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Amazon Produktvideos für einen besseren Verkaufserfolg

Amazon Produktvideos für einen besseren Verkaufserfolg

Wie erstelle ich ein Amazon Produktvideo?

Die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen hat sich im Laufe des letzten Jahrzehnts verändert. Videosharing-Apps wie TikTok bieten die Möglichkeit Videos mit einer maximalen Laufzeit von 60 Sekunden online zu stellen und mit einer Vielzahl Menschen zu teilen. Entsprechend erwarten Kaufinteressenten auf E-Commerce-Plattformen wie Amazon, eBay oder Deinem eigenen Online-Shop ähnlich kurze Präsentationen in Videoform.

 

1. Klassische Videoproduktionen sind sehr aufwendig

2. Günstige aber effiziente Alternative für Produktvideos

3. Kontaktiert uns für Eure optimalen Produktvideos

 

Klassische Videoproduktionen sind sehr aufwendig
Jeder kennt die kurzen Werbespots aus dem TV, die meist innerhalb von maximal 30 Sekunden Produkte mal mehr oder weniger ansprechend in bewegten Bildern präsentieren. Hinter solchen Produktionen stecken überwiegend ein großer Stab von Mitarbeitern bei professionellen Werbeagenturen. Dass, eine solche umfangreiche Produktion auch viel Geld verschlingt, steht außer Frage und ist für Produkte auf Verkaufsplattformen eindeutig überdimensioniert. Dennoch gibt es Möglichkeiten, wie sich Euer Produkt in ansprechende, bewegte Bilder präsentieren lässt, ohne dabei gleich ein Vermögen auszugeben.

Günstige, aber effiziente Alternative für Produktvideos
Als Experten im E-Commerce-Bereich sind wir immer auf der Suche nach neuen, innovativen Lösungen, um Euch Möglichkeiten anzubieten, höhere Conversions-Raten zu erzielen. Da Videos in der heutigen Zeit einen sehr großen Einfluss auf die Kaufentscheidung eines Interessenten haben und durch die große Verbreitung, gerade in sozialen Medien, eine hohe Akzeptanz haben, sollte Ihr es Euch zunutze machen. Eine günstige Alternative, die dennoch hochprofessionell wirkt und sich nicht hinter den teuren Produktionen verstecken muss, sind Produktvideos, die aus bereits vorhandenem Bildmaterial erstellt werden. Im Idealfall habt Ihr die Produktbilder bereits bei uns in Auftrag gegeben, die wir dann für die Produktvideos verwenden. Wir animieren sie, ergänzen sie mit Grafiken und kurzen Texten, unterlegen sie mit Musik und fügen Stockvideos an den passenden Stellen hinzu. Das Ergebnis wirkt sehr überzeugend und hilft Euch dabei höhere Verkaufserfolge zu erzielen.

Haben wir dein Interesse geweckt? dann klicke hier und erfahre mehr:

https://seo-pictures.de/amazon-produktvideos-agentur

Amazon Produktvideos - Beispielarbeiten

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Was ist besser: Blitzanlage oder Dauerlicht?

Was ist besser: Blitzanlage oder Dauerlicht

Was ist besser:
Blitzanlage (Blitzlicht) oder Dauerlicht?

Blitzlicht oder Dauerlicht? - Der große Test


Wer sich dazu entscheidet, selbst Fotos aufzunehmen, der steht automatisch vor der Frage, welche Beleuchtung zum Einsatz kommen soll. Dafür sind die zu fotografierenden Produkte, aber auch das Umfeld, in dem fotografiert wird, ausschlaggebend.

  1. Warum zusätzliche Beleuchtung
  2. Dauerlicht: günstig und sinnvoll für Einsteiger
  3. Blitzanlagen: damit fotografieren Profis
  4. Kontaktiert uns für Eure optimalen Produktbilder

 

Warum zusätzliche Beleuchtung?
Sicherlich kann man für Schnappschüsse, Familienbilder und Selfies das vorhandene Tageslicht verwenden und muss nicht auf externe Lichtquellen zugreifen. Die Bilder sind in der Regel hell genug, und die Motive sind gut zu erkennen. Für die Produktfotografie gestaltet es sich dagegen anders, da hier auch die Einzelheiten in der korrekten Farbe hervorgehoben werden müssen. Jeder, der zum Aufhellen eines Fotos das Raumlicht eingeschaltet hat, hat schon gesehen, dass dadurch die Farben verfälscht werden. Das hängt von der Farbtemperatur der Lampen ab. Raumlicht ist in der Regel sehr warm, da meist 40 bis 60 Watt-Lampen genutzt werden und sorgt für einen leicht bräunlichen Schein in den Bildern. In der Küche hingegen kommt oftmals kühleres Licht in Form von Leuchtstoffröhren zum Einsatz. Reicht die Leistung der Lichtquelle nicht aus, dann sind die Bilder unterbelichtet oder die Software in der Kamera versucht die Belichtung zu optimieren, was ein Bildrauschen zur Folge haben wird. Daran seht Ihr, dass eine optimale und farbrealistische Ausleuchtung von Objekten so nicht möglich ist.

Dauerlicht: günstig und sinnvoll für Einsteiger
Oftmals starten Neueinsteiger mit dem, in der Anschaffung günstigerem, Dauerlicht in Form von Halogenstrahlern. Diese sind für wenig Geld sogar im Baumarkt zu bekommen. Ein vermeintlicher Vorteil ist, dass sie nur aufgestellt und ausgerichtet werden müssen. Das Objekt ist vollständig beleuchtet. Die Farbtemperatur liegt zwischen 2700° und 2800° Kelvin, was zwar nicht mehr ganz so warmes Licht ist, aber noch weit von einem neutralen Weiß entfernt liegt. Für einfache Aufnahmen liefert eine solche Ausleuchtung akzeptable Ergebnisse. Allerdings lässt sich ein solcher Baustrahler nicht regeln, das bedeutet, dass immer die volle Lichtleistung abgeben wird. Um dem entgegenzuwirken, kann mit Blende und Belichtungszeit der Kamera korrigiert werden, sodass Überbelichtungen vermieden werden können.

  1. Vorteile:
  2. Günstig in der Anschaffung
  3. Einfach aufzubauen
  4. Bewegungsunschärfe möglich
  5. Kombination mit Tageslicht

Nachteile:

  • Großflächige Beleuchtung die nicht gedimmt werden kann
  • Hohe Hitzeentwicklung bereits nach sehr kurzer Nutzungsdauer
  • Blendeffekt bei Models, die dann die Augen zukneifen
  • Geringe Lichtleistung

Blitzanlagen: damit fotografieren Profis
Wenn Ihr schon einmal in einem professionellen Fotostudio zu Gast ward, dann erinnert Ihr Euch bestimmt an die recht groß wirkenden Studioblitze. Die Lampen an sich sind meist mit einem zusätzlichen Aufsatz versehen: dem Lichtformer. Wie der Name schon vermuten lässt, „verformt“ er das Licht, um unterschiedliche Lichtcharaktere zu erzeugen. Dazu sind unterschiedliche Aufsätze, die je nach ihrer Bauweise andere Ergebnisse erzielen, erhältlich. Gängig ist für die Produktfotografie im Studio der Diffusor (Softbox). Er sorgt dafür, dass das Blitzlicht weicher wird und sich über das Objekt verteilt und es gleichmäßig ausgeleuchtet wird. So werden Belichtungsspitzen verhindert, die gerade bei der Erstellung von Produktbildern unerwünscht sind. 

Die Blitzanlage wird mit der Fotokamera gekoppelt, entweder per Funk- oder Kabelauslöser und ist mit der Fotokamera synchronisiert. Auf diese Art lösen alle Blitzgeräte im Raum gleichzeitig aus. Das Ausleuchten bedarf einer gewissen Erfahrung und ist nicht so schnell durchgeführt wie mit Dauerlichtlampen. Dafür ist aber eine viel genauere Belichtung möglich. Meist lässt sich neben der Leuchtintensität auch die Farbtemperatur regeln. 

Die Farbtemperatur bei Blitzanlagen liegt bei 5500° bis 5600° Kelvin. Auch muss nicht mit Blende und Verschluss experimentiert werden, um das optimale Ergebnis zu erzielen.

Vorteile:


  1. Hohe Blitzleistung
  2. Regelbare Blitzintensität
  3. Gleichmäßige Lichtwiedergabe
  4. Große Auswahl an Lichtformern
  5. Wenig Raumlicht benötigt
  6. Bewegungen einfrieren

Nachteile:
– teurer als Dauerlicht
– für Anfänger zeitaufwendiger in der Einstellung

Kontaktiert uns für Eure optimalen Produktbilder
Ihr möchte doch lieber Eure Produktfotos vom Profi aufnehmen lassen und nicht in eigenes Licht Geld und Mühe investieren? Dann kontaktiert uns gerne.

