze nur Bilder, an denen Du das Copyright besitzt. Die verwendeten Bilder sollten perfekt aufgenommen und technisch hochwertig sein. Kunden klicken bei schlechten, einfach aufgemachten Bildern meist direkt zu dem Anbieter weiter, der ansprechendere Bilder präsentiert.

Achte auf ein stimmiges Design, passend zu den Produkten. Verwende keine Stockfotos ohne, dass das Produkt darauf zu sehen ist, um Emotionen zu wecken. Lasse, wenn Du nicht in der Lage bist optimale Produktbilder zu erstellen, diese von einem Profi machen. Die Kosten werden sich schnell wieder amortisieren, die Verluste aufgrund schlechter Produktbeschreibungen und -fotos, lassen sich schwer wieder hereinholen. Beachte auch die Stimmigkeit mit Deine CI (Corporate Identity).


Wenn Du Dir Ideen von der Gestaltung des A+ Contents Deines Mitbewerbers holst, achte darauf, den Content nicht zu kopieren. Entwickele ihn weiter und passe die Ideen an Dein Produkt an.


Durchdenke, welche Module Du einsetzen willst und konzentriere Dich auf das Wesentliche. Die unterschiedlichen Module setzen die Schwerpunkte ihrer inhaltlichen Aussagen unterschiedlich. Entsprechend ist es sinnlos, Module zu kombinieren, deren Aussagen sich wiederholen. Erschaffe bei der Gestaltung den Eindruck eines Mehrwertes für den Kunden.

A/B-Tests zur Erfolgsmessung einsetzen

Selbstverständlich möchtest Du den Erfolg oder Misserfolg Deines A+ Contents ermitteln. Bist Du Vendor, so hast Du keine direkte Möglichkeit zu überprüfen, inwiefern sich der A+ Content auf den Verkaufserfolg Deiner Produkte auswirkt. Wenn Du allerdings Seller bist, so lassen sich die Verkaufserfolge in der Conversion Rate erkennen. Verbessert sich diese nach Veröffentlichung Deines A+ Contents, ohne dass andere Parameter geändert wurden, kannst Du daran ablesen, dass der A+ Content bei den Kunden wirkt.

Sollte Deine Conversion Rate allerdings sinken, dürften die A+ Inhalte suboptimal auf Deine Zielgruppe abgestimmt sein oder keinen professionellen Eindruck erwecken. In einem solchen Fall solltest Du Anpassungen im A+ Content durchführen. Anschließend verwendest Du das Feature „Manage your Experiments“, mit dem Du sogenannte A/B-Test, Vergleiche von unterschiedlichen Versionen des A+ Contents, durchführen kannst.

Mithilfe dieses Features kannst Du ermitteln, welche Bilder, Videos und Texte Deine Zielgruppe mehr ansprechen und besser erreichen.

Anwendung des „Manage your Experiments“ Features
Zunächst werden die Besucher Deiner Produktdetailseite in zwei Gruppen aufgeteilt, die unterschiedliche Versionen des A+ Contents angezeigt bekommen. Dabei wird von Amazon sichergestellt, dass ein und derselbe Nutzer immer die gleiche Version angezeigt bekommt. Dies geschieht unabhängig vom verwendeten Endgerät.

Nun kannst Du an der Conversion Rate erkennen, welche Version Deines A+ Contents besser ankommt. Beachte aber bitte, dass auch weitere Einflüsse ausschlaggebend sein können und es nicht zu 100 Prozent sichergestellt werden kann, dass ausschließlich die Unterschiede für den Erfolg ausschlaggebend sind.

Damit Du das Feature nutzen kannst, musst Du die bereits für den A+ Content hinterlegte und zuvor stark frequentierte ASIN auswählen. Eine Übersicht der geeigneten ASINs siehst Du in Deinem A+ Manager.

Natürlich lassen sich alle Elemente, wie Bilder, Videos und Texte, die mit dem A+ Content in Verbindung stehen, testen. Doch es empfiehlt sich, immer nur ein Element auszutauschen. Dadurch ist es einfacher, die ausschlaggebenden Veränderungen zu erkennen, die Einfluss auf die Ergebnisse haben.

Für diesen Test kannst Du eine Zeitspanne von vier bis zehn Wochen wählen. Der Zeitraum für diesen Test kann angepasst werden. Du kannst ihn aber auch frühzeitig beenden, wenn gewünscht. Um aussagekräftige Resultate zu erzielen, sollte der volle Zeitraum gewählt werden.

Wie greifst Du auf das „Manage your Experiments“ Feature zu?
Zunächst entscheidest Du, welches Produkt oder welchen Inhalt Du dem Test unterziehen möchtest. Dann stellst Du zwei unterschiedliche Versionen des A+ Contents bereit. Stelle nun alle notwendigen Optionen ein und starte dann den Testlauf. Eine genaue Anleitung findest Du bei Amazon.

 

Darum solltest du den A+ unbedingt nutzen

PPC Kampagnen, Keyword- und Gebotsanpassungen erzielen in Kombination mit A+ Content den größten Erfolg und sorgen für höhere Verkaufsraten.

Benötigst du Unterstützung?

Solltest Du bei der Umsetzung Unterstützung benötigen, so kannst Du Dich natürlich an uns wenden. 

Wir arbeiten stets Mobile optimiert und bieten eine ausführliche Mitbewerberanalyse. Weitere Informationen findest Du hier

  • Mitbewerberanalyse
  • 2x Titelbilder (für A/B- Test)
  • 7x Produktbilder
    • Zoombilder (Nahaufnahmen)
    • Anwendungsbilder (Wir zeigen Dein Produkt in Anwendung)
    • Beschreibende Bilder (Wir erklären Dein Produkt in der Galerie)
    • Stimmungsbilder (Wir erzeugen die passenden Emotionen)
    • USP Hervorhebung (inkl. Icons)
  • Erweiterte Retusche (Die Bilder werden sehr professionell retuschiert)
  • Farbmanipulation (Wir verwenden Hardware kalibrierter Monitore)
  • Professionelle Stockbilder (Wir haben Zugriff auf über 80 Millionen Stockbilder)
  • 4 Banner im Format 970 x 600 Pixel
  • Alternativ 6 Banner in 300 x 300 Pixel
  • Auch eigene Formate sind kein Problem
  • 1x Gratiskorrektur (Wir sind auch nur Menschen)
  • Inkl. Der PSD-Dateien / InDesign / Illustrator + JPG in einer Auflösung von 3600 x 3600 Pixel

Im A+ Paket bekommst Du absolut professionelle Produktbilder. Wir erklären Dein Produkt bereits in der Galerie. Alle kauf Relevanten Informationen werden in der Galerie so verständlich beschrieben, dass der Kunde Dein Produkt binnen 30 Sekunden versteht)

Unser Motto lautet immer: Von der Galerie zum Warenkorb. 

Amazon A+ Galerie (Referenzen)

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Amazon Produktvideos für einen besseren Verkaufserfolg

Amazon-Produktvideos

Amazon Produktvideos für einen besseren Verkaufserfolg

Wie erstelle ich ein Amazon Produktvideo?

Die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen hat sich im Laufe des letzten Jahrzehnts verändert. Videosharing-Apps wie TikTok bieten die Möglichkeit Videos mit einer maximalen Laufzeit von 60 Sekunden online zu stellen und mit einer Vielzahl Menschen zu teilen. Entsprechend erwarten Kaufinteressenten auf E-Commerce-Plattformen wie Amazon, eBay oder Deinem eigenen Online-Shop ähnlich kurze Präsentationen in Videoform.

 

1. Klassische Videoproduktionen sind sehr aufwendig

2. Günstige aber effiziente Alternative für Produktvideos

3. Kontaktiert uns für Eure optimalen Produktvideos

 

Klassische Videoproduktionen sind sehr aufwendig
Jeder kennt die kurzen Werbespots aus dem TV, die meist innerhalb von maximal 30 Sekunden Produkte mal mehr oder weniger ansprechend in bewegten Bildern präsentieren. Hinter solchen Produktionen stecken überwiegend ein großer Stab von Mitarbeitern bei professionellen Werbeagenturen. Dass, eine solche umfangreiche Produktion auch viel Geld verschlingt, steht außer Frage und ist für Produkte auf Verkaufsplattformen eindeutig überdimensioniert. Dennoch gibt es Möglichkeiten, wie sich Euer Produkt in ansprechende, bewegte Bilder präsentieren lässt, ohne dabei gleich ein Vermögen auszugeben.

Günstige, aber effiziente Alternative für Produktvideos
Als Experten im E-Commerce-Bereich sind wir immer auf der Suche nach neuen, innovativen Lösungen, um Euch Möglichkeiten anzubieten, höhere Conversions-Raten zu erzielen. Da Videos in der heutigen Zeit einen sehr großen Einfluss auf die Kaufentscheidung eines Interessenten haben und durch die große Verbreitung, gerade in sozialen Medien, eine hohe Akzeptanz haben, sollte Ihr es Euch zunutze machen. Eine günstige Alternative, die dennoch hochprofessionell wirkt und sich nicht hinter den teuren Produktionen verstecken muss, sind Produktvideos, die aus bereits vorhandenem Bildmaterial erstellt werden. Im Idealfall habt Ihr die Produktbilder bereits bei uns in Auftrag gegeben, die wir dann für die Produktvideos verwenden. Wir animieren sie, ergänzen sie mit Grafiken und kurzen Texten, unterlegen sie mit Musik und fügen Stockvideos an den passenden Stellen hinzu. Das Ergebnis wirkt sehr überzeugend und hilft Euch dabei höhere Verkaufserfolge zu erzielen.

Haben wir dein Interesse geweckt? dann klicke hier und erfahre mehr:

https://seo-pictures.de/amazon-produktvideos-agentur

Amazon Produktvideos - Beispielarbeiten

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Was ist besser: Blitzanlage oder Dauerlicht?

Was ist besser: Blitzanlage oder Dauerlicht?

Blitzlicht oder Dauerlicht? - Der große Test

In der Welt der Fotografie gibt es eine entscheidende Frage, die sich jeder Anfänger stellt: Soll ich Blitzlicht oder Dauerlicht für meine Aufnahmen verwenden? Dieser Beitrag zielt darauf ab, Ihnen ein detailliertes Verständnis beider Beleuchtungsarten zu geben, sodass Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.

Was ist Dauerlicht?

Dauerlicht ist eine konstante Lichtquelle, die während der gesamten Dauer Ihrer Foto- oder Videosession eingeschaltet bleibt. Diese Art von Beleuchtung ist in verschiedenen Formen erhältlich, einschließlich traditioneller Glühlampen, fluoreszierender Röhren, Tageslichtlampen und modernen LED-Panels.

Vorteile von Dauerlicht:

  1. Direkte Visualisierung: Sie können unmittelbar sehen, wie das Licht Ihr Motiv beeinflusst. Dies erleichtert es, die Positionierung und Intensität des Lichts anzupassen.
  2. Anfängerfreundlichkeit: Einfach in der Handhabung, ohne die Notwendigkeit, sich mit Synchronisationszeiten oder komplexen Einstellungen zu befassen.
  3. Kontinuierliche Beleuchtung: Ideal für Videoaufnahmen, da das Licht nicht flackert oder sich verändert.

Nachteile von Dauerlicht:

  1. Geringere Intensität: Kann unter Umständen nicht genügend Licht für bestimmte fotografische Anforderungen liefern, insbesondere in heller Umgebung.
  2. Wärmeentwicklung: Einige Formen, besonders Glühbirnen, können viel Wärme erzeugen, was lange Sessions unbequem machen kann.
  3. Stromverbrauch: Könnte mehr Strom verbrauchen als Blitzlicht, insbesondere bei Verwendung von Glühlampen oder fluoreszierenden Lichtern.

Was ist Blitzlicht?

Blitzlicht ist eine leistungsstarke, kurzlebige Lichtquelle, die für einen Bruchteil einer Sekunde aufleuchtet, um das Motiv für das Foto zu beleuchten. Es gibt verschiedene Arten von Blitzlicht, einschließlich einfacher Aufsteckblitze und komplexer Studio-Blitzanlagen.

Vorteile von Blitzlicht:

  1. Hohe Intensität: Kann viel heller als Dauerlicht sein, was es ideal für die Überwindung von hellem Umgebungslicht macht.
  2. Flexibilität: Kann mit verschiedenen Modifikatoren wie Softboxen, Schirmen und Reflektoren verwendet werden, um das Licht weicher und diffuser zu machen.
  3. Einfrieren von Bewegungen: Perfekt für die Aufnahme von schnellen Bewegungen, da der kurze Blitz die Bewegung einfriert.

Nachteile von Blitzlicht:

  1. Komplexität: Erfordert ein grundlegendes Verständnis von Belichtung und Synchronisation, was für Anfänger eine Herausforderung sein kann.
  2. Keine direkte Feedback-Schleife: Sie können das Endresultat erst nach der Aufnahme sehen, was Planung und Vorstellungskraft erfordert.
  3. Preis: Qualitativ hochwertige Blitzanlagen können teurer sein als einfache Dauerlicht-Setups.

Kaufentscheidung: Was sollten Sie wählen?

Dauerlicht:

Ideal für Sie, wenn:

  • Sie gerade erst mit der Fotografie beginnen.
  • Sie ein begrenztes Budget haben und nach einer kostengünstigen Option suchen.
  • Sie hauptsächlich Videos aufnehmen oder Live-Streams machen.
  • Sie in einer kontrollierten Umgebung arbeiten, wo die geringere Lichtintensität ausreicht.

Blitzlicht:

Ideal für Sie, wenn:

  • Sie bereit sind, sich mit etwas komplexeren Einstellungen zu befassen.
  • Sie in Situationen mit viel Umgebungslicht fotografieren.
  • Sie Bewegungen einfrieren möchten, z. B. bei Sport- oder Actionfotografie.
  • Sie nach einer flexibleren und leistungsstärkeren Beleuchtungslösung suchen.

Fazit

Die Entscheidung zwischen Blitz- und Dauerlicht hängt von vielen Faktoren ab, darunter Ihr Budget, Ihre Erfahrung und die Art der Fotografie, die Sie betreiben möchten. Dauerlicht ist großartig für Anfänger und Videografen, während Blitzlicht die beste Wahl für Fotografen ist, die mehr Flexibilität und Leistung benötigen. Letztendlich hängt die beste Wahl von Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab.

 

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Warum selbst erstellte Produktbilder deine Verkaufszahlen steigern

Ebay ist doch sehr freundlich, stellen sie Dir doch bereits vorbereitete Produktbilder zur Verfügung, sodass Du mühelos und ohne großen Aufwand Deine Produkte auf der Verkaufsplattform anbieten kannst. Doch ist das hilfreich für Dich und den Verkauf Deiner Produkte?

Wenn es um den Verkauf von Produkten online geht, sind Bilder der Schlüssel zum Erfolg. Sie geben Deinen Kunden einen Einblick in das Produkt und helfen ihnen, eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Viele Online-Händler verwenden standardisierte Bilder, die vom Hersteller bereitgestellt werden. Diese Bilder können zwar nützlich sein, um das Produkt zu präsentieren, aber sie haben auch einige Nachteile. In diesem Beitrag werden wir uns damit beschäftigen, warum eigenerstellte Produktbilder besser sind als Herstellerbilder und wie sie Deine Verkaufszahlen steigern können.

Unverwechselbarkeit Wenn du eigene Produktbilder erstellst, kannst du sicherstellen, dass dein Online-Shop sich von anderen Online-Shops abhebt. Durch die Verwendung von Herstellerbildern besteht die Gefahr, dass dein Shop dem anderer Shops ähnlich sieht. Wenn Du jedoch eigene Bilder erstellst, kannst du sicherstellen, dass dein Shop einzigartig und unverwechselbar ist. So kannst du deine Marke stärken und das Vertrauen deiner Kunden gewinnen.

Qualität Eigenerstellte Produktbilder haben in der Regel eine höhere Qualität als Herstellerbilder. Wenn du deine eigenen Bilder erstellst, kannst du sicherstellen, dass das Produkt in der bestmöglichen Qualität dargestellt wird. Du hast die volle Kontrolle über das Licht, den Hintergrund und den Winkel, aus dem das Produkt fotografiert wird. Dadurch kannst du sicherstellen, dass dein Produkt im besten Licht erscheint und deine Kunden beeindruckt.

SEO-Optimierung Eigenerstellte Produktbilder können auch zur SEO-Optimierung deines Online-Shops beitragen. Google bevorzugt Websites mit einzigartigen Inhalten. Wenn du eigene Bilder verwendest, die sonst niemand hat, kann das deine Chancen auf ein besseres Ranking erhöhen. Durch die Verwendung von eigenen Bildern kannst du auch Alt-Tags und Beschreibungen optimieren, um sicherzustellen, dass deine Bilder bei Google gefunden werden können.

Wenn du professionelle Produktbilder für deinen Online-Shop benötigst, solltest du SEO-Pictures.de in Betracht ziehen. Sie bieten professionelle Produktfotografie an und können dir dabei helfen, beeindruckende Bilder für deinen Online-Shop zu erstellen. Sie verwenden modernste Technologien und Arbeitsabläufe, um sicherzustellen, dass deine Bilder in höchster Qualität und mit maximaler Effizienz erstellt werden.

Fazit: Eigenerstellte Produktbilder sind der beste Weg, um sicherzustellen, dass dein Online-Shop sich von anderen Shops abhebt und deine Verkaufszahlen steigert. Sie sind unverwechselbar, qualitativ hochwertig und können zur SEO-Optimierung beitragen. Wenn du auf der Suche nach professionellen Produktbildern bist, solltest du SEO-Pictures

Individualität-durch-Produktbilder
Individualität-durch-Produktbilder

Wir verfügen über mehr als 15 Jahre Erfahrung im E-Commerce-Bereich und wissen genau, worauf es bei Produktbildern ankommt. Neben technisch perfekten Fotos sind der Bildaufbau, die Farbgebung und schließlich gar die Schriftauswahl für die Slogans ausschlaggebend für den Verkaufserfolg. Unsere langjährig erfahrene Fotografen setzen Euer Produkt ins rechte Bild, die Grafiker retuschieren und optimieren die Bilder und versehen sie letztlich mit passenden Textelementen und Slogans. Das alles natürlich unter der Berücksichtigung der Fotovorgaben für eBay.

Nutzung auf der rechtlich sicheren Seite
Natürlich bekommt Ihr von uns die Nutzungsrechte an den Fotos übertragen, sodass Ihr sie bedenkenlos nutzen könnt. Inwieweit dies auch bei den von eBay angebotenen Bildern der Fall ist, können wir pauschal natürlich nicht beurteilen, da wir keine Rechtsberatung in diesen Bereichen anbieten. Wir garantieren aber, dass Ihr von uns Produktbilder erhaltet, die auf eBay ausschließlich von Euch genutzt werden, da sie exklusiv für Euch erstellt werden.

Premiumpaket
Premiumpaket. 7 Galeriebilder + 2 Titelbilder

Kontaktiert uns für Eure optimalen Produktbilder
Wir haben Euer Interesse an Produktbilder geweckt? Dann kontaktiert uns gerne per E-Mail info(at)seo-pictures.de, über das Kontaktformular auf unserer Homepage www.seo-pictures.de oder telefonisch unter 030 – 39 404 620. Wir freuen uns, auch Eure Produkte optimal in Szene zu setzen und so Eure Verkaufserfolge anzukurbeln.

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5 Fehler, die Du bei der Produktfotografie vermeiden solltest

Diese 5 Fehler bei Produktbilder solltest du verhindern

Jeder, der schon einmal selbst die eigenen Produkte für Amazon, für Ebay oder den eigenen Online-Shop fotografiert hat, stellt fest, dass die Ergebnisse oftmals nicht so überzeugend sind, wie die von professionellen Produktfotografen. Das liegt dran, dass der Produktfotograf über fundiertes Wissen und viel Erfahrung in dem Bereich verfügt. Damit Euch bessere Bilder als bisher gelingen, hier nachfolgend die fünf wichtigsten Punkte, die man beachten sollte, wenn man die eigenen Produkte für die Verwendung im E-Commerce fotografiert.

 

Fehlerhafte Belichtung

Fotografie bedeutet ursprünglich „malen mit Licht“. Dies gilt bei der Produktfotografie umso mehr, denn das Ergebnis muss den Vergleich mit den Produktbildern der Mitbewerber mindestens standhalten, besser noch übertreffen. Um mit Licht ansprechende Bilder zu malen, bedarf es eben der richtigen Menge an Licht. Ist die verwendete Beleuchtung zu schwach, so kann zwar mit der Kamera, mithilfe der Blende und der Verschlusszeit und sogar dem ISO-Wert, das zu dunkle Bild digital aufgehellt werden, doch das geht auf Kosten der Qualität. Gerade, wenn die Beleuchtung nicht ausreichend ist, gibt es ein Rauschen im Bild, sodass die Abbildung im schlimmsten Fall verschwommen oder gar matschig wird. Wenn sich die Details des Produktes nicht erkennen lassen, wirst Du damit auch keine Verkaufserfolge erzielen. Gleiches gilt auch für den umgekehrten Fall, wenn zu viel Licht verwendet und dadurch das Produkt überstrahlt wird. In diesem Fall gibt es zwar kein Rauschen im Bild, aber eine Überbelichtung lässt viele Teile des Bildes einfach nur gleißend hell und Objekte blendend weiß erscheinen. Nachvollziehbar, dass sich mit einem solchen Produktbild ebenfalls kein Verkaufserfolg einstellen wird. Einen weiteren Fehler stellt die Verwendung des kleinen Aufhellblitzes der Kamera dar. Er dient zum Aufhellen eines Vordergrundes, nicht zum Ausleuchten eines Motivs und wirft einen Schatten vom Objektiv auf das Objekt wenn Close Ups vom Produkt gemacht werden. Achtet also immer auf die optimale Ausleuchtung.