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Warum ich niemals die eBay-eigenen Produktbilder nutzen werde

Auffallen durch individuelle Produktbilder

Ebay ist doch wirklich sehr freundlich, stellen sie Dir doch bereits vorbereitete Produktbilder zur Verfügung, sodass Du mühelos und ohne großen Aufwand Deine Produkte auf der Verkaufsplattform anbieten kannst. Doch ist das wirklich hilfreich für Dich und den Verkauf Deiner Produkte?

Nehmen wir mal an, Du möchtest in der realen Welt ein Auto kaufen und alle Autos sehen gleich aus: Rot, Fließheck, fünf Türen, Stahlfelgen. Für welches würdest Du Dich entscheiden? Genau, für ein rotes mit Fließheck, fünf Türen und Stahlfelgen, da es nur ein solches gibt. Alle Fahrzeuge mögen gleich gut sein, aber es fehlt ihnen an Individualität und entsprechend austauschbar sind sie.

Alleinstellungsmerkmal schaffen
Übertragen wir das Beispiel einmal auf den Bereich E-Commerce. Eure Kunden suchen ein Produkt bei eBay und es werden zu Euren Angeboten die haargenau gleichen Bilder angezeigt, die auch bei den Mitbewerbern erscheinen. Warum also sollte sich der Kunde auf den ersten Blick dafür entscheiden, bei Euch zu bestellen?

Daran könnt Ihr erkennen, dass die Nutzung der bereits vorhandenen Produktfotos zwar bequem, aber nicht verkaufsfördernd ist. Den Bildern fehlen die Alleinstellungsmerkmale (englisch: Unique Selling Points, USP), die den Kunden dazu veranlassen, lieber bei Euch, als bei den Konkurrenten zu bestellen. Wenn Ihr nun anführt, dass Ihr Verkäufer und keine professionellen Fotografen seid, dann bedeutet das nicht, dass es keine Chance auf hochwertige Produktfotos gibt. Während Ihr viel Zeit und Energie aufbringen müsstet, um optimale Produktbilder zu erstellen, gibt es hingegen die professionellen Fotografen von Seo-Pictures.de, die sich genau darauf spezialisiert haben, Produkte optimal darzustellen.

Individualität-durch-Produktbilder
Individualität-durch-Produktbilder

Wir verfügen über mehr als 15 Jahre Erfahrung im E-Commerce-Bereich und wissen genau, worauf es bei Produktbildern ankommt. Neben technisch perfekten Fotos sind der Bildaufbau, die Farbgebung und schließlich gar die Schriftauswahl für die Slogans ausschlaggebend für den Verkaufserfolg. Unsere langjährig erfahrene Fotografen setzen Euer Produkt ins rechte Bild, die Grafiker retuschieren und optimieren die Bilder und versehen sie letztlich mit passenden Textelementen und Slogans. Das alles natürlich unter der Berücksichtigung der Fotovorgaben für eBay.

Nutzung auf der rechtlich sicheren Seite
Natürlich bekommt Ihr von uns die Nutzungsrechte an den Fotos übertragen, sodass Ihr sie bedenkenlos nutzen könnt. Inwieweit dies auch bei den von eBay angebotenen Bildern der Fall ist, können wir pauschal natürlich nicht beurteilen, da wir keine Rechtsberatung in diesen Bereichen anbieten. Wir garantieren aber, dass Ihr von uns Produktbilder erhaltet, die auf eBay ausschließlich von Euch genutzt werden, da sie exklusiv für Euch erstellt werden.

Premiumpaket
Premiumpaket. 7 Galeriebilder + 2 Titelbilder

Kontaktiert uns für Eure optimalen Produktbilder
Wir haben Euer Interesse an Produktbilder geweckt? Dann kontaktiert uns gerne per E-Mail info(at)seo-pictures.de, über das Kontaktformular auf unserer Homepage www.seo-pictures.de oder telefonisch unter 030 – 39 404 620. Wir freuen uns, auch Eure Produkte optimal in Szene zu setzen und so Eure Verkaufserfolge anzukurbeln.

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5 Fehler, die Du bei der Produktfotografie vermeiden solltest

5 Fehler, die Du bei der Produktfotografie vermeiden solltest

5 Fehler, die Du bei der Produktfotografie vermeiden solltest

Jeder, der schon einmal selbst die eigenen Produkte für Amazon, für Ebay oder den eigenen Online-Shop fotografiert hat, stellt fest, dass die Ergebnisse oftmals nicht so überzeugend sind, wie die von professionellen Produktfotografen. Das liegt dran, dass der Produktfotograf über fundiertes Wissen und viel Erfahrung in dem Bereich verfügt. Damit Euch bessere Bilder als bisher gelingen, hier nachfolgend die fünf wichtigsten Punkte, die man beachten sollte, wenn man die eigenen Produkte für die Verwendung im E-Commerce fotografiert.

 

5 Fehler, die Du bei der Produktfotografie vermeiden solltest

Fehlerhafte Belichtung

Fotografie bedeutet ursprünglich „malen mit Licht“. Dies gilt bei der Produktfotografie umso mehr, denn das Ergebnis muss den Vergleich mit den Produktbildern der Mitbewerber mindestens standhalten, besser noch übertreffen. Um mit Licht ansprechende Bilder zu malen, bedarf es eben der richtigen Menge an Licht. Ist die verwendete Beleuchtung zu schwach, so kann zwar mit der Kamera, mithilfe der Blende und der Verschlusszeit und sogar dem ISO-Wert, das zu dunkle Bild digital aufgehellt werden, doch das geht auf Kosten der Qualität. Gerade, wenn die Beleuchtung nicht ausreichend ist, gibt es ein Rauschen im Bild, sodass die Abbildung im schlimmsten Fall verschwommen oder gar matschig wird. Wenn sich die Details des Produktes nicht erkennen lassen, wirst Du damit auch keine Verkaufserfolge erzielen. Gleiches gilt auch für den umgekehrten Fall, wenn zu viel Licht verwendet und dadurch das Produkt überstrahlt wird. In diesem Fall gibt es zwar kein Rauschen im Bild, aber eine Überbelichtung lässt viele Teile des Bildes einfach nur gleißend hell und Objekte blendend weiß erscheinen. Nachvollziehbar, dass sich mit einem solchen Produktbild ebenfalls kein Verkaufserfolg einstellen wird. Einen weiteren Fehler stellt die Verwendung des kleinen Aufhellblitzes der Kamera dar. Er dient zum Aufhellen eines Vordergrundes, nicht zum Ausleuchten eines Motivs und wirft einen Schatten vom Objektiv auf das Objekt wenn Close Ups vom Produkt gemacht werden. Achtet also immer auf die optimale Ausleuchtung.

Laienhafte digitale Nachbearbeitung

Im Zeitalter von Adobe Photoshop & Co. entsteht schnell der Eindruck, dass digitale Bildbearbeitung selbst für Anfänger ein Kinderspiel sei. Doch wer die vielen Werkzeuge wie Retusche Pinsel, Freistell-Lassos oder die Ebenen Verwaltung der Software nicht beherrscht und auch nicht die notwendigen Einstellungen kennt, der wird zu keinem befriedigenden Urteil kommen. Viele Produkte werden für EBay Fotos, Amazon oder den eigenen Online-Shop freigestellt und für ein sogenanntes Mockup auf einen neuen Hintergrund montiert. Für das erste Produktfoto in einem Amazon-Shop ist es sogar verpflichtend, dass es sich um einem sogenannten Freisteller handelt, was bedeutet, dass der Hintergrund weiß ist. Wer sein Produkt also nicht vor einem weißen Fotohintergrund oder einer Greenscreen abgelichtet hat, der muss zur digitalen Schere greifen. Dies wird umso schwieriger, wenn der gewählte Hintergrund, aus dem das Motiv ausgeschnitten werden soll, nicht im starken Kontrast mit der Farbgebung des Produktes steht oder aber Muster aufweist und womöglich nicht unifarben ist. Es gibt zwar mittlerweile die Funktion des automatischen Freistellens, doch die ist auch nur so gut, wie es das fotografierte Bild ermöglicht. Auf keinen Fall sollte man sich nur auf die Automatikfunktion verlassen, da oftmals das Produkt dann wirkt, als hätte man es grob mit einer Schere ausgeschnitten. Dies fällt besonders dann auf, wenn es in einen weißen Hintergrund kopiert wird. Erhöhte Schwierigkeit bringt die Erstellung von Mockups oder die Kombination verschiedener Elemente mit sich, da hier zusätzlich Kenntnisse im Color Grading und der Kalibrierung erforderlich sind. Auch das Hervorheben einzelner Bildteile mit grafischen Elementen erfordert viel Erfahrung mit dem Zeichenstiftwerkzeug und dem Setzen von Ankerpunkten für Flächen, damit es optimal wirkt. Bei Aufnahmen vor einer Greenscreen muss auch darauf geachtet werden, dass die Hintergrundfarbe weder im Objekt vorkommt, noch dass sich womöglich der grüne Hintergrund im Produkt spiegelt.