Laienhafte digitale Nachbearbeitung

Im Zeitalter von Adobe Photoshop & Co. entsteht schnell der Eindruck, dass digitale Bildbearbeitung selbst für Anfänger ein Kinderspiel sei. Doch wer die vielen Werkzeuge wie Retusche Pinsel, Freistell-Lassos oder die Ebenen Verwaltung der Software nicht beherrscht und auch nicht die notwendigen Einstellungen kennt, der wird zu keinem befriedigenden Urteil kommen. Viele Produkte werden für EBay Fotos, Amazon oder den eigenen Online-Shop freigestellt und für ein sogenanntes Mockup auf einen neuen Hintergrund montiert. Für das erste Produktfoto in einem Amazon-Shop ist es sogar verpflichtend, dass es sich um einem sogenannten Freisteller handelt, was bedeutet, dass der Hintergrund weiß ist. Wer sein Produkt also nicht vor einem weißen Fotohintergrund oder einer Greenscreen abgelichtet hat, der muss zur digitalen Schere greifen. Dies wird umso schwieriger, wenn der gewählte Hintergrund, aus dem das Motiv ausgeschnitten werden soll, nicht im starken Kontrast mit der Farbgebung des Produktes steht oder aber Muster aufweist und womöglich nicht unifarben ist. Es gibt zwar mittlerweile die Funktion des automatischen Freistellens, doch die ist auch nur so gut, wie es das fotografierte Bild ermöglicht. Auf keinen Fall sollte man sich nur auf die Automatikfunktion verlassen, da oftmals das Produkt dann wirkt, als hätte man es grob mit einer Schere ausgeschnitten. Dies fällt besonders dann auf, wenn es in einen weißen Hintergrund kopiert wird. Erhöhte Schwierigkeit bringt die Erstellung von Mockups oder die Kombination verschiedener Elemente mit sich, da hier zusätzlich Kenntnisse im Color Grading und der Kalibrierung erforderlich sind. Auch das Hervorheben einzelner Bildteile mit grafischen Elementen erfordert viel Erfahrung mit dem Zeichenstiftwerkzeug und dem Setzen von Ankerpunkten für Flächen, damit es optimal wirkt. Bei Aufnahmen vor einer Greenscreen muss auch darauf geachtet werden, dass die Hintergrundfarbe weder im Objekt vorkommt, noch dass sich womöglich der grüne Hintergrund im Produkt spiegelt.

Verpackung schlecht dargestellt

Neben der optimalen Darstellung des Produktes gehört auch eine perfekte Präsentation der Produktverpackung zu einem idealen Produktbild. Nicht nur über das Produkt selbst findet die Verkaufsentscheidung statt, sondern auch das oftmals hochwertige Packaging muss den Käufer gleich ansprechen. Wichtig dabei ist, dass die Verpackung aus einem entsprechend gewählten Winkel dargestellt wird und dabei plastisch wirkt. Auf keinen Fall darf es aussehen, als hätte man die Schachtel flach auf einen Scanner gelegt. Neben dem Winkel der Aufnahme, der idealerweise optisch eine Haptik simuliert, ist ebenfalls wichtig, dass das Bild durchgehend scharf ist und alle abgebildeten schriftlichen Informationen wie der Produktname auf dem Packshot deutlich zu lesen sind. Sollte sich die Produktverpackung in einer zusätzlichen Sicht- oder Blister Verpackung befinden, so muss darauf geachtet werden, dass keine Lichtreflexe durch die reflektierende Verpackung entstehen. Weiterhin darf es keine Blendenflecke, auch als Lens Flare bezeichnet geben. Idealerweise entfernst Du diese zusätzliche Verpackung für das Produktfoto. Dabei gilt es, genau darauf zu achten, dass die eigentliche Verpackung nicht beschädigt wird. Abgestoßene Ecken, Knicke oder Dellen an der Schachtel, müssen absolut vermieden werden, da sie auf dem Foto unprofessionell wirken und einen schlechten Eindruck des Verkäufers und seinem Produkt erzielen. Idealerweise werden Schatten, die die Produktverpackung wirft, mit einer Fotobearbeitungssoftware entfernt, um so eine optimale Präsentation zu gewährleisten.

Bilder ohne Emotionen

Verkaufen heißt Emotionen wecken und so den Verkaufserfolg generieren. Entsprechend bedeutet das für Produktfotos, dass sie den Kunden beim ersten Blick mitnehmen müssen und eyecatchy sind. Beim Product Shooting muss eine Geschichte erschaffen werden, die dem Kunden sofort einleuchtet und emotional berührt. Idealerweise entdeckt er durch die Abbildungen der Produkte Anwendungsbereiche, an die er zuvor nicht gedacht hat oder sieht Vorteile, die ihm nicht bewusst waren. Um das zu erreichen, muss sich die „Story“, die die Produktdarstellung erzählt über alle Bilder erstrecken und den Interessenten dazu bringen, sich die einzelnen Aufnahmen nacheinander anzuschauen. Wenn im ersten Bild gleich alle Informationen zu sehen sind, dann besteht die Gefahr, dass der Betrachter sich überfordert fühlt und dann statt das Produkt zu kaufen, lieber zu einem anderen Anbieter weiterklickt. Es gehört viel Erfahrung und auch Kreativität dazu, eine Folge von Produktaufnahmen emotional ansprechend zu erstellen. Schließlich wird vorrangig ein Gefühl verkauft, ein Empfinden, das der Käufer nur mit Deinem Produkt bekommt und bei keinem anderen Anbieter. Deshalb sind Bildmontagen mit ansprechend erstellten Produktinszenierungen ansprechender, als die Auflistung der reinen Fakten innerhalb des Bildes. Dieses sogenannte Storytelling ist einer der wichtigsten Faktoren für optimale Produktfotografie.

Verwendung fremder Fotos

Warum sollst Du Dir die Mühe machen, die Produkte, die Du im Angebot hast, neu zu fotografieren, wenn es doch bei anderen Anbietern, die die gleichen Produkte verkaufen, bereits hochwertige Bilder davon gibt? Einfach kopieren und in den eigenen Shop einbauen, wäre doch die einfachste Lösung. Das wäre auch die einfachste Lösung, wenn man eine Abmahnung oder gar eine Anzeige wegen Missachtung des Urheberrechts bekommen möchte. Leider passiert es oft, dass Fotos ohne den Rechte-Inhaber zu fragen, kopiert und verwendet werden. Wer jetzt denkt, dass die Chance, dass das entdeckt wird, recht gering ist, der irrt. Professionelle Produktfotografen versehen ihre Bilder mit einer Kennung, mit der das Copyright einfach zuzuordnen ist. Der Laie findet diese sogenannten „Tags“ nicht, da sie verschlüsselt im Bild hinterlegt sind. Es reicht also nicht, wenn man in den Eigenschaften des Bildes einfach den Namen des ursprünglichen Produktfotografen entfernt und womöglich seinen eigenen Namen einsetzt. Die einfachste Methode einen Bilderklau zu entdecken funktioniert über die spezielle Bildersuchfunktion von Google. Hiermit lässt sich binnen weniger Sekunden feststellen, wo das Foto zum Beispiel als Ebaybild, bei Amazon oder auf einer E-Commerce Plattform verwendet wird. Wenn dem Fotografen und damit alleinigem Besitzer des Urheberrechts, ein monetärer Schaden entstanden ist, dann können Schadensersatzforderungen entstehen, die um ein Vielfaches höher sind als die Kosten für einen professionellen Produktfotografen. Es gibt Agenturen, deren Geschäftsbereich ist es, unerlaubt verwendete Fotos zu suchen und entsprechend kostenpflichtig abzumahnen. Deshalb immer auf Nummer Sicher gehen und entweder die Produkte selbst abfotografieren oder einen Profi beauftragen.

 

Seo-Pictures.de – Dein perfekter Partner für Produktfotografie

Es freut uns, wenn wir Dir mit diesen Punkten ein wenig weiterhelfen konnten. Gerne helfen wir von seo-pictures.de Dir auch bei Erstellung optimaler Produktbilder. Wir verfügen über mehr als 15 Jahre Erfahrung in diesem Bereich, die wir für unsere Kunden in die Fotos voll einfließen lassen, sodass jeder Verkäufer, für den wir Bilder aufnehmen, immer das volle Maß unserer Erfahrung und Kreativität für seine Produktaufnahmen bekommt. Außerdem arbeiten bei uns in allen Bereichen ausgewiesene Profis, seien es die Produktfotografen oder die Experten in digitaler Bildbearbeitung. Wir geben uns nicht mit Mittelmaß zufrieden, sondern wollen immer die optimalen Ergebnisse erzielen. Der Erfolg gibt uns recht, denn im Laufe der 15 Jahre haben wir einen umfangreichen Pool an Stammkunden aufgebaut, die uns regelmäßig beauftragen ihre Produktbilder für Amazon, Ebay und eigene Online-Shops zu erstellen. Sie kommen zu uns, weil unsere Bilder ihre Produkte immer ins rechte Licht setzen und so hohe Verkaufserfolge in allen Bereichen des E-Commerce erreicht werden. Kontaktiere uns, wir, das Team von seo-pictures.de, stellt gerne auch Deine Produkte in perfekten Bildern und optimalen Ansichten dar.

Inspiration für deine Arbeit? Hier sind einige Arbeiten von uns.

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Interview Jens Lindner mit Mohamad Al-Hakim

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Jens Lindner: Hand aufs Herz, weißt du, wie man richtige Produktfotos macht? Produktfotos, die auch Kunden dazu verleiten, direkt zu kaufen, ohne sich vielleicht sogar noch den Wettbewerber anschauen zu müssen? Weißt du, wie du mit den richtigen Produktfotos viel mehr Geld verdienen kannst und wie du deine Conversion-Rate durch die Decke gehen lassen kannst? In diesem Interview habe ich einen Experten am Start, der dir genau erklärt, wie das funktioniert.

Mohamad: Ich bin Mohamed, 83-er Jahrgang, Inhaber und Geschäftsführer der Firma AL-Hakim E-Commerce GmbH und bin Produktfotograf, Amazon- und eBay-Händler, Betreiber von vier Onlineshops und spezialisiert auf Produktfotografie. Meine Dienstleistung in diesem Bereich biete ich für Händler an, die im Bereich der Produktfotos nicht so erfahren sind und sich auf diesem Gebiet weiter verbessern möchten. Zu diesem Thema führen wir das Interview.

Jens Lindner: Gute Produktfotos waren auch bei mir die schlimmsten Anfänge überhaupt. Als ich das erste Mal Bilder für meine Produkte erstellte, hatte ich keine Ahnung, dass die alle auf weißem Hintergrund fotografiert werden müssen. Ich las ja nicht die Terms of Service, sondern machte meine Fotos und stellte sie rein. Das Produkt war einfach an eine Wand gestellt und fertig. Es wurde dann mit der freundlichen Aufforderung das Produkt vor einem weißen Hintergrund abzubilden, gesperrt. Das war dann für uns denn der Startschuss, wo wir uns überlegt haben, machen wir das eigentlich selber oder suchen wir uns einen Fotografen, der sich wirklich damit auskennt? Wir reden über Fotografie und nicht vom Knipsen. Das ist eben ein Unterschied, denn knipsen, das kann jeder. Aber wirklich fotografieren, sodass die Produkte auch im rechten Licht erscheinen und damit meine ich jetzt nicht nur die Beleuchtung, die man rundherum aufstellt, sondern mit dem Bild auch wirklich triggern. Damit den Kunden davon zu überzeugen, das Produkt jetzt in den Warenkorb zu werfen und es sich dann von Amazon zuschicken zu lassen. Ich glaube, das ist das große Geheimnis und da hast du auch den größten Hebel an der Stelle.

Mohamad: Wir versuchen natürlich uns auch jeden Tag weiterzubilden. Das Niveau von vor zwei Jahren oder von vor vier Jahren ist nicht das, das wir heute anbieten. Auch wird das nicht das sein, was wir in fünf oder zehn Jahren anbieten werden. Da bin ich mir zu einhundert Prozent sicher, denn wir verfahren nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“. Entsprechend muss man sich permanent weiterentwickeln.