Verpackung schlecht dargestellt

Neben der optimalen Darstellung des Produktes gehört auch eine perfekte Präsentation der Produktverpackung zu einem idealen Produktbild. Nicht nur über das Produkt selbst findet die Verkaufsentscheidung statt, sondern auch das oftmals hochwertige Packaging muss den Käufer gleich ansprechen. Wichtig dabei ist, dass die Verpackung aus einem entsprechend gewählten Winkel dargestellt wird und dabei plastisch wirkt. Auf keinen Fall darf es aussehen, als hätte man die Schachtel flach auf einen Scanner gelegt. Neben dem Winkel der Aufnahme, der idealerweise optisch eine Haptik simuliert, ist ebenfalls wichtig, dass das Bild durchgehend scharf ist und alle abgebildeten schriftlichen Informationen wie der Produktname auf dem Packshot deutlich zu lesen sind. Sollte sich die Produktverpackung in einer zusätzlichen Sicht- oder Blister Verpackung befinden, so muss darauf geachtet werden, dass keine Lichtreflexe durch die reflektierende Verpackung entstehen. Weiterhin darf es keine Blendenflecke, auch als Lens Flare bezeichnet geben. Idealerweise entfernst Du diese zusätzliche Verpackung für das Produktfoto. Dabei gilt es, genau darauf zu achten, dass die eigentliche Verpackung nicht beschädigt wird. Abgestoßene Ecken, Knicke oder Dellen an der Schachtel, müssen absolut vermieden werden, da sie auf dem Foto unprofessionell wirken und einen schlechten Eindruck des Verkäufers und seinem Produkt erzielen. Idealerweise werden Schatten, die die Produktverpackung wirft, mit einer Fotobearbeitungssoftware entfernt, um so eine optimale Präsentation zu gewährleisten.

Bilder ohne Emotionen

Verkaufen heißt Emotionen wecken und so den Verkaufserfolg generieren. Entsprechend bedeutet das für Produktfotos, dass sie den Kunden beim ersten Blick mitnehmen müssen und eyecatchy sind. Beim Product Shooting muss eine Geschichte erschaffen werden, die dem Kunden sofort einleuchtet und emotional berührt. Idealerweise entdeckt er durch die Abbildungen der Produkte Anwendungsbereiche, an die er zuvor nicht gedacht hat oder sieht Vorteile, die ihm nicht bewusst waren. Um das zu erreichen, muss sich die „Story“, die die Produktdarstellung erzählt über alle Bilder erstrecken und den Interessenten dazu bringen, sich die einzelnen Aufnahmen nacheinander anzuschauen. Wenn im ersten Bild gleich alle Informationen zu sehen sind, dann besteht die Gefahr, dass der Betrachter sich überfordert fühlt und dann statt das Produkt zu kaufen, lieber zu einem anderen Anbieter weiterklickt. Es gehört viel Erfahrung und auch Kreativität dazu, eine Folge von Produktaufnahmen emotional ansprechend zu erstellen. Schließlich wird vorrangig ein Gefühl verkauft, ein Empfinden, das der Käufer nur mit Deinem Produkt bekommt und bei keinem anderen Anbieter. Deshalb sind Bildmontagen mit ansprechend erstellten Produktinszenierungen ansprechender, als die Auflistung der reinen Fakten innerhalb des Bildes. Dieses sogenannte Storytelling ist einer der wichtigsten Faktoren für optimale Produktfotografie.

Verwendung fremder Fotos

Warum sollst Du Dir die Mühe machen, die Produkte, die Du im Angebot hast, neu zu fotografieren, wenn es doch bei anderen Anbietern, die die gleichen Produkte verkaufen, bereits hochwertige Bilder davon gibt? Einfach kopieren und in den eigenen Shop einbauen, wäre doch die einfachste Lösung. Das wäre auch die einfachste Lösung, wenn man eine Abmahnung oder gar eine Anzeige wegen Missachtung des Urheberrechts bekommen möchte. Leider passiert es oft, dass Fotos ohne den Rechte-Inhaber zu fragen, kopiert und verwendet werden. Wer jetzt denkt, dass die Chance, dass das entdeckt wird, recht gering ist, der irrt. Professionelle Produktfotografen versehen ihre Bilder mit einer Kennung, mit der das Copyright einfach zuzuordnen ist. Der Laie findet diese sogenannten „Tags“ nicht, da sie verschlüsselt im Bild hinterlegt sind. Es reicht also nicht, wenn man in den Eigenschaften des Bildes einfach den Namen des ursprünglichen Produktfotografen entfernt und womöglich seinen eigenen Namen einsetzt. Die einfachste Methode einen Bilderklau zu entdecken funktioniert über die spezielle Bildersuchfunktion von Google. Hiermit lässt sich binnen weniger Sekunden feststellen, wo das Foto zum Beispiel als Ebaybild, bei Amazon oder auf einer E-Commerce Plattform verwendet wird. Wenn dem Fotografen und damit alleinigem Besitzer des Urheberrechts, ein monetärer Schaden entstanden ist, dann können Schadensersatzforderungen entstehen, die um ein Vielfaches höher sind als die Kosten für einen professionellen Produktfotografen. Es gibt Agenturen, deren Geschäftsbereich ist es, unerlaubt verwendete Fotos zu suchen und entsprechend kostenpflichtig abzumahnen. Deshalb immer auf Nummer Sicher gehen und entweder die Produkte selbst abfotografieren oder einen Profi beauftragen.

 

Seo-Pictures.de – Dein perfekter Partner für Produktfotografie

Es freut uns, wenn wir Dir mit diesen Punkten ein wenig weiterhelfen konnten. Gerne helfen wir von seo-pictures.de Dir auch bei Erstellung optimaler Produktbilder. Wir verfügen über mehr als 15 Jahre Erfahrung in diesem Bereich, die wir für unsere Kunden in die Fotos voll einfließen lassen, sodass jeder Verkäufer, für den wir Bilder aufnehmen, immer das volle Maß unserer Erfahrung und Kreativität für seine Produktaufnahmen bekommt. Außerdem arbeiten bei uns in allen Bereichen ausgewiesene Profis, seien es die Produktfotografen oder die Experten in digitaler Bildbearbeitung. Wir geben uns nicht mit Mittelmaß zufrieden, sondern wollen immer die optimalen Ergebnisse erzielen. Der Erfolg gibt uns recht, denn im Laufe der 15 Jahre haben wir einen umfangreichen Pool an Stammkunden aufgebaut, die uns regelmäßig beauftragen ihre Produktbilder für Amazon, Ebay und eigene Online-Shops zu erstellen. Sie kommen zu uns, weil unsere Bilder ihre Produkte immer ins rechte Licht setzen und so hohe Verkaufserfolge in allen Bereichen des E-Commerce erreicht werden. Kontaktiere uns, wir, das Team von seo-pictures.de, stellt gerne auch Deine Produkte in perfekten Bildern und optimalen Ansichten dar.

Inspiration für deine Arbeit? Hier sind einige Arbeiten von uns.

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Interview Jens Lindner mit Mohamad Al-Hakim

Jens Lindner: Hand aufs Herz, weißt du, wie man richtige Produktfotos macht? Produktfotos, die auch Kunden dazu verleiten, direkt zu kaufen, ohne sich vielleicht sogar noch den Wettbewerber anschauen zu müssen? Weißt du, wie du mit den richtigen Produktfotos viel mehr Geld verdienen kannst und wie du deine Conversion-Rate durch die Decke gehen lassen kannst? In diesem Interview habe ich einen Experten am Start, der dir genau erklärt, wie das funktioniert.

Mohamad: Ich bin Mohamed, 83-er Jahrgang, Inhaber und Geschäftsführer der Firma AL-Hakim E-Commerce GmbH und bin Produktfotograf, Amazon- und eBay-Händler, Betreiber von vier Onlineshops und spezialisiert auf Produktfotografie. Meine Dienstleistung in diesem Bereich biete ich für Händler an, die im Bereich der Produktfotos nicht so erfahren sind und sich auf diesem Gebiet weiter verbessern möchten. Zu diesem Thema führen wir das Interview.

Jens Lindner: Gute Produktfotos waren auch bei mir die schlimmsten Anfänge überhaupt. Als ich das erste Mal Bilder für meine Produkte erstellte, hatte ich keine Ahnung, dass die alle auf weißem Hintergrund fotografiert werden müssen. Ich las ja nicht die Terms of Service, sondern machte meine Fotos und stellte sie rein. Das Produkt war einfach an eine Wand gestellt und fertig. Es wurde dann mit der freundlichen Aufforderung das Produkt vor einem weißen Hintergrund abzubilden, gesperrt. Das war dann für uns denn der Startschuss, wo wir uns überlegt haben, machen wir das eigentlich selber oder suchen wir uns einen Fotografen, der sich wirklich damit auskennt? Wir reden über Fotografie und nicht vom Knipsen. Das ist eben ein Unterschied, denn knipsen, das kann jeder. Aber wirklich fotografieren, sodass die Produkte auch im rechten Licht erscheinen und damit meine ich jetzt nicht nur die Beleuchtung, die man rundherum aufstellt, sondern mit dem Bild auch wirklich triggern. Damit den Kunden davon zu überzeugen, das Produkt jetzt in den Warenkorb zu werfen und es sich dann von Amazon zuschicken zu lassen. Ich glaube, das ist das große Geheimnis und da hast du auch den größten Hebel an der Stelle.

Mohamad: Wir versuchen natürlich uns auch jeden Tag weiterzubilden. Das Niveau von vor zwei Jahren oder von vor vier Jahren ist nicht das, das wir heute anbieten. Auch wird das nicht das sein, was wir in fünf oder zehn Jahren anbieten werden. Da bin ich mir zu einhundert Prozent sicher, denn wir verfahren nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“. Entsprechend muss man sich permanent weiterentwickeln.

Lindner: Ja, da stimme ich dir zu. Schau dir doch die Fotos auf Amazon an, die sind großartig, egal von welcher Nationalität die da bereitgestellt werden. Manchmal erstarre ich wie die Maus vor der Schlange, wenn ich sehe, was die Asiaten da plötzlich für Fotos heraushauen. Diese Geschichte muss ich noch schnell erzählen, bevor es weitergeht: Vor zwei Jahren hab ich mal eine Agentur, die vorher noch nie Fotos gemacht hat, beauftragt für mich Fotos in China zu machen, weil ich dachte, wenn die Ware noch unterwegs nach Deutschland ist, dann können die schon mal anfangen, die Fotos zu schießen. Die haben sich die teuerste Kamera überhaupt gekauft, eine richtig teure Nikon für 5000 Euro oder mehr. Aber die hatten keine Ahnung, wie das Ding zu bedienen ist. Die wussten nicht, was eine Blende oder was die Belichtungszeit ist. Die haben mit 5 Sekunden Belichtungszeit aus der freien Hand fotografiert und haben sich gewundert, dass das Bild verwackelt ist. Also, ich bin schon nicht der Experte im Fotografieren, aber das hätte ich jetzt tatsächlich auch noch gewusst. Aber die hatten wirklich keine Ahnung. Die dachten, die können das mit Technik und mit Geld erschlagen, doch das ist nicht so.

 

Mohamad: Besonders, je teurer die Kamera ist, desto mehr Einstellungen hat sie. Damit muss man sich natürlich dann auch auskennen. Einfach mal ein Handy irgendwie hinhalten und einmal knipsen und fertig, ist natürlich viel einfacher. Da muss man gar nichts können. Aber sobald man in einem professionellen Bereich anfängt, da muss man mindestens wissen, was eine Blende, was der ISO-Wert bedeutet, was eine Verschlusszeit ist und wie die sich zueinander verhalten. Fachwissen ist essenziell. Ich kann jetzt zum Beispiel nicht auf Blende 12 und höher gehen und dann mit einer Auslösung von zwei Sekunden erwarten, dass das alles Freihand geht und gute Bilder entstehen. Aber, das ist auch nur der Grundbereich in der Produktfotografie. Das ist nur eine der vielen Säulen, die einen professionellen Produktfotografen ausmachen. Es ist nur Mittel zum Zweck, wie bei einem guten Koch, der seinen Herd benutzen können muss, aber kein Meister darin sein muss, einen Herd zusammenzubauen.

Lindner: Genau, der muss wissen, wie er ihn einstellen muss. Das ist ein wundervolles Beispiel, das jeder nachvollziehen kann. Du kannst einen noch so teuren Herd haben, wenn du damit nicht umgehen kannst oder die Gerichte einfach zu lange darauf stehen lässt, verbrennen die genauso auf dem teuren, wie auch auf dem billigen Herd. Ich habe mir damals vieles übers Internet angeeignet. In einem Einsteiger-Tutorial wurde erklärt, was eine Blende ist, was ein ISO-Wert ist, was die Belichtung ist und wie das zueinander passt und wie man entsprechend die Kamera einstellt und so weiter und so fort. Aber jetzt werde ich dir nämlich das Wort überlassen, denn jetzt geht es um ein wirklich wichtiges Thema, viel wichtiger als das, wie man eine Kamera einstellt, sondern um die Psychologie, die dahintersteht. Was genau muss ich fotografieren? Wie muss ich es fotografieren? Welche Stimmung muss ich haben, damit ich den Kunden überzeugen kann? Da würde ich dich jetzt bitten, dass du uns das einfach mal näher bringst. Die allererste Frage, die sich jeder stellt, ist natürlich: Was ist denn so wichtig an Fotos? Der Asiat würde sagen, es ist doch nur wichtig, dass man das Produkt darauf erkennt. Es ist doch egal, wie letztendlich das Bild aussieht. Aber was ist jetzt so wichtig?

 

Mohamad: Schweifen wir ein bisschen ab und gehen erst mal weiter zurück und versuchen zu erkennen, wie das menschliche Gehirn funktioniert. Das ist in diesem Zusammenhang notwendig. Wie viele Wörter kann ich pro Minute lesen? Statistisch betrachtet kann ich pro Minute zwischen 350 und 400 Wörter lesen. Wenn ich nun ein Bild zwei Minuten lang komplett anstarre, wie viele Wörter kann ich daraus erzielen? Stelle dir mal folgende Szene vor: In einer schönen Landschaft fährt ein roter Sportwagen einer Premiummarke, in dem ein Mann hinter dem Steuer sitzt, der neben sich eine Frau sitzen hat. Auf dem Rücksitz befindet sich ein großer Hund. Es regnet ein wenig und das Licht der Straßenlaterne spiegelt sich in einer Pfütze. Im Hintergrund siehst du eine wunderschöne alte Villa, an der ein Ziegelstein kaputt ist. Davor geht eine Frau mit ihrem Hund Gassi. Das alles findet während der Abenddämmerung statt. Wenn du die gesamten Details aufschreiben möchtest, wie lange würdest du dafür brauchen? Aber viel wichtiger ist die Frage, wie lange bräuchte ein Leser, um genau das zu verstehen, was du meinst?

 

Lindner: Eine Stunde oder gar länger, um das aufzuschreiben. Da müsste ich jetzt einen Buchautor fragen, der wüsste, wie er das wahrscheinlich einfangen würde. Aber, es ist ja nicht nur die Szene an sich, du erfasst auch eine Stimmung und transportierst sie.

 

Mohamad: Genau, das kommt ja noch dazu. Es heißt, das menschliche Gehirn ist in der Lage circa 30.000 Wörter pro Minute zu erfassen, wenn man sich ein Bild zwei Minuten lang anschaut. Deswegen sagt man auch: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Also hat diese Aussage schon eine wissenschaftliche Bedeutung. Das heißt, wenn ich jetzt zum Beispiel sagen möchte, die Bratpfanne besteht aus fünf Schichten, jede einzelne Schicht hat eine bestimmte Funktion, sie ist Induktionsfähig, sie kann für verschiedene Herde benutzt werden, ich kann sie unbegrenzt wieder neu beschichten lassen und es handelt sich um eine Edelstahlschicht, bräuchte ich dafür mit Worten sehr lange für die Erklärung. Packe ich das Ganze in ein Bild, in dem das schön aufbereitet und visuell dargestellt ist, dann erfasse ich die gesamten Informationen binnen zwei, drei oder vier Sekunden komplett.