Lindner: Ja, da stimme ich dir zu. Schau dir doch die Fotos auf Amazon an, die sind großartig, egal von welcher Nationalität die da bereitgestellt werden. Manchmal erstarre ich wie die Maus vor der Schlange, wenn ich sehe, was die Asiaten da plötzlich für Fotos heraushauen. Diese Geschichte muss ich noch schnell erzählen, bevor es weitergeht: Vor zwei Jahren hab ich mal eine Agentur, die vorher noch nie Fotos gemacht hat, beauftragt für mich Fotos in China zu machen, weil ich dachte, wenn die Ware noch unterwegs nach Deutschland ist, dann können die schon mal anfangen, die Fotos zu schießen. Die haben sich die teuerste Kamera überhaupt gekauft, eine richtig teure Nikon für 5000 Euro oder mehr. Aber die hatten keine Ahnung, wie das Ding zu bedienen ist. Die wussten nicht, was eine Blende oder was die Belichtungszeit ist. Die haben mit 5 Sekunden Belichtungszeit aus der freien Hand fotografiert und haben sich gewundert, dass das Bild verwackelt ist. Also, ich bin schon nicht der Experte im Fotografieren, aber das hätte ich jetzt tatsächlich auch noch gewusst. Aber die hatten wirklich keine Ahnung. Die dachten, die können das mit Technik und mit Geld erschlagen, doch das ist nicht so.

 

Mohamad: Besonders, je teurer die Kamera ist, desto mehr Einstellungen hat sie. Damit muss man sich natürlich dann auch auskennen. Einfach mal ein Handy irgendwie hinhalten und einmal knipsen und fertig, ist natürlich viel einfacher. Da muss man gar nichts können. Aber sobald man in einem professionellen Bereich anfängt, da muss man mindestens wissen, was eine Blende, was der ISO-Wert bedeutet, was eine Verschlusszeit ist und wie die sich zueinander verhalten. Fachwissen ist essenziell. Ich kann jetzt zum Beispiel nicht auf Blende 12 und höher gehen und dann mit einer Auslösung von zwei Sekunden erwarten, dass das alles Freihand geht und gute Bilder entstehen. Aber, das ist auch nur der Grundbereich in der Produktfotografie. Das ist nur eine der vielen Säulen, die einen professionellen Produktfotografen ausmachen. Es ist nur Mittel zum Zweck, wie bei einem guten Koch, der seinen Herd benutzen können muss, aber kein Meister darin sein muss, einen Herd zusammenzubauen.

Lindner: Genau, der muss wissen, wie er ihn einstellen muss. Das ist ein wundervolles Beispiel, das jeder nachvollziehen kann. Du kannst einen noch so teuren Herd haben, wenn du damit nicht umgehen kannst oder die Gerichte einfach zu lange darauf stehen lässt, verbrennen die genauso auf dem teuren, wie auch auf dem billigen Herd. Ich habe mir damals vieles übers Internet angeeignet. In einem Einsteiger-Tutorial wurde erklärt, was eine Blende ist, was ein ISO-Wert ist, was die Belichtung ist und wie das zueinander passt und wie man entsprechend die Kamera einstellt und so weiter und so fort. Aber jetzt werde ich dir nämlich das Wort überlassen, denn jetzt geht es um ein wirklich wichtiges Thema, viel wichtiger als das, wie man eine Kamera einstellt, sondern um die Psychologie, die dahintersteht. Was genau muss ich fotografieren? Wie muss ich es fotografieren? Welche Stimmung muss ich haben, damit ich den Kunden überzeugen kann? Da würde ich dich jetzt bitten, dass du uns das einfach mal näher bringst. Die allererste Frage, die sich jeder stellt, ist natürlich: Was ist denn so wichtig an Fotos? Der Asiat würde sagen, es ist doch nur wichtig, dass man das Produkt darauf erkennt. Es ist doch egal, wie letztendlich das Bild aussieht. Aber was ist jetzt so wichtig?

 

Mohamad: Schweifen wir ein bisschen ab und gehen erst mal weiter zurück und versuchen zu erkennen, wie das menschliche Gehirn funktioniert. Das ist in diesem Zusammenhang notwendig. Wie viele Wörter kann ich pro Minute lesen? Statistisch betrachtet kann ich pro Minute zwischen 350 und 400 Wörter lesen. Wenn ich nun ein Bild zwei Minuten lang komplett anstarre, wie viele Wörter kann ich daraus erzielen? Stelle dir mal folgende Szene vor: In einer schönen Landschaft fährt ein roter Sportwagen einer Premiummarke, in dem ein Mann hinter dem Steuer sitzt, der neben sich eine Frau sitzen hat. Auf dem Rücksitz befindet sich ein großer Hund. Es regnet ein wenig und das Licht der Straßenlaterne spiegelt sich in einer Pfütze. Im Hintergrund siehst du eine wunderschöne alte Villa, an der ein Ziegelstein kaputt ist. Davor geht eine Frau mit ihrem Hund Gassi. Das alles findet während der Abenddämmerung statt. Wenn du die gesamten Details aufschreiben möchtest, wie lange würdest du dafür brauchen? Aber viel wichtiger ist die Frage, wie lange bräuchte ein Leser, um genau das zu verstehen, was du meinst?

 

Lindner: Eine Stunde oder gar länger, um das aufzuschreiben. Da müsste ich jetzt einen Buchautor fragen, der wüsste, wie er das wahrscheinlich einfangen würde. Aber, es ist ja nicht nur die Szene an sich, du erfasst auch eine Stimmung und transportierst sie.

 

Mohamad: Genau, das kommt ja noch dazu. Es heißt, das menschliche Gehirn ist in der Lage circa 30.000 Wörter pro Minute zu erfassen, wenn man sich ein Bild zwei Minuten lang anschaut. Deswegen sagt man auch: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Also hat diese Aussage schon eine wissenschaftliche Bedeutung. Das heißt, wenn ich jetzt zum Beispiel sagen möchte, die Bratpfanne besteht aus fünf Schichten, jede einzelne Schicht hat eine bestimmte Funktion, sie ist Induktionsfähig, sie kann für verschiedene Herde benutzt werden, ich kann sie unbegrenzt wieder neu beschichten lassen und es handelt sich um eine Edelstahlschicht, bräuchte ich dafür mit Worten sehr lange für die Erklärung. Packe ich das Ganze in ein Bild, in dem das schön aufbereitet und visuell dargestellt ist, dann erfasse ich die gesamten Informationen binnen zwei, drei oder vier Sekunden komplett.

 

Was hat das für ein Vorteil? Meist hat der Kunde für die Produktsuche oft sehr wenig Zeit. Er scrollt in der Regel, oftmals abends oder während seiner Mittagspause durch die Angebote und schaut sich irgendetwas an. Dort stehen dann ellenlange Texte zu dem Produkt, zu der Qualität und ein bisschen Keyword Spamming ist auch noch mit dabei. Aber der Kunde möchte das nicht unbedingt alles lesen. Es ist zwar gut, dass man seine Texte einwandfrei aufbereitet, doch das dient erstens mehr dem Suchalgorithmus und zweitens, wenn der Kunde dann noch weitere Fragen hat, dann kann er sich die Texte noch mal durchlesen. Aber wenn er sich die Bilder anschaut und die Fragen, die der Kunde an dieses Produkt stellt, in den Bildern beantwortet bekommt, warum soll er sich dann noch die Bullet Points, den gesamten Content und wenn es vielleicht noch ein A+ Verkäufer ist, der noch mehr Text anbietet, ansehen? Da verbringt er vielleicht 30 Minuten auf seinem Listing. Warum soll er das tun? Ich habe alle meine Informationen, die ich benötige in den Bildern, und zwar kategorisiert nach der Wichtigkeit der Keywörter. Wir benutzen zum Beispiel ein Analysetool bei der Produktrecherche für die Produkte, die wir für unseren Kunden erstellen.

Aus den Ergebnissen dieser Analysetools wie „Amalyze“ oder auch „Amazon Suggestion“ lassen sich sehr viel Informationen ableiten. Nehmen wir mal als Beispiel eine Bauchtasche. Wenn ich „Bauchtasche“ eingebe, dann kommt als erstes Ergebnis „Herren“ oder „Damen“, als Zweites folgt „Schwarz“, dann kommt vielleicht „Leder“, „verlängerbarer Gurt“, „5 Innenfächer“, „Metall-Reißverschluss“, „mit Handyfach“, „ohne Handyfach“ und so weiter. Daran kann man erkennen, welche Fragen der Kunde hat, die er unbewusst eingibt, wenn er „Bauchtasche“ eingibt. Das sind die Fragen, die der Kunde hat. Doch bevor der Kunde sich diese Antworten in dem Listing mühselig raussucht, beantworten wir sie direkt aktiv, ohne dass sie uns gestellt wurden. Schließlich ist nicht jede Bauchtasche wie die andere Bauchtasche. Die eine besteht aus Stoff, die andere besteht aus Leder. Die eine hat einen verlängerbaren Gurt, die andere hat keinen und so gibt es viele weitere Unterschiede mehr.

 

All diese Informationen, kurz, knackig, wichtig, sortiert nach der Relevanz, also nach der Wichtigkeit, die wir von „Amalyze“ herausziehen oder auch aus „Amazon Suggestion“, die in der Suchanfrage herausgegeben werden, suchen wir raus. Wir priorisieren Sie nach der Suche sowie nach der Wichtigkeit und designen dementsprechend unsere Bilder. Das haben wir so vor zwei Jahren nicht gemacht. Wir haben uns zwar mit der Fotografie und mit dem Grafik-Design mit der Erfahrung als Händler beschäftigt, da ich ja selber sehr lange Händler bin, aber irgendwann habe ich mir die Fragen gestellt: Was ist das überhaupt? Wie kann ich das bezeichnen? Wie kann ich das verstehen? Wie kann ich das abstrakt darstellen? Was mache ich überhaupt den ganzen Tag? Und dann ist das eigentlich nichts anderes, als eine reine Verkaufspsychologie. Also, was wir machen ist nicht nur die Fotografie oder das Grafik-Design, das kann jeder machen, der mit Photoshop irgendetwas freistellen, Farben ändern oder Ähnliches kann. Mit zwei, drei Jahren Übung ist das eigentlich kein Problem. Mit der Fotografie ist es genau das Gleiche. Ich erkläre in einem zwei Stunden Workshop was die Blende ist, was ISO bedeutet und dann kannst du einigermaßen fotografieren.

 

Aber was brauche ich? Also, was ist die Essenz, das Ganze optimal zusammenzustellen? Ich nehme immer als Beispiel die Pole-Position in der Formel 1. Was muss ich alles haben, um den ersten Platz bei der Formel 1 zu belegen? Den besten Fahrer alleine zu haben reicht nicht. Das schnellste Auto alleine reicht nicht. Das beste Team, die besten Mechaniker reichen nicht. In jeder Sparte brauche ich den Besten mit seinem Know-how, weil ich nur dann den ersten Platz erreichen kann. In der Produktfotografie zähle ich dazu, ich will damit aber jetzt nicht sagen, dass ich der Beste bin, denn es gibt sehr viele Agenturen, die auch gute Arbeit leisten, aber ich beschäftige mich aktiv damit. Die Essenz der Produktfotografie ist es nicht nur schöne Bilder zu gestalten, sondern auch die Produkte emotional darzustellen und mit den Bildern direkt auf die Fragen zu antworten. Das Ganze stellen wir visuell dar, anstatt Schicht 1, Schicht 2, Schicht 3 oder Produkt 1, Produkt 2, Produkt 3 oder die Farben aufzuzählen. Wenn man es dem Kunden so visuell offeriert, dann versteht er all diese Informationen, die er benötigt mit einem Blick und dann steht die Kaufentscheidung. Unser Motto lautet immer: so einfach wie möglich, von der Galerie zum Warenkorb.