 

Was hat das für ein Vorteil? Meist hat der Kunde für die Produktsuche oft sehr wenig Zeit. Er scrollt in der Regel, oftmals abends oder während seiner Mittagspause durch die Angebote und schaut sich irgendetwas an. Dort stehen dann ellenlange Texte zu dem Produkt, zu der Qualität und ein bisschen Keyword Spamming ist auch noch mit dabei. Aber der Kunde möchte das nicht unbedingt alles lesen. Es ist zwar gut, dass man seine Texte einwandfrei aufbereitet, doch das dient erstens mehr dem Suchalgorithmus und zweitens, wenn der Kunde dann noch weitere Fragen hat, dann kann er sich die Texte noch mal durchlesen. Aber wenn er sich die Bilder anschaut und die Fragen, die der Kunde an dieses Produkt stellt, in den Bildern beantwortet bekommt, warum soll er sich dann noch die Bullet Points, den gesamten Content und wenn es vielleicht noch ein A+ Verkäufer ist, der noch mehr Text anbietet, ansehen? Da verbringt er vielleicht 30 Minuten auf seinem Listing. Warum soll er das tun? Ich habe alle meine Informationen, die ich benötige in den Bildern, und zwar kategorisiert nach der Wichtigkeit der Keywörter. Wir benutzen zum Beispiel ein Analysetool bei der Produktrecherche für die Produkte, die wir für unseren Kunden erstellen.

Aus den Ergebnissen dieser Analysetools wie „Amalyze“ oder auch „Amazon Suggestion“ lassen sich sehr viel Informationen ableiten. Nehmen wir mal als Beispiel eine Bauchtasche. Wenn ich „Bauchtasche“ eingebe, dann kommt als erstes Ergebnis „Herren“ oder „Damen“, als Zweites folgt „Schwarz“, dann kommt vielleicht „Leder“, „verlängerbarer Gurt“, „5 Innenfächer“, „Metall-Reißverschluss“, „mit Handyfach“, „ohne Handyfach“ und so weiter. Daran kann man erkennen, welche Fragen der Kunde hat, die er unbewusst eingibt, wenn er „Bauchtasche“ eingibt. Das sind die Fragen, die der Kunde hat. Doch bevor der Kunde sich diese Antworten in dem Listing mühselig raussucht, beantworten wir sie direkt aktiv, ohne dass sie uns gestellt wurden. Schließlich ist nicht jede Bauchtasche wie die andere Bauchtasche. Die eine besteht aus Stoff, die andere besteht aus Leder. Die eine hat einen verlängerbaren Gurt, die andere hat keinen und so gibt es viele weitere Unterschiede mehr.

 

All diese Informationen, kurz, knackig, wichtig, sortiert nach der Relevanz, also nach der Wichtigkeit, die wir von „Amalyze“ herausziehen oder auch aus „Amazon Suggestion“, die in der Suchanfrage herausgegeben werden, suchen wir raus. Wir priorisieren Sie nach der Suche sowie nach der Wichtigkeit und designen dementsprechend unsere Bilder. Das haben wir so vor zwei Jahren nicht gemacht. Wir haben uns zwar mit der Fotografie und mit dem Grafik-Design mit der Erfahrung als Händler beschäftigt, da ich ja selber sehr lange Händler bin, aber irgendwann habe ich mir die Fragen gestellt: Was ist das überhaupt? Wie kann ich das bezeichnen? Wie kann ich das verstehen? Wie kann ich das abstrakt darstellen? Was mache ich überhaupt den ganzen Tag? Und dann ist das eigentlich nichts anderes, als eine reine Verkaufspsychologie. Also, was wir machen ist nicht nur die Fotografie oder das Grafik-Design, das kann jeder machen, der mit Photoshop irgendetwas freistellen, Farben ändern oder Ähnliches kann. Mit zwei, drei Jahren Übung ist das eigentlich kein Problem. Mit der Fotografie ist es genau das Gleiche. Ich erkläre in einem zwei Stunden Workshop was die Blende ist, was ISO bedeutet und dann kannst du einigermaßen fotografieren.

 

Aber was brauche ich? Also, was ist die Essenz, das Ganze optimal zusammenzustellen? Ich nehme immer als Beispiel die Pole-Position in der Formel 1. Was muss ich alles haben, um den ersten Platz bei der Formel 1 zu belegen? Den besten Fahrer alleine zu haben reicht nicht. Das schnellste Auto alleine reicht nicht. Das beste Team, die besten Mechaniker reichen nicht. In jeder Sparte brauche ich den Besten mit seinem Know-how, weil ich nur dann den ersten Platz erreichen kann. In der Produktfotografie zähle ich dazu, ich will damit aber jetzt nicht sagen, dass ich der Beste bin, denn es gibt sehr viele Agenturen, die auch gute Arbeit leisten, aber ich beschäftige mich aktiv damit. Die Essenz der Produktfotografie ist es nicht nur schöne Bilder zu gestalten, sondern auch die Produkte emotional darzustellen und mit den Bildern direkt auf die Fragen zu antworten. Das Ganze stellen wir visuell dar, anstatt Schicht 1, Schicht 2, Schicht 3 oder Produkt 1, Produkt 2, Produkt 3 oder die Farben aufzuzählen. Wenn man es dem Kunden so visuell offeriert, dann versteht er all diese Informationen, die er benötigt mit einem Blick und dann steht die Kaufentscheidung. Unser Motto lautet immer: so einfach wie möglich, von der Galerie zum Warenkorb.

Lindner: Die Fragen des Kunden zu beantworten ist ein guter Punkt, denn der Kunde hat zunächst Fragen. Erst einmal ist der Kunde unsicher, ob das Produkt überhaupt für seine Zwecke einsetzbar ist. Das muss man jetzt schon in den Fotos erklären können. Es ist der Königsweg, wenn du es mit Bildern erklären kannst, dann brauchst du es nicht in dem Bullet Point zu erklären. Du sagtest, du kriegst die Fragen von „Amalyze“ oder von „Amazon Suggest“, hast du auch schon mal „Answer The Public“ probiert?

 

Mohamad: „Answer The Public“ ist bei mir sogar in den Favoriten abgespeichert.

 

Lindner: Das ist noch mal so ein Tipp, dass man einfach da reinschaut und sagt „Hey, wozu gibt es eigentlich die meisten Fragen?“ Wir nutzen zwar jetzt nicht „Answer The Public“, sondern ein anderes Tool namens „Searchmetrics“. Zum Bereich Fragen machen wir einen Haken dran, denn wir wissen, welche Fragen der Kunde zu dem Produkt hat. Jetzt sprichst du von Stimmungsbildern und das ist natürlich etwas, das ganz tief in die Psychologie der Nutzer geht. Daran hab ich auch lange herumgedoktert und lange probiert, um herauszufinden wie das beste Bild funktioniert. Worauf muss man einsteigen? Wer ist der Käufer? Ist das die erste Frage, die man sich stellt? Wer kauft das Produkt oder wo fängt die erste Frage an, um überhaupt eine Stimmung zu kreieren, die passt?

 

Mohamad: Zunächst muss ich wissen, wer überhaupt meine Zielgruppe ist. Dabei meine ich nicht meine Zielgruppe als Produktfotograf, sondern ich rede nur von dem Endkunden. Mein Auftraggeber, der steht mir zur Seite, indem er mir sein Briefing für sein Produkt gibt und dann trinkt er seinen Kaffee, bis seine Produkte fertig dargestellt sind. Ich kommuniziere mit dem Endkunden. Nehmen wir mal an, ich verkaufe einen Dia-Scanner. Ein Scanner, mit dem du die alten Dias scannst und sie so digitalisierst. Wer kauft sich ein Dia-Scanner? Ein 20-Jähriger?

 

Lindner: Mein Vater, der ist 80 Jahre alt.

 

Mohamad: Was möchte dein Vater über den Dia-Scanner wissen? Möchte er wissen, wie schnell das Dia gescannt wird, welcher Chipsatz darin ist, welche Farbe das Gerät hat und wie lang das Kabel ist oder möchte er seine Erinnerung aus seiner Jugend haben, als er seine heiße Flamme getroffen hat, als er geheiratet hat, als er seine Kinder bekommen hat und als seine Kinder geheiratet haben? Er möchte seine ganzen schönen Erinnerungen haben. Das sind Emotionen, die er abrufen will. Emotionen bedeuten nicht, dass die Technik von innen komplett aus Plastik ist oder aus geschliffenem Edelstahl. Das sind nur technische Daten, die kann ich vielleicht am Rand irgendwo erwähnen, aber ich möchte die Emotion in ihm wecken. Wir hatten einen Auftrag einen Fotorahmen darzustellen. Der Rahmen besteht aus Bambusholz und ist umweltfreundlich. Ich frage: Was ist wichtiger, permanent auf Bambusholz herumzureiten oder zu sagen „behalten Sie Ihre schönsten Erinnerungen“? Schöne Stimmung in deinem Zuhause zu erschaffen lautet die Aussage. Meine Frau liebt Fotorahmen über alles und wir haben rund 400 Bilder von allen möglichen Situationen an den Wänden hängen. Wenn du nah an eine der Wände gehst und du bist deprimiert, geht es dir auf einmal wieder besser, weil du einfach schlagartig die ganzen schönen Erinnerungen wiederbelebst. Das musst du dem Kunden verkaufen.

 

Aktuell haben wir den Auftrag einen Whirlpool zu fotografieren. Auch hier werden wir Emotionen erzeugen und eine positive Stimmung schaffen. Du sitzt da mit deiner Freundin, mit deinem Freund, mit deinen Kindern und mit deinen Haustieren. Es ist schön warm, du hast Spaß. Wie schnell die Pumpe umwälzt, ist natürlich eine wichtige Frage, die wir auch in den Bildern beantworten. Aber es geht uns nicht primär darum. Ich mache keine technische Zeichnung, ich mache auch keine Bedienungsanleitung. Ich sage zum Beispiel, dass die Pumpe angeschlossen werden kann, das Ventil besteht aus Hartplastik und die weiteren notwendigen Produktinfos. Aber das Bild selbst, das ist eine glückliche Familie. Es ist Sommer, es ist schön warm und jemand genießt seinen Drink. Die Emotionen, die ausgelöst werden, sind wichtig. Wir gehen nicht darauf ein, dem Kunden zu sagen, wie der Kaufvorgang funktioniert. Das weiß er und das brauchen wir nicht zu erklären. War wir ihm erklären, ist was danach kommt. Wie willst du dein Produkt benutzen? Wie ist die Ich-Perspektive aus Kundensicht, wenn er das Produkt in der Hand hält und zum Beispiel bei einem Sportgerät damit trainiert und damit Übungen ausführt? Wie wirst du dich dabei fühlen? Das müssen wir dem Kunden in den Produktbildern beantworten. Er muss sich angesprochen fühlen und muss quasi mit dem Ganzen interagieren. Wenn man den Käufer, also den Endkunden kennenlernt, die Zielgruppe kennenlernt und weiß, wie diese Zielgruppe tickt, ob sie per Du oder per Sie angesprochen werden möchte, dann kann ich das entsprechend einsetzen. Wenn ich beim Dia-Scanner sagen würde „hol dir deine geilsten Erinnerungen“, dann würde sich die alte Dame eventuell nicht angesprochen fühlen.

 

Lindner: Wahrscheinlich nicht. Mein Vater wäre sauer, wenn er so angesprochen werden würde.

 

Mohamad: Entsprechend würde ich sie natürlich siezen. Umgekehrt ist es bei einem jungen Burschen, der sich eventuell ein Smart-Keyboard kaufen will. Er würde es nicht unbedingt toll finden, gesiezt zu werden. Das wirkt für ihn dann so ein bisschen zu trocken. Der möchte dann eher so locker flockig angesprochen werden. Dementsprechend müssen natürlich das Design und die Farben dazu passen und „fresh“ aussehen. Beim Dia-Scanner muss es eher neutral und nüchtern aussehen. Es gibt immer verschiedene Ausrichtungen und die hängen vom Produkt und von der Zielgruppe ab.

 

Lindner: Es ist sehr spannend, was du sagst. Vor allen Dingen die Psychologie, die du gerade beschrieben hast, denn die, die kommt ja immer wieder vor. Die ist jetzt ja nicht nur auf Produktfotografie gemünzt. Das, was du gerade beschrieben hast, das wird auch im E-Mail-Marketing sehr oft eingesetzt. Im Prinzip ist es ja so, dass ich keine Pille zum Abnehmen verkaufe, sondern ich verkaufe Schönheit. Ich verkaufe Wohlbefinden, Gesundheit und Attraktivität. Meine Freunde bewundern mich, weil ich plötzlich gut aussehe und ich mich selbstbewusster bewegen kann. Ich verkaufe also das Gefühl, was danach entsteht, nachdem ich das Produkt erfolgreich eingesetzt habe. Das funktioniert in der Produktfotografie wahrscheinlich ganz genauso. Das muss man wissen und dann kann man das gut kombinieren. Das Bild im Amazon-Listing kann das kommunizieren, ebenso die Bullet Points. Wie du schon sagtest, diese technischen, langweiligen Details, die würde ich in die Produktbeschreibung reinsetzen. Wer sich dafür interessiert, der findet sie auch weiter unten.

 

Mohamad: Es ist nicht nur der Sinn und Zweck, weshalb wir uns das Produkt kaufen möchten. Nehmen wir als Beispiel meine Maus. Das ist eine Logitech MX 2. Warum habe ich sie gekauft? Ich kann mir auch so eine billige Maus für 10 Euro kaufen. Was hat diese Maus was die anderen Mäuse nicht haben? Oder mein Grafiktablett, warum das und kein anderes? Für all diese Fragen muss ich von vornherein ein Gefühl dafür entwickeln, was sie mit mir machen und wie ich mich mit diesen Produkten weiterentwickeln kann. Es ist ja natürlich auch irgendwo ein sozialer Kontakt oder eine soziale Anerkennung ausschlaggebend. Auch ist es wichtig zu wissen, warum jemand sich einen Porsche kauft und nicht Fahrrad fährt. Teilweise sind das ja auch Statussymbole wie beispielsweise Schmuck. Wenn ich edlen Schmuck aus Gold mit Diamanten oder mit Perlen besetzt fotografiere, dann kombiniere ich das nicht mit einem Model im Schlabberlook, sondern das Model muss ein schönes Kleid haben und die Atmosphäre muss ansprechend und passend sein. Der Kunde muss sich darin auch wiedererkennen können. Das sind Symbole, die dazu dienen, dass man in der Gesellschaft auch irgendwie wahrgenommen wird.

 

Lindner: Ja, Apple macht das ausgezeichnet. Die haben das wirklich drauf und wissen, wie sie ihre Produkte gut an den Mann bringen. Die langweilen die Leute auch wenig mit technischen Details, denn sie sagen einfach nur: Das ist das schnellste iPhone, was wir jemals gebaut haben. Es ist jedem klar, denn sie bauen ja kein langsameres, als iPhone der nächsten Generation. Alleine die Aussagen funktionieren schon, um es zu verkaufen. Das funktioniert definitiv. Ich glaube, das kannst du vielleicht bestätigen, dass einige Händler, das im Bereich der Produktfotografie noch gar nicht so verstanden haben. Ich glaube, auch die Asiaten haben das noch nicht so richtig verstanden, denn sie stellen, auch wenn sie mittlerweile emotionsgeladene Bilder bringen, noch immer die technischen Details in den Vordergrund.

 

Mohamad: Oh, da muss ich dir sehr stark widersprechen. Ich habe auch letztens einen Beitrag dazu auf einigen Plattformen veröffentlicht. Ich persönlich bin der Meinung, dass die Asiaten bessere Bilder haben als die Händler, die in Deutschland verkaufen. Wir können gerne den Test machen. Du kannst bei Amazon „Bluetooth Headset“ eingeben und wenn du auf den ersten vier Seiten einen Händler aus Deutschland findest, gehen wir zusammen einen trinken und ich gebe einen aus. Gibt es natürlich nicht, aber warum nicht? Es gibt hunderte Händler, die in Deutschland „Bluetooth Headset“ verkaufen. Wieso sind sie in den ersten vier Seiten in der organischen Suche nicht auffindbar?

 

Lindner: Na ja, aber das liegt glaube ich nicht nur an den Fotos.

 

Mohamad: Aber hast du dir die Bilder mal angeschaut?

 

Lindner: Ich gucke mir viele Bilder an und ich gebe dir vollkommen recht, dass die Bilder bei den Asiaten gut sind. Deswegen sag ich ja, die wissen schon so ein bisschen, was sie tun und sie werden immer besser.

 

Mohamad: Die Texte sind grottenschlecht. Von Chinesisch in Bulgarisch, von Bulgarisch ins sri-lankische und dann auf Deutsch übersetzt. Da verstehst du kaum, was gemeint ist. Aber die Bilder sind klasse und der Kunde kauft deswegen. Das ist der Beweis, dass der Kunde sich kaum noch Texte durchliest. Er schaut nur, was oben von Amazon präsentiert wird, klickt das an, schaut sich die Bilder an, bei denen alle Fragen in der Galerie beantwortet sind. Alles klar, Produkt in den Warenkorb und tschüss. Morgen ist es sowieso da, denn ich habe Prime.