Lindner: Die Fragen des Kunden zu beantworten ist ein guter Punkt, denn der Kunde hat zunächst Fragen. Erst einmal ist der Kunde unsicher, ob das Produkt überhaupt für seine Zwecke einsetzbar ist. Das muss man jetzt schon in den Fotos erklären können. Es ist der Königsweg, wenn du es mit Bildern erklären kannst, dann brauchst du es nicht in dem Bullet Point zu erklären. Du sagtest, du kriegst die Fragen von „Amalyze“ oder von „Amazon Suggest“, hast du auch schon mal „Answer The Public“ probiert?

 

Mohamad: „Answer The Public“ ist bei mir sogar in den Favoriten abgespeichert.

 

Lindner: Das ist noch mal so ein Tipp, dass man einfach da reinschaut und sagt „Hey, wozu gibt es eigentlich die meisten Fragen?“ Wir nutzen zwar jetzt nicht „Answer The Public“, sondern ein anderes Tool namens „Searchmetrics“. Zum Bereich Fragen machen wir einen Haken dran, denn wir wissen, welche Fragen der Kunde zu dem Produkt hat. Jetzt sprichst du von Stimmungsbildern und das ist natürlich etwas, das ganz tief in die Psychologie der Nutzer geht. Daran hab ich auch lange herumgedoktert und lange probiert, um herauszufinden wie das beste Bild funktioniert. Worauf muss man einsteigen? Wer ist der Käufer? Ist das die erste Frage, die man sich stellt? Wer kauft das Produkt oder wo fängt die erste Frage an, um überhaupt eine Stimmung zu kreieren, die passt?

 

Mohamad: Zunächst muss ich wissen, wer überhaupt meine Zielgruppe ist. Dabei meine ich nicht meine Zielgruppe als Produktfotograf, sondern ich rede nur von dem Endkunden. Mein Auftraggeber, der steht mir zur Seite, indem er mir sein Briefing für sein Produkt gibt und dann trinkt er seinen Kaffee, bis seine Produkte fertig dargestellt sind. Ich kommuniziere mit dem Endkunden. Nehmen wir mal an, ich verkaufe einen Dia-Scanner. Ein Scanner, mit dem du die alten Dias scannst und sie so digitalisierst. Wer kauft sich ein Dia-Scanner? Ein 20-Jähriger?

 

Lindner: Mein Vater, der ist 80 Jahre alt.

 

Mohamad: Was möchte dein Vater über den Dia-Scanner wissen? Möchte er wissen, wie schnell das Dia gescannt wird, welcher Chipsatz darin ist, welche Farbe das Gerät hat und wie lang das Kabel ist oder möchte er seine Erinnerung aus seiner Jugend haben, als er seine heiße Flamme getroffen hat, als er geheiratet hat, als er seine Kinder bekommen hat und als seine Kinder geheiratet haben? Er möchte seine ganzen schönen Erinnerungen haben. Das sind Emotionen, die er abrufen will. Emotionen bedeuten nicht, dass die Technik von innen komplett aus Plastik ist oder aus geschliffenem Edelstahl. Das sind nur technische Daten, die kann ich vielleicht am Rand irgendwo erwähnen, aber ich möchte die Emotion in ihm wecken. Wir hatten einen Auftrag einen Fotorahmen darzustellen. Der Rahmen besteht aus Bambusholz und ist umweltfreundlich. Ich frage: Was ist wichtiger, permanent auf Bambusholz herumzureiten oder zu sagen „behalten Sie Ihre schönsten Erinnerungen“? Schöne Stimmung in deinem Zuhause zu erschaffen lautet die Aussage. Meine Frau liebt Fotorahmen über alles und wir haben rund 400 Bilder von allen möglichen Situationen an den Wänden hängen. Wenn du nah an eine der Wände gehst und du bist deprimiert, geht es dir auf einmal wieder besser, weil du einfach schlagartig die ganzen schönen Erinnerungen wiederbelebst. Das musst du dem Kunden verkaufen.

 

Aktuell haben wir den Auftrag einen Whirlpool zu fotografieren. Auch hier werden wir Emotionen erzeugen und eine positive Stimmung schaffen. Du sitzt da mit deiner Freundin, mit deinem Freund, mit deinen Kindern und mit deinen Haustieren. Es ist schön warm, du hast Spaß. Wie schnell die Pumpe umwälzt, ist natürlich eine wichtige Frage, die wir auch in den Bildern beantworten. Aber es geht uns nicht primär darum. Ich mache keine technische Zeichnung, ich mache auch keine Bedienungsanleitung. Ich sage zum Beispiel, dass die Pumpe angeschlossen werden kann, das Ventil besteht aus Hartplastik und die weiteren notwendigen Produktinfos. Aber das Bild selbst, das ist eine glückliche Familie. Es ist Sommer, es ist schön warm und jemand genießt seinen Drink. Die Emotionen, die ausgelöst werden, sind wichtig. Wir gehen nicht darauf ein, dem Kunden zu sagen, wie der Kaufvorgang funktioniert. Das weiß er und das brauchen wir nicht zu erklären. War wir ihm erklären, ist was danach kommt. Wie willst du dein Produkt benutzen? Wie ist die Ich-Perspektive aus Kundensicht, wenn er das Produkt in der Hand hält und zum Beispiel bei einem Sportgerät damit trainiert und damit Übungen ausführt? Wie wirst du dich dabei fühlen? Das müssen wir dem Kunden in den Produktbildern beantworten. Er muss sich angesprochen fühlen und muss quasi mit dem Ganzen interagieren. Wenn man den Käufer, also den Endkunden kennenlernt, die Zielgruppe kennenlernt und weiß, wie diese Zielgruppe tickt, ob sie per Du oder per Sie angesprochen werden möchte, dann kann ich das entsprechend einsetzen. Wenn ich beim Dia-Scanner sagen würde „hol dir deine geilsten Erinnerungen“, dann würde sich die alte Dame eventuell nicht angesprochen fühlen.

 

Lindner: Wahrscheinlich nicht. Mein Vater wäre sauer, wenn er so angesprochen werden würde.

 

Mohamad: Entsprechend würde ich sie natürlich siezen. Umgekehrt ist es bei einem jungen Burschen, der sich eventuell ein Smart-Keyboard kaufen will. Er würde es nicht unbedingt toll finden, gesiezt zu werden. Das wirkt für ihn dann so ein bisschen zu trocken. Der möchte dann eher so locker flockig angesprochen werden. Dementsprechend müssen natürlich das Design und die Farben dazu passen und „fresh“ aussehen. Beim Dia-Scanner muss es eher neutral und nüchtern aussehen. Es gibt immer verschiedene Ausrichtungen und die hängen vom Produkt und von der Zielgruppe ab.

 

Lindner: Es ist sehr spannend, was du sagst. Vor allen Dingen die Psychologie, die du gerade beschrieben hast, denn die, die kommt ja immer wieder vor. Die ist jetzt ja nicht nur auf Produktfotografie gemünzt. Das, was du gerade beschrieben hast, das wird auch im E-Mail-Marketing sehr oft eingesetzt. Im Prinzip ist es ja so, dass ich keine Pille zum Abnehmen verkaufe, sondern ich verkaufe Schönheit. Ich verkaufe Wohlbefinden, Gesundheit und Attraktivität. Meine Freunde bewundern mich, weil ich plötzlich gut aussehe und ich mich selbstbewusster bewegen kann. Ich verkaufe also das Gefühl, was danach entsteht, nachdem ich das Produkt erfolgreich eingesetzt habe. Das funktioniert in der Produktfotografie wahrscheinlich ganz genauso. Das muss man wissen und dann kann man das gut kombinieren. Das Bild im Amazon-Listing kann das kommunizieren, ebenso die Bullet Points. Wie du schon sagtest, diese technischen, langweiligen Details, die würde ich in die Produktbeschreibung reinsetzen. Wer sich dafür interessiert, der findet sie auch weiter unten.

 

Mohamad: Es ist nicht nur der Sinn und Zweck, weshalb wir uns das Produkt kaufen möchten. Nehmen wir als Beispiel meine Maus. Das ist eine Logitech MX 2. Warum habe ich sie gekauft? Ich kann mir auch so eine billige Maus für 10 Euro kaufen. Was hat diese Maus was die anderen Mäuse nicht haben? Oder mein Grafiktablett, warum das und kein anderes? Für all diese Fragen muss ich von vornherein ein Gefühl dafür entwickeln, was sie mit mir machen und wie ich mich mit diesen Produkten weiterentwickeln kann. Es ist ja natürlich auch irgendwo ein sozialer Kontakt oder eine soziale Anerkennung ausschlaggebend. Auch ist es wichtig zu wissen, warum jemand sich einen Porsche kauft und nicht Fahrrad fährt. Teilweise sind das ja auch Statussymbole wie beispielsweise Schmuck. Wenn ich edlen Schmuck aus Gold mit Diamanten oder mit Perlen besetzt fotografiere, dann kombiniere ich das nicht mit einem Model im Schlabberlook, sondern das Model muss ein schönes Kleid haben und die Atmosphäre muss ansprechend und passend sein. Der Kunde muss sich darin auch wiedererkennen können. Das sind Symbole, die dazu dienen, dass man in der Gesellschaft auch irgendwie wahrgenommen wird.

 

Lindner: Ja, Apple macht das ausgezeichnet. Die haben das wirklich drauf und wissen, wie sie ihre Produkte gut an den Mann bringen. Die langweilen die Leute auch wenig mit technischen Details, denn sie sagen einfach nur: Das ist das schnellste iPhone, was wir jemals gebaut haben. Es ist jedem klar, denn sie bauen ja kein langsameres, als iPhone der nächsten Generation. Alleine die Aussagen funktionieren schon, um es zu verkaufen. Das funktioniert definitiv. Ich glaube, das kannst du vielleicht bestätigen, dass einige Händler, das im Bereich der Produktfotografie noch gar nicht so verstanden haben. Ich glaube, auch die Asiaten haben das noch nicht so richtig verstanden, denn sie stellen, auch wenn sie mittlerweile emotionsgeladene Bilder bringen, noch immer die technischen Details in den Vordergrund.

 

Mohamad: Oh, da muss ich dir sehr stark widersprechen. Ich habe auch letztens einen Beitrag dazu auf einigen Plattformen veröffentlicht. Ich persönlich bin der Meinung, dass die Asiaten bessere Bilder haben als die Händler, die in Deutschland verkaufen. Wir können gerne den Test machen. Du kannst bei Amazon „Bluetooth Headset“ eingeben und wenn du auf den ersten vier Seiten einen Händler aus Deutschland findest, gehen wir zusammen einen trinken und ich gebe einen aus. Gibt es natürlich nicht, aber warum nicht? Es gibt hunderte Händler, die in Deutschland „Bluetooth Headset“ verkaufen. Wieso sind sie in den ersten vier Seiten in der organischen Suche nicht auffindbar?

 

Lindner: Na ja, aber das liegt glaube ich nicht nur an den Fotos.

 

Mohamad: Aber hast du dir die Bilder mal angeschaut?

 

Lindner: Ich gucke mir viele Bilder an und ich gebe dir vollkommen recht, dass die Bilder bei den Asiaten gut sind. Deswegen sag ich ja, die wissen schon so ein bisschen, was sie tun und sie werden immer besser.

 

Mohamad: Die Texte sind grottenschlecht. Von Chinesisch in Bulgarisch, von Bulgarisch ins sri-lankische und dann auf Deutsch übersetzt. Da verstehst du kaum, was gemeint ist. Aber die Bilder sind klasse und der Kunde kauft deswegen. Das ist der Beweis, dass der Kunde sich kaum noch Texte durchliest. Er schaut nur, was oben von Amazon präsentiert wird, klickt das an, schaut sich die Bilder an, bei denen alle Fragen in der Galerie beantwortet sind. Alles klar, Produkt in den Warenkorb und tschüss. Morgen ist es sowieso da, denn ich habe Prime.

 

Ich versuche nicht, alle Informationen in ein Bild zu packen, weil dann die Spannung weg ist und der Kunde schaut sich nur noch irgendwelche Bilder an, wo man das Produkt in die eine Richtung hält, dann in die andere Richtung hält und dann liegt es noch auf der Wiese. Nein, ich versuche die Spannung vom Titel bis zum letzten Bild aufrechtzuerhalten, damit der Kunde immer einen Grund hat, weiterzuklicken, bis die Kaufentscheidung auch wirklich sitzt. Eines meiner besten Bilder ist das von einer Bratpfanne. Der Kunde hat uns gesagt, die Pfanne besteht aus Schichten. Klar, ich hätte einfach die Bratpfanne fotografieren können, die Schichten darauf schreiben können und fertig ist das Bild. Ich dachte mir, das wirkt ein bisschen zu langweilig und versuche mal etwas, was ich vorher noch nicht gemacht habe. Das Ganze quasi mit Layern, also einzelnen Ebenen übereinander oder in dem Falle voreinander und hintereinander aufzuzeigen, damit der Kunde auch diese Visualisierung hat. Deswegen meine ich ja, er braucht sich die Texte nicht durchzulesen, denn sobald er die fünf Schichten sieht, weiß er schon automatisch, es handelt sich um mehr als nur eine einfache Bratpfanne.

 

Lindner: Jetzt sprechen wir doch über ziemlich technische Fotos. Das sind ja keine Emotionen, das ist mehr rein informell. Wenn wir jetzt mal in der Reihenfolge vorgehen, beim Hero-Image, das hat weißen Hintergrund, da können wir nicht viel machen. Ab Bild 2 kann man sich schon ein bisschen mehr in Form von Stimmungen und Informationen auslassen. An welche Position würdest du so ein Bild, also ein informelles Bild, packen?

 

Mohamad: Der Händler selbst entscheidet, welches Bild er wo hinpacken möchte. Manchmal gebe ich aber auch einen Tipp und schreibe in der E-Mail: Ich würde erst Bild 1, dann daneben Bild 2 nehmen. Alternativ nummeriere ich sie und erkläre dem Kunden den Hintergrund, weshalb ich das vorschlage. Mein Auftraggeber, also der Händler, ist frei in seiner Entscheidung und kann nach seinem Ermessen die Bilder in welcher Reihenfolge er möchte, einsetzen.

 

Lindner: Es ist aber deine Expertise, denn wenn du sagst, es lässt sich eine Spannung aufbauen, wenn Bild 2 so aussieht, dazu noch informelles und dann geht es so langsam in den Stimmungsteil über oder eben auch umgekehrt.

 

Mohamad: Du hast jetzt gesagt, diese Pfanne wirkt zu technisch. Wenn man sich den Preis für diese wirklich sehr hochwertige Bratpfanne anschaut, dann ist das keine Bratpfanne, die du bei Aldi im 6er-Set für 29,95 € bekommst, denn es ist nicht so ein einfaches Discounter-Produkt. Das heißt, wenn ich dem Kunden von vornherein triggern möchte und ihm sagen will „Hey, schau dir die weiteren sechs Bilder an, es wird sich lohnen“, dann muss ich ihm doch einen Grund geben, denn die Pfanne ist nicht günstig. Wie halte ich ihn fest? Ich gebe ihm von vornherein einen Köder, den er schlucken soll. Den nimmt er an und sieht, dass das eine sehr hochwertige Bratpfanne ist und er ist bereit, sich gleich noch die restlichen Sachen anzuschauen. Dafür teile ich ihm erst einmal mit, dass die Bratpfanne unbegrenzt wieder beschichtbar ist. Das übernimmt der Händler selbst. Dazu kannst du dann deine Bratpfanne hinschicken und er beschichtet sie wieder neu und schickt sie dir anschließend zurück. Dann sind da noch die weiteren Schichten, wie die dreifache Antibehaftungs-Schicht, die Edelstahlschicht, die leitende Aluminiumschicht und zuletzt die für Induktion geeignete Edelstahlschicht. Das heißt, diese Bratpfanne kann man auf alle möglichen Herden, ob das ein Gas-, ein Elektro- oder Induktionsherd ist, benutzen. Sie funktioniert überall, sogar im Ofen. Warum? Weil da nirgendwo etwas aus Plastik dran ist.

 

Nehmen wir ein weiteres Beispiel. Ich nenne nicht die Zusammensetzung von einem Arganöl, sondern, ich sage, wie schön man danach aussehen würde. Welche Vitamine da drin sind, wird zwar erwähnt, aber das steht hier nicht im Fokus? Was siehst du als allererstes? Siehst du das Vitamin E? Oder siehst du, dass es Pickeln und anderen Hautunreinheiten vorbeugt? Nein, du siehst eine schöne Frau, eine glatte Haut, glatte Haare und schöne Nägel. Darauf kommt es an. Wir wollen der Kundin sagen, dass sie, wenn sie dieses Arganöl benutzt, ebenfalls diese Vorteile haben könnte, die es mit sich bringt. Aber wir bleiben erst mal im Konjunktiv, denn man muss natürlich auch darauf achten, dass keine unerlaubten Aussagen getätigt werden. In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass wir dem Kunden auch sagen, wenn er Aussagen verwendet, die so nicht gestattet sind.

 

Lindner: Das muss ich gerade noch erzählen, denn ich hatte einen Kunden, der wollte eine Faltencreme in China fertigen lassen und dann Q10, die Falten reduzierende Technik, darauf drucken lassen, ohne einen Test der Creme bei einem Dermatologen durchführen zu lassen. Ich habe den Kunden natürlich darauf hingewiesen, dass er das so nicht einfach darf.

 

Mohamad: Ja, das Produkt ist zertifiziert. Wir haben auch die Zertifikate für Kunden in die Bilder eingebaut. In unseren Referenzen haben wir immer nur ein Bild des Produkts eingebaut, denn ich kann ja nicht die gesamten Bilder von einem Händler reinsetzen. Deswegen benutzen ja wirklich nur ein Bild und zeigen halt die Referenzen. Dann kann man, wenn man bei Amazon Arganöl eingibt und man weiß jetzt, wie die Flasche aussieht, erkennen, dass die Arbeit von uns ist.

Als weitere Referenz auf unserer Seite findet man ein Bild von Zahnseide. Was eine Zahnseide ist, das weiß jeder. Was sind hier die wichtigsten Punkte, die du dir sofort anschaust oder wobei du gleich verstehst, worum es geht? Erst mal ist sie dreißig Meter lang. Das heißt, wenn ich jedes Mal so um die vierzig Zentimeter herausziehe, kann man sich vorstellen wie lange sie hält und vor allem, was sehr wichtig ist und was sofort ins Auge fällt ist, dass sie nach Pfefferminz schmeckt. Genau diese Information haben wir direkt im Bild mit eingebaut, sodass der Kunde direkt erkennt, das ist nicht nur eine Zahnseide, sondern sie hat auch noch einen Geschmack, und zwar nach Minze. Sofort fühlt man den Geschmack, wenn man das Bild betrachtet.

 

Lindner: Lass uns mal über dieses Bild mit der Zahnseide reden, denn da bin ich jetzt neugierig geworden. Du schreibst Länge dreißig Meter. Diese Zahl finde ich jetzt nichtssagend, weil ich nicht weiß, wie lange ein dreißig Meter langes Band hält. Was bringt mir das? Wenn da jetzt stehen würde „Vorratspackung für zwei Monate“ und ich weiß, man benutzt am Tag zweimal eine ungefähre Länge von zwanzig Zentimetern, kann ich mir doch ausrechnen, wie lange der Vorrat hält.

 

Mohamad: Das ist eine vollkommen legitime Frage und wir haben das mit dem Kunden auch besprochen. Aber dann stellt sich die Frage, ob das ein Ein-Mann-Haushalt oder ein Mehrpersonenhaushalt ist. Wie oft wird in dem Haushalt die Zahnseide benutzt? Nutzen sie alle nach dem Frühstück, nach dem Mittagessen und nach dem Abendessen? Wir müssen dann auch irgendeine Richtzahl geben und dann kann es irritieren. Bei dreißig Metern hingegen weiß ich ganz genau, ich habe eine gewisse Anzahl Personen, die das mehrfach am Tag nutzen. Dann weiß jeder für sich, wie lange es halten wird. Bei anderen Produkten, wie den Air Wick-Raumsprays kann man das schreiben. Wenn man das Gerät auf die höchste Stufe einstellt, kann man getrost schreiben, das es bis zu sechzig Tagen hält und sechzig Tage Frische bietet. Ausgenommen natürlich, es wird herausgeholt und damit herum gesprüht, dann stimmt die Aussage natürlich nicht. Aber wenn du es in diesem elektrischen Automaten lässt, der alle dreißig oder vierzig Sekunden oder einmal die Minute sprüht, dann hast du wirklich eine garantierte Zeit bis zu sechzig Tagen. Dann ist es auch vollkommen richtig, diese Zahl anzugeben, ohne dass du eine negative Bewertung dafür bekommst.

 

Lindner: Jetzt hab ich noch eine weitere Frage bezogen auf Lizenzen von Stockfotos. Darf ich die einfach für mein Amazon-Listing benutzen?

 

Mohamad: Ja, wobei wir natürlich spezielle Verträge dazu haben. Das ist ja nicht so, dass wir einfach auf die Jagd gehen und uns irgendwelche Bilder suchen, um sie einfach so zu nutzen. Wir wollen ja nicht, dass unser Kunde eine Abmahnung bekommt. Bei uns werden nur lizenzierte Bilder verwendet, die wir auf uns lizenzieren lassen und die im E-Commerce-Bereich eingesetzt werden dürfen. Die Lizenz dürfen wir auch entsprechend an unsere Kunden weitergeben. Das ist alles rechtlich genau abgesichert und intern vermerkt, an wen welches Bild gegangen ist.

Lindner: Das heißt, ihr besorgt die Stockfotos, das macht nicht euer Kunde selbst?

 

Mohamad: Manchmal ist es auch der Fall, dass der Kunde ganz besondere Stockbilder haben möchte, und zwar nur diese speziellen. Meist hat er selber auch einen Account bei irgendeiner Plattform und schickt uns dann auch die Bilder oder gibt uns die Zugangsdaten und wir laden uns die Bilder herunter. So etwas haben wir auch schon gehabt, aber es ist eher die Ausnahme. In der Regel kümmern wir uns darum.

 

Wichtig ist uns auch, dass unsere Bildmontagen stimmig und hochwertig sind. Wenn ich mir jetzt als Kunde ein Bild anschaue, dann überlege ich nicht, ob das Produkt, zum Beispiel Kopfhörer, real oder hinein retuschiert sind. Was ich mich jetzt fragen würde ist, ob sie bequem an meinem Ohr sitzen, ob es einen HiFi-Stereo-Sound hat und ob die Kopfhörer nicht zu lang oder zu kurz sind. Das Ambiente muss ansprechend sein, was es ist, wenn jemand entspannt sitzt und Musik hört. Wenn ich das gleiche Produkt noch mit einer Frau beim Joggen darstelle, suggeriert das, dass man sich mit diesen Kopfhörern auch bewegen kann. Auch die Leistung wird nicht in technischen Werten angeben, sondern in Betriebsdauer.