 

Ich versuche nicht, alle Informationen in ein Bild zu packen, weil dann die Spannung weg ist und der Kunde schaut sich nur noch irgendwelche Bilder an, wo man das Produkt in die eine Richtung hält, dann in die andere Richtung hält und dann liegt es noch auf der Wiese. Nein, ich versuche die Spannung vom Titel bis zum letzten Bild aufrechtzuerhalten, damit der Kunde immer einen Grund hat, weiterzuklicken, bis die Kaufentscheidung auch wirklich sitzt. Eines meiner besten Bilder ist das von einer Bratpfanne. Der Kunde hat uns gesagt, die Pfanne besteht aus Schichten. Klar, ich hätte einfach die Bratpfanne fotografieren können, die Schichten darauf schreiben können und fertig ist das Bild. Ich dachte mir, das wirkt ein bisschen zu langweilig und versuche mal etwas, was ich vorher noch nicht gemacht habe. Das Ganze quasi mit Layern, also einzelnen Ebenen übereinander oder in dem Falle voreinander und hintereinander aufzuzeigen, damit der Kunde auch diese Visualisierung hat. Deswegen meine ich ja, er braucht sich die Texte nicht durchzulesen, denn sobald er die fünf Schichten sieht, weiß er schon automatisch, es handelt sich um mehr als nur eine einfache Bratpfanne.

 

Lindner: Jetzt sprechen wir doch über ziemlich technische Fotos. Das sind ja keine Emotionen, das ist mehr rein informell. Wenn wir jetzt mal in der Reihenfolge vorgehen, beim Hero-Image, das hat weißen Hintergrund, da können wir nicht viel machen. Ab Bild 2 kann man sich schon ein bisschen mehr in Form von Stimmungen und Informationen auslassen. An welche Position würdest du so ein Bild, also ein informelles Bild, packen?

 

Mohamad: Der Händler selbst entscheidet, welches Bild er wo hinpacken möchte. Manchmal gebe ich aber auch einen Tipp und schreibe in der E-Mail: Ich würde erst Bild 1, dann daneben Bild 2 nehmen. Alternativ nummeriere ich sie und erkläre dem Kunden den Hintergrund, weshalb ich das vorschlage. Mein Auftraggeber, also der Händler, ist frei in seiner Entscheidung und kann nach seinem Ermessen die Bilder in welcher Reihenfolge er möchte, einsetzen.

 

Lindner: Es ist aber deine Expertise, denn wenn du sagst, es lässt sich eine Spannung aufbauen, wenn Bild 2 so aussieht, dazu noch informelles und dann geht es so langsam in den Stimmungsteil über oder eben auch umgekehrt.

 

Mohamad: Du hast jetzt gesagt, diese Pfanne wirkt zu technisch. Wenn man sich den Preis für diese wirklich sehr hochwertige Bratpfanne anschaut, dann ist das keine Bratpfanne, die du bei Aldi im 6er-Set für 29,95 € bekommst, denn es ist nicht so ein einfaches Discounter-Produkt. Das heißt, wenn ich dem Kunden von vornherein triggern möchte und ihm sagen will „Hey, schau dir die weiteren sechs Bilder an, es wird sich lohnen“, dann muss ich ihm doch einen Grund geben, denn die Pfanne ist nicht günstig. Wie halte ich ihn fest? Ich gebe ihm von vornherein einen Köder, den er schlucken soll. Den nimmt er an und sieht, dass das eine sehr hochwertige Bratpfanne ist und er ist bereit, sich gleich noch die restlichen Sachen anzuschauen. Dafür teile ich ihm erst einmal mit, dass die Bratpfanne unbegrenzt wieder beschichtbar ist. Das übernimmt der Händler selbst. Dazu kannst du dann deine Bratpfanne hinschicken und er beschichtet sie wieder neu und schickt sie dir anschließend zurück. Dann sind da noch die weiteren Schichten, wie die dreifache Antibehaftungs-Schicht, die Edelstahlschicht, die leitende Aluminiumschicht und zuletzt die für Induktion geeignete Edelstahlschicht. Das heißt, diese Bratpfanne kann man auf alle möglichen Herden, ob das ein Gas-, ein Elektro- oder Induktionsherd ist, benutzen. Sie funktioniert überall, sogar im Ofen. Warum? Weil da nirgendwo etwas aus Plastik dran ist.

 

Nehmen wir ein weiteres Beispiel. Ich nenne nicht die Zusammensetzung von einem Arganöl, sondern, ich sage, wie schön man danach aussehen würde. Welche Vitamine da drin sind, wird zwar erwähnt, aber das steht hier nicht im Fokus? Was siehst du als allererstes? Siehst du das Vitamin E? Oder siehst du, dass es Pickeln und anderen Hautunreinheiten vorbeugt? Nein, du siehst eine schöne Frau, eine glatte Haut, glatte Haare und schöne Nägel. Darauf kommt es an. Wir wollen der Kundin sagen, dass sie, wenn sie dieses Arganöl benutzt, ebenfalls diese Vorteile haben könnte, die es mit sich bringt. Aber wir bleiben erst mal im Konjunktiv, denn man muss natürlich auch darauf achten, dass keine unerlaubten Aussagen getätigt werden. In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass wir dem Kunden auch sagen, wenn er Aussagen verwendet, die so nicht gestattet sind.

 

Lindner: Das muss ich gerade noch erzählen, denn ich hatte einen Kunden, der wollte eine Faltencreme in China fertigen lassen und dann Q10, die Falten reduzierende Technik, darauf drucken lassen, ohne einen Test der Creme bei einem Dermatologen durchführen zu lassen. Ich habe den Kunden natürlich darauf hingewiesen, dass er das so nicht einfach darf.

 

Mohamad: Ja, das Produkt ist zertifiziert. Wir haben auch die Zertifikate für Kunden in die Bilder eingebaut. In unseren Referenzen haben wir immer nur ein Bild des Produkts eingebaut, denn ich kann ja nicht die gesamten Bilder von einem Händler reinsetzen. Deswegen benutzen ja wirklich nur ein Bild und zeigen halt die Referenzen. Dann kann man, wenn man bei Amazon Arganöl eingibt und man weiß jetzt, wie die Flasche aussieht, erkennen, dass die Arbeit von uns ist.

Als weitere Referenz auf unserer Seite findet man ein Bild von Zahnseide. Was eine Zahnseide ist, das weiß jeder. Was sind hier die wichtigsten Punkte, die du dir sofort anschaust oder wobei du gleich verstehst, worum es geht? Erst mal ist sie dreißig Meter lang. Das heißt, wenn ich jedes Mal so um die vierzig Zentimeter herausziehe, kann man sich vorstellen wie lange sie hält und vor allem, was sehr wichtig ist und was sofort ins Auge fällt ist, dass sie nach Pfefferminz schmeckt. Genau diese Information haben wir direkt im Bild mit eingebaut, sodass der Kunde direkt erkennt, das ist nicht nur eine Zahnseide, sondern sie hat auch noch einen Geschmack, und zwar nach Minze. Sofort fühlt man den Geschmack, wenn man das Bild betrachtet.

 

Lindner: Lass uns mal über dieses Bild mit der Zahnseide reden, denn da bin ich jetzt neugierig geworden. Du schreibst Länge dreißig Meter. Diese Zahl finde ich jetzt nichtssagend, weil ich nicht weiß, wie lange ein dreißig Meter langes Band hält. Was bringt mir das? Wenn da jetzt stehen würde „Vorratspackung für zwei Monate“ und ich weiß, man benutzt am Tag zweimal eine ungefähre Länge von zwanzig Zentimetern, kann ich mir doch ausrechnen, wie lange der Vorrat hält.

 

Mohamad: Das ist eine vollkommen legitime Frage und wir haben das mit dem Kunden auch besprochen. Aber dann stellt sich die Frage, ob das ein Ein-Mann-Haushalt oder ein Mehrpersonenhaushalt ist. Wie oft wird in dem Haushalt die Zahnseide benutzt? Nutzen sie alle nach dem Frühstück, nach dem Mittagessen und nach dem Abendessen? Wir müssen dann auch irgendeine Richtzahl geben und dann kann es irritieren. Bei dreißig Metern hingegen weiß ich ganz genau, ich habe eine gewisse Anzahl Personen, die das mehrfach am Tag nutzen. Dann weiß jeder für sich, wie lange es halten wird. Bei anderen Produkten, wie den Air Wick-Raumsprays kann man das schreiben. Wenn man das Gerät auf die höchste Stufe einstellt, kann man getrost schreiben, das es bis zu sechzig Tagen hält und sechzig Tage Frische bietet. Ausgenommen natürlich, es wird herausgeholt und damit herum gesprüht, dann stimmt die Aussage natürlich nicht. Aber wenn du es in diesem elektrischen Automaten lässt, der alle dreißig oder vierzig Sekunden oder einmal die Minute sprüht, dann hast du wirklich eine garantierte Zeit bis zu sechzig Tagen. Dann ist es auch vollkommen richtig, diese Zahl anzugeben, ohne dass du eine negative Bewertung dafür bekommst.