 

Im Bereich der Titelbilder gibt es auch eine kleine Grauzone, die man ausnutzen kann und die wir durchaus kennen. Natürlich darf das Bild nur vor einem weißen Hintergrund gezeigt werden, aber die Art wie ich es zeige, ist die Kunst dabei. Man kann kleine grafische Hinweise ins Bild einbauen, die auf spezielle Funktionen oder Eigenarten deuten ohne, dass man dafür Text verwendet. Der Betrachter nimmt das dann unterbewusst wahr.

 

Ich möchte noch eine weitere Problematik ansprechen, die bei Händlern vorherrscht, die selber ihre Produkte machen: Der Tunnelblick. Wenn ich jahrelang nur darauf fixiert bin, zum Beispiel einen Kühlschrank zu bauen, dann bin ich immer damit beschäftigt, mich mit den Zahlen zu beschäftigen. Dann haben sie wirklich so einen starren Blick auf ihr Produkt, dass sie nur das wahrnehmen. Das bezeichnet man als Tunnelblick. Eine Agentur oder eine Firma, die permanent alle möglichen Produkte hat und in jeglicher Hinsicht komplett breit denken muss, wie ein Adler von oben, hat diesen Tunnelblick nicht. Du siehst oder du findest neue Punkte, die vorher nicht als Anwendung gedacht waren. Ein Beispiel dazu wäre ein Fahrradlicht. Das hat mich wirklich umgehauen, denn das kannst du an einen Rollstuhl hängen und dann ist das ein Rollstuhllicht statt eines Fahrradlichts. Damit wurde eine komplett neue Anwendung dafür gefunden und es wird auch unter dieser Bezeichnung verkauft. Diese Psychologie dahinter, die ist wirklich sehr interessant. Das muss man den Kunden dann auch dementsprechend mitgeben und mitteilen, damit auch er versteht, worum es geht. Oder nimm die Pommes-Schaufel, die zu einer Lego-Schaufel umfunktioniert wurde und auch als solche bei Amazon verkauft wird. Würde man die Schaufel selber herstellen, würde sie nur als Pommes-Schaufel gesehen werden. Eine Agentur hingegen findet andere Nutzungsmöglichkeiten und so wurde daraus dann die Lego-Schaufel. Es entstehen neue Kaufanreize, durch die Umfunktionierung eines Produktes.

 

Lindner: Alles sehr, sehr spannend und hochinteressant. Ich glaube auch, dass die Reihenfolge der Bilder sehr wichtig ist. Macht ihr A/B-Tests, um einfach zu gucken, wie es die Conversion beeinflusst, wenn ich die Reihenfolge der Bilder verändere?

 

Mohamad: Beim Titelbild machen wir das. Wir haben das zum Beispiel mit einem Kunden der Messersets verkauft, gemacht. Das wiederum orientiert sich an der typischen Verkaufspsychologie, die ich bereits angesprochen habe. Es gibt ein Modell, das lässt sich im Internet finden, das nennt sich SOR, was Stimulus, Organismus und Reaction bedeutet. Wenn man sich diese Studie durchliest, kann man erkennen, wie man bestimmte Signale setzt, die eben bewusst wahrgenommen werden. Das ist dann quasi der Stimulus, also der Reiz, dann gibt es halt den Organismus, ich deklariere es als Mensch, der nimmt diese Signale auf und dann kommt die Reaction, also die Reaktion und dabei handelt es sich um die Kaufentscheidung.

 

Mit dem A/B-Test wollten wir sehen, unter welchen Bedingungen man dieses Messerset kauft. Einmal haben wir es mit einem Steak, also mit Fleisch und einmal mit Gemüse abgebildet. Es gibt Vegetarier oder Veganer und es gibt natürlich die normalen Fleischesser. Wir wollten also sehen, welches Bild besser ankommt, besser konvertiert. Das Bild mit Fleisch oder das mit Gemüse? Der Großteil der Menschen, die in Deutschland leben, sind Fleischesser. Dennoch hat das Bild mit dem Gemüse besser konvertiert. Man kann jetzt natürlich sagen, dass die Vegetarier Besserverdiener sind, weil sie es sich leisten können, eher Gemüse zu kaufen, da Fleisch teurer als Gemüse ist. Dazu gibt es viele Studien. Aber wir haben festgestellt, dass das Bild mit dem Gemüse besser  konvertiert hat, als das Bild mit dem Fleisch und das, obwohl da ein Steakmesser und ein Filetmesser und diverse andere Messer in dem 6er-Set dabei waren, die auch als Fleischmesser benannt waren. Aber auf dem Titelbild ist einfach so ein Haufen Gemüse und daneben steht das Messerset. Dieses Bild hat besser konvertiert als das andere, auf dem Fleisch zu sehen war.

 

Lindner: Super spannend. Ich glaube, dass der A/B-Test absolut wichtig ist. Das Hero-Image ist sehr wichtig, aber ich glaube, man sollte mit der Reihenfolge der Bilder ruhig mal ein bisschen spielen, um die Customer Journey zu sehen und zu wissen, wo man die Kunden eigentlich abholt. Ich glaube, es ist bei Frauen auch ganz anders als bei Männern. Ich will wissen, wenn ich ein technisches Gerät kaufe, wie viel Speicherkapazität das hat, eine Frau eher nicht. Apple macht das bei seinem iPod ganz gut. Bei der Vorführung des iPods hat Steve Jobs nicht gesagt, das Ding hat ein Gigabyte, sondern 1000 Songs in der Hosentasche. Das ist es, was die Leute hören wollen.

Mohamad: Das ist wieder die Verkaufspsychologie, die zum Einsatz kommt. Da gibt es den Kontrasttrick, den Expertisentrick und bei bestimmten Produkten den sozialen Trick, wenn der Kunde sich mit dem Produkt besonders abheben möchte. Die Ich-Perspektive des Kunden muss angesprochen werden. Außerdem darf man nie etwas verneinen oder eine negative Aussage machen. Wenn bei einem Produkt keine Batterien enthalten sind, dann muss ich das nicht erwähnen oder gar hervorheben. Der häufigste Fehler, den Verkäufer machen, ist zu schreiben: Achtung, Batterie nicht im Lieferumfang enthalten. Wir hingegen erwähnen das nicht. Schreibt man groß dabei „Achtung, keine Batterie“, dann ist das gleichbedeutend mit „Kunde, kaufe woanders“. Man muss immer darauf achten, die Produktbeschreibung so zu halten, dass nicht enthaltene Objekte, nicht groß und auffällig erwähnt werden, sondern nur die enthaltenen Bestandteile zu benennen.

 

Lindner: Hast du noch ein paar letzte Worte, die du sagen möchtest?

 

Mohamad: Ich wende mich an die Händler, die ihre Produkte gerne selber fotografieren möchten. Beachtet bitte, wenn ihr schon lange Jahre in einer bestimmten Produktnische tätig seid, dass ihr euer Produkt sehr gut kennt. Ihr habt die Expertise dazu, wisst, welche Sicherheiten wie Zertifikate gebracht werden müssen, aber euch fehlen bestimmte Kenntnisse in anderen Bereichen. Dafür gibt es Firmen, die sich genau auf die einzelnen Bereiche wie Fotografie, Produktrecherche oder Text spezialisiert haben und dir damit helfen können ein Amazon-Bestseller zu werden. Lasse jede einzelne Sparte von einem Experten machen, was eine größere Chance bietet stark zu wachsen und ganz nach oben zu kommen.

 

Weitere Informationen und alternativen zu den bekanntesten Programmen findest du hier

https://www.smart-minded.com/business/helium-10-alternativen/

 

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Amazon Produktfotografie: So entsteht das perfekte Bild für deine Artikel

Ausführliche Anleitung: In 10 Schritten gute Produktfotos selbst machen

Produktbilder - Ideen und Beispielarbeiten von uns

Heutzutage bietet der Onlinemarktplatz, der sich von Händlern aus aller Welt zusammensetzt, die größte Ansammlung unterschiedlichster Produkte im digitalen Zeitalter. Hat ein bestimmter Artikel unser Interesse geweckt, so landet dieser im Handumdrehen in unserer virtuellen Einkaufstasche und findet sich im Idealfall nach einem Kauf in unseren Händen wieder. Doch der Weg, der notwendig ist damit wir ein Produkt überhaupt erst erwerben, findet seinen Ursprung bereits in einem viel früheren Vorgang. Die Entwicklungsphase eines profitablen Gewerbes beginnt zuallererst mit der richtigen Produktfotografie. Äußerlich einwirkende Impressionen bilden den Grundstein, um die Aufmerksamkeit eines Gutes auf einen möglichen Käufer zu richten und an ihn zu appellieren. Du bist neugierig geworden und möchtest nun wissen, wie du deine Kreativität effektiv in deine Fotografien einbinden musst, um begeistertes Publikum von deiner Kunst zu überzeugen? Dann bist Du hier genau richtig. In folgendem Bericht erfährst Du alles was Du zum Thema Produktfotografie unbedingt wissen musst und mit deinem Umsetzungstalent neue Interessenten anwirbst.

Wie wichtig ist eine attraktive Produktfotografie für die Kundschaft?

Zweifelsohne sollten die Fotografien deiner Produkte ein absoluter Blickfang für die Betrachter sein. Eine überzeugende Aufnahme sollte das gesamte Potential ausschöpfen und grundlegende Merkmale deiner Artikel überzeugungsstark zum Ausdruck bringen. Dementsprechend steigern originelle Produktaufnahmen die Erfolgschancen ins Unermessliche und fördern den Verkauf gewinnbringend. Bist Du beispielsweise selbst auf der Suche nach einem gewünschten Artikel, so bist Du erst zufrieden, sofern der gegebene Match deinen persönlichen Kriterien gerecht wird. Für dich steht die optische Aneinanderreihung der Produktfotografien erstmals im Mittelpunkt – dem Listing, dem Titel oder der Beschreibung wird zunächst weniger Beachtung geschenkt. Konnte ein bestimmter Match deine Erwartungen vollends erfüllen, zögerst Du nicht das angestrebte Produkt in deinen Warenkorb zu befördern.
Produktbilder für Amazon und Ebay
Produktbilder für Amazon und Ebay

Wie stark beeinflussen gute Produktfotografien den Sale?

Grundsätzlich ist der wirtschaftliche Absatz eines Händlers bezüglich seiner Produkte im eCommerce überwiegend von der visuellen Veranschaulichung prädestiniert und steigert dementsprechend den Unternehmensgewinn. Schätzungsweise ist der kommerzielle Erfolg eines Gutes zu 90 Prozent auf eine ausgezeichnete Produktaufnahme angewiesen. Der wesentliche Grundgedanke besteht darin, die jeweiligen Artikel so in Szene zu setzen, dass sämtliche Feinheiten prägnant hervorgehoben werden und lediglich mit Hilfe von nur einer Aufnahme die Beschaffenheit eines Gutes anschaulich verkörpert wird. Kommen satte Farben ausdrücklich zur Geltung? Stimmen die Abmessungen und die Größe der abgebildeten Ware mit den tatsächlichen Eigenschaften verhältnismäßig überein? Sind maßgebende Informationen über die wichtigsten Merkmale bereits durch die fotografische Darstellung komprimiert, spielt das Listing für einen interessierten Erwerber dementsprechend nur eine kleine Rolle. Du kannst dich dabei kinderleicht an einem Leitspruch orientieren. Gestalte deine Aufnahmen möglichst so wirkungsreich, dass sich deine Artikel ohne ablenkende Zwischenschritte, wie etwa durch Werbemaßnahmen konkurrierender Händler, unmittelbar im Warenkorb deiner Kundschaft wieder finden.  

Eine hochwertige Produktfotografie komprimiert jedoch nicht eine minderwertige Güterqualität

Dir sollte unbedingt bewusst sein, dass auch eine erstaunliche Aufnahme deiner Produkte keinerlei Einfluss auf dessen Qualität hat. Du wirst mehr Profit schlagen können, wenn Du deinen zeitlichen Aufwand nicht nur in deine Fotografien investierst, sondern zugleich auch Wert auf ein angemessenes qualitatives Niveau deiner Ware legst. Der visuelle Aspekt darf keinesfalls zu widersprüchlich in Kombination mit der Hochwertigkeit der Güter erscheinen. Solche Strategien wirken sich kontraproduktiv auf deine Unternehmung aus. Es mag zwar sein, dass Artikel Dank der hervorragenden Aufnahmen rapide an einen großen Teil der Kundschaft verkauft werden. Jedoch hat dies einen minderen Nutzen zur Folge, wenn diese wegen Unzufriedenheit wieder retourniert beim ursprünglichen Versender ankommen. Es ist also ausschlaggebend eine ausgewogene Balance zwischen guten Fotografien und einer hochwertigen Qualität zu schaffen.
Produktfotografie Agentur Berlin
Produktbilder für Amazon und Ebay

Der Weg zum Produktfotografen

Die perfekte Fotografie von Produkten setzt sich aus zahlreichen unterschiedlichsten Komponenten zusammen, die auf ihre eigene Art viel angelerntes Fachwissen voraussetzen. Schließlich besteht die höchste Priorität darin, mit den bildlichen Darstellungen, an eine möglichst breite Masse von Kunden zu appellieren. Die Qualität deiner Aufnahmen basiert grundsätzlich auf den Erfahrungen, die du Kameratechnisch besitzt und auf deinem Grafikbezogenen Knowhow. Jedoch ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und alles Große hat mal klein angefangen. So gibt es Vieles, das du grade als Anfänger oder gelegentlicher Hobbyfotograf bezüglich der technischen Ausstattung nicht unweigerlich wissen musst. Du solltest zu Beginn lediglich die Basics erlernen. Aus welchem Winkel kommen die Besonderheiten deiner Produkte besonders gut zur Geltung? Am besten solltest Du dich im ersten Schritt mit deiner Kamera vertraut machen und bei Gelegenheit alle Möglichkeiten erfinderisch ausprobieren. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Im Folgenden haben wir für dich die drei wichtigsten Bestandteile zusammengefasst, an denen Du dich für gute Aufnahmen zu Beginn deiner Karriere orientieren kannst.  

Produktfotografie: Welche Kamera?

Sie ist definitiv das wichtigste Tool in deiner Ausrüstung, denn ohne passende Kamera kannst du auch keine Bilder schießen. Eine Spiegelreflexkamera ist einer gewöhnlichen Handykamera weit voraus, weshalb du besser auf diese verzichten und trotz einer hochwertigen Pixelauflösung dein Smartphone außen vorlassen solltest. Eine Spiegelreflexkamera arbeitet mit Hilfe der Roh-Daten, welche es Dir ermöglichen deine Werke im Nachhinein digital nachzubearbeiten und Makel zu begleichen. Die besagte Roh-Datei besitzt 30-40 Megabyte – die komprimierte Aufnahme-Datei einer Handykamera hingegen nur 4-5 Megabyte.
Produktfotografie die richtige Kamera
Professionelle Produktfotografie Agentur aus Berlin

Produktfotografie: Welches Stativ ist das richtige?

Damit deine Kamera auch Standfestigkeit besitzt, solltest Du dein Equipment um ein passendes Stativ erweitern. Das preisliche Angebot bewegt sich dabei zwischen 15€ bis 1600€. Letzteres empfiehlt sich selbstverständlich für professionelle Fotografen, welche in der Branche der Produktaufnahmen rund um den eCommerce schon mehrere Jahre tätig und darauf spezialisiert sind. Als Neueinsteiger ist ein Stativ im preislichen Rahmen von etwa 60€ bis 100€ vollkommen ausreichend. Prinzipiell ist ein Stativ empfehlenswert, welches am oberen Ende einen Kugelkopf besitzt anstelle eines Zahnmechanismus, da dieser oftmals dazu neigt, schon bei geringen Belastungen durch Kamera und Linse, zusammenzubrechen. Je häufiger dein Stativ zum Einsatz kommt, umso mehr raten wir Dir beim Kauf auf die qualitative Hochwertigkeit zu achten, da Du ansonsten für schlechte Stative viel Geld zum Fenster rauswirfst.

Produktfotografie: Lichtsetup & Lichtführung:

Die Lichtverhältnisse sind in den meisten Fällen zwar äußerst relevant für schöne Artikelbilder. Jedoch reichen auch ein wenig Geschick und Fingerspitzengefühl aus, um kleinere Makel gekonnt zu retuschieren. Kalibrierst Du deine Kamera mit den richtigen Einstellungen, kannst du erstaunlicherweise das gleiche Resultat ohne zusätzliche Lichteinwirkungen erzielen, wie zum Beispiel mit der Nutzung einer additiven Blitzlichtfunktion. Natürlich ist bei dieser Art der Technik ein wenig Erfahrung und Feingefühl gefragt, welche Du Dir jedoch mit der Zeit mühelos einverleiben kannst.
Lichtsetup-Produktfotografie-Agentur
Lichtsetup-Produktfotografie-Agentur

Produktfotografie Fotobox

Eine brauchbare oder eine überflüssige Investition? Ob sich eine Foto-Box in deiner Gesamtausstattung gut einbringt, kann grundsätzlich nicht verallgemeinert werden, da jeder eine andere Methodik bei seiner Expertise als Fotograf anwendet. Im Grunde genommen nutzen alle Grafikdesigner für die Internetplattformen EBay und Amazon einen weißen schlichten Hintergrund. Dieser sogenannte Farb-Code definiert sich durch die Aufzählung FFFFFF. Bei jeder Fotografie bildet sich ein gewisser Grau-Ton, welchen Du bei der digitalen Nachbearbeitung korrigieren musst, da deine Bilder ansonsten auf den zuvor genannten Plattformen nicht akzeptiert werden. Jedoch verbleibt auch mit Hilfe einer Foto-Box durch die Hohlkehle selbst bei zusätzlichen Lichteinwirkungen der Grau-Ton vorhanden. Unter diesen Umständen ist die Differenz zu einem ordinären weißen Laken und einer weitaus kostenintensiveren Foto-Box nicht allzu abweichend.

Was kosten Produktbilder und welche Investition sollte ich tätigen?

Je nach Vorlieben des Fotografen variieren auch die Preise bezüglich des nötigen Equipments. Investierst Du dein Kapital zum Beispiel in eine Canon 750D oder Canon 80D, die in Besitz eines Weitwinkelobjektivs, einer individuellen Linse und einem dazu passenden Stativ ist, so kannst Du dich auf einen Preis zwischen 1500€ bis 2000€ einstellen. Doch auch das Knowhow und die richtige Bearbeitungssoftware gelten als wichtige Voraussetzung. Adobe bietet beispielsweise ein Monatsabonnement für 49€ an – Photoshop hingegen hält mehrere Optionen zwischen 29€ bis 49€ für dich bereit. Möchtest Du allerdings nicht so tief in die Tasche greifen, so ist als kostenloses Bearbeitungsprogramm Gimp die optimale Alternative.   Du bist Dir noch unsicher und möchtest deine Produkte lieber von einem Profi gemacht bekommen? Bei uns erfährst Du wie ein erfahrener Fotograf die perfekten Artikelbilder knippst Zum einen besteht die Möglichkeit, dass Kunden in einem ausführlichen Briefing sehr genau ihre Wünsche äußern und diese dementsprechend vom Fotografen eingehalten werden müssen. Das Briefing enthält dann unter anderem Angaben, aus welchem Blickwinkel die Bilder geschossen werden sollten und ob sie beispielsweise frontal oder seitlich in Szene gesetzt werden müssen. Zum anderen verlangt die Kundschaft, dass der Fotograf seiner Kreativität freien Lauf lässt und deren Produkte seinen Vorstellungen entsprechend ablichtet. Natürlich bereitet diese Variante der Produktfotografie dem Designer mehr Freude, da seinen endlosen Ideen keine Grenzen gesetzt sind. In der Mitbewerberanalyse wird im ersten Schritt der Kunde genau unter die Lupe genommen. Der Fotograf informiert sich zunächst über die Produktpalette seines Kunden bevor er anschließend die Methoden der Konkurrenz näher betrachtet. Auch Bilder derselben Güterart unterschiedlichster Hersteller werden genauestens erforscht und analysiert, bis der Grafikdesigner letztendlich schlüssig ist, mit welcher Technik er die Produkte gezielt in den Fokus von potenziellen Käufern rückt. Diese Kriterien solltest du weiterhin für deine Fotografien berücksichtigen Vielen Online-Shoppern ist nicht bewusst, dass Bilder, die sie etwa bei Amazon oder EBay beim Durchstöbern betrachten, in der Realität nicht genau so dargestellt wurden, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Eine Kette, welche elegant das Schlüsselbein einer Frau verziert, wurde bei der Aufnahme nicht getragen, auch wenn es bei der Betrachtung tatsächlich so wirkt. Produkte so täuschend echt allein durch eine Fotografie wieder zu geben, ist die eigentliche Kunst eines Grafikdesigners. Mit Hilfe von Photoshop und jeder Menge kompetenter Fertigkeiten eines Profis können Gegenstände jeglicher Art mit ihrer Umgebung perfekt zusammen geführt werden ohne dabei den geringsten Anschein zu wecken, dass es sich um eine Bearbeitung handelt. So benötigt ein fachkundiger Fotograf für das fertig geschaffene Endergebnis, sprich Aufnahme, Retusche und digitale Nachbearbeitung, schätzungsweise 45 Minuten. Je nach Kundenwunsch werden die vollendeten Fotografien in den Formaten mit entweder 1500 Pixel oder 3600 Pixel angeboten. Durch die jeweilige Agentur bedingt, werden dem Kunden zusätzlich die Roh- und Photoshop-Daten zugesprochen. Fazit Aus einer Produktfotografie kannst Du mit dem nötigen Fachwissen das gesamte schlummernde Potential deiner Artikel ausschöpfen und deinen Kunden einen visuellen Schmaus fürs Auge servieren. Bist Du Dir grade zu Beginn deiner Karrierelaufbahn als unerfahrener Fotograf noch unsicher, kannst Du blitzschnell einen Profi engagieren, der großartige Aufnahmen zu finanzierbaren Preisen entwirft.

SEO-Pictures.de - Wer sind wir?

Das Unternehmen Al-Hakim E-Commerce GmbH zudem SEO-Pictures.de gehört,  wird vom Al-Hakim Mohamed geführt. Mohamad hat sich auf die Erstellung von Produktbildern spezialisiert.

Der Geschäftsführer ist seit mehr als 15 Jahren im Bereich E-Commerce erfolgreich tätig ist. Wir sind ein erfolgreicher Online-Händler und arbeiten mit Onlineshops wie Shopware und Woocommerce.

Neben unseren vier Onlineshops mit einem täglichen Paketversandvolumen von ca. 350 bis 400 Paketen, sind wir auch auf Amazon und Ebay als Verkäufer aktiv.

Wir kennen die speziellen Anforderungen, die bei der Erstellung von Produktbildern zu beachten sind.