 

Lindner: Jetzt hab ich noch eine weitere Frage bezogen auf Lizenzen von Stockfotos. Darf ich die einfach für mein Amazon-Listing benutzen?

 

Mohamad: Ja, wobei wir natürlich spezielle Verträge dazu haben. Das ist ja nicht so, dass wir einfach auf die Jagd gehen und uns irgendwelche Bilder suchen, um sie einfach so zu nutzen. Wir wollen ja nicht, dass unser Kunde eine Abmahnung bekommt. Bei uns werden nur lizenzierte Bilder verwendet, die wir auf uns lizenzieren lassen und die im E-Commerce-Bereich eingesetzt werden dürfen. Die Lizenz dürfen wir auch entsprechend an unsere Kunden weitergeben. Das ist alles rechtlich genau abgesichert und intern vermerkt, an wen welches Bild gegangen ist.

Lindner: Das heißt, ihr besorgt die Stockfotos, das macht nicht euer Kunde selbst?

 

Mohamad: Manchmal ist es auch der Fall, dass der Kunde ganz besondere Stockbilder haben möchte, und zwar nur diese speziellen. Meist hat er selber auch einen Account bei irgendeiner Plattform und schickt uns dann auch die Bilder oder gibt uns die Zugangsdaten und wir laden uns die Bilder herunter. So etwas haben wir auch schon gehabt, aber es ist eher die Ausnahme. In der Regel kümmern wir uns darum.

 

Wichtig ist uns auch, dass unsere Bildmontagen stimmig und hochwertig sind. Wenn ich mir jetzt als Kunde ein Bild anschaue, dann überlege ich nicht, ob das Produkt, zum Beispiel Kopfhörer, real oder hinein retuschiert sind. Was ich mich jetzt fragen würde ist, ob sie bequem an meinem Ohr sitzen, ob es einen HiFi-Stereo-Sound hat und ob die Kopfhörer nicht zu lang oder zu kurz sind. Das Ambiente muss ansprechend sein, was es ist, wenn jemand entspannt sitzt und Musik hört. Wenn ich das gleiche Produkt noch mit einer Frau beim Joggen darstelle, suggeriert das, dass man sich mit diesen Kopfhörern auch bewegen kann. Auch die Leistung wird nicht in technischen Werten angeben, sondern in Betriebsdauer.

 

Im Bereich der Titelbilder gibt es auch eine kleine Grauzone, die man ausnutzen kann und die wir durchaus kennen. Natürlich darf das Bild nur vor einem weißen Hintergrund gezeigt werden, aber die Art wie ich es zeige, ist die Kunst dabei. Man kann kleine grafische Hinweise ins Bild einbauen, die auf spezielle Funktionen oder Eigenarten deuten ohne, dass man dafür Text verwendet. Der Betrachter nimmt das dann unterbewusst wahr.

 

Ich möchte noch eine weitere Problematik ansprechen, die bei Händlern vorherrscht, die selber ihre Produkte machen: Der Tunnelblick. Wenn ich jahrelang nur darauf fixiert bin, zum Beispiel einen Kühlschrank zu bauen, dann bin ich immer damit beschäftigt, mich mit den Zahlen zu beschäftigen. Dann haben sie wirklich so einen starren Blick auf ihr Produkt, dass sie nur das wahrnehmen. Das bezeichnet man als Tunnelblick. Eine Agentur oder eine Firma, die permanent alle möglichen Produkte hat und in jeglicher Hinsicht komplett breit denken muss, wie ein Adler von oben, hat diesen Tunnelblick nicht. Du siehst oder du findest neue Punkte, die vorher nicht als Anwendung gedacht waren. Ein Beispiel dazu wäre ein Fahrradlicht. Das hat mich wirklich umgehauen, denn das kannst du an einen Rollstuhl hängen und dann ist das ein Rollstuhllicht statt eines Fahrradlichts. Damit wurde eine komplett neue Anwendung dafür gefunden und es wird auch unter dieser Bezeichnung verkauft. Diese Psychologie dahinter, die ist wirklich sehr interessant. Das muss man den Kunden dann auch dementsprechend mitgeben und mitteilen, damit auch er versteht, worum es geht. Oder nimm die Pommes-Schaufel, die zu einer Lego-Schaufel umfunktioniert wurde und auch als solche bei Amazon verkauft wird. Würde man die Schaufel selber herstellen, würde sie nur als Pommes-Schaufel gesehen werden. Eine Agentur hingegen findet andere Nutzungsmöglichkeiten und so wurde daraus dann die Lego-Schaufel. Es entstehen neue Kaufanreize, durch die Umfunktionierung eines Produktes.

 

Lindner: Alles sehr, sehr spannend und hochinteressant. Ich glaube auch, dass die Reihenfolge der Bilder sehr wichtig ist. Macht ihr A/B-Tests, um einfach zu gucken, wie es die Conversion beeinflusst, wenn ich die Reihenfolge der Bilder verändere?

 

Mohamad: Beim Titelbild machen wir das. Wir haben das zum Beispiel mit einem Kunden der Messersets verkauft, gemacht. Das wiederum orientiert sich an der typischen Verkaufspsychologie, die ich bereits angesprochen habe. Es gibt ein Modell, das lässt sich im Internet finden, das nennt sich SOR, was Stimulus, Organismus und Reaction bedeutet. Wenn man sich diese Studie durchliest, kann man erkennen, wie man bestimmte Signale setzt, die eben bewusst wahrgenommen werden. Das ist dann quasi der Stimulus, also der Reiz, dann gibt es halt den Organismus, ich deklariere es als Mensch, der nimmt diese Signale auf und dann kommt die Reaction, also die Reaktion und dabei handelt es sich um die Kaufentscheidung.

 

Mit dem A/B-Test wollten wir sehen, unter welchen Bedingungen man dieses Messerset kauft. Einmal haben wir es mit einem Steak, also mit Fleisch und einmal mit Gemüse abgebildet. Es gibt Vegetarier oder Veganer und es gibt natürlich die normalen Fleischesser. Wir wollten also sehen, welches Bild besser ankommt, besser konvertiert. Das Bild mit Fleisch oder das mit Gemüse? Der Großteil der Menschen, die in Deutschland leben, sind Fleischesser. Dennoch hat das Bild mit dem Gemüse besser konvertiert. Man kann jetzt natürlich sagen, dass die Vegetarier Besserverdiener sind, weil sie es sich leisten können, eher Gemüse zu kaufen, da Fleisch teurer als Gemüse ist. Dazu gibt es viele Studien. Aber wir haben festgestellt, dass das Bild mit dem Gemüse besser  konvertiert hat, als das Bild mit dem Fleisch und das, obwohl da ein Steakmesser und ein Filetmesser und diverse andere Messer in dem 6er-Set dabei waren, die auch als Fleischmesser benannt waren. Aber auf dem Titelbild ist einfach so ein Haufen Gemüse und daneben steht das Messerset. Dieses Bild hat besser konvertiert als das andere, auf dem Fleisch zu sehen war.

 

Lindner: Super spannend. Ich glaube, dass der A/B-Test absolut wichtig ist. Das Hero-Image ist sehr wichtig, aber ich glaube, man sollte mit der Reihenfolge der Bilder ruhig mal ein bisschen spielen, um die Customer Journey zu sehen und zu wissen, wo man die Kunden eigentlich abholt. Ich glaube, es ist bei Frauen auch ganz anders als bei Männern. Ich will wissen, wenn ich ein technisches Gerät kaufe, wie viel Speicherkapazität das hat, eine Frau eher nicht. Apple macht das bei seinem iPod ganz gut. Bei der Vorführung des iPods hat Steve Jobs nicht gesagt, das Ding hat ein Gigabyte, sondern 1000 Songs in der Hosentasche. Das ist es, was die Leute hören wollen.

Mohamad: Das ist wieder die Verkaufspsychologie, die zum Einsatz kommt. Da gibt es den Kontrasttrick, den Expertisentrick und bei bestimmten Produkten den sozialen Trick, wenn der Kunde sich mit dem Produkt besonders abheben möchte. Die Ich-Perspektive des Kunden muss angesprochen werden. Außerdem darf man nie etwas verneinen oder eine negative Aussage machen. Wenn bei einem Produkt keine Batterien enthalten sind, dann muss ich das nicht erwähnen oder gar hervorheben. Der häufigste Fehler, den Verkäufer machen, ist zu schreiben: Achtung, Batterie nicht im Lieferumfang enthalten. Wir hingegen erwähnen das nicht. Schreibt man groß dabei „Achtung, keine Batterie“, dann ist das gleichbedeutend mit „Kunde, kaufe woanders“. Man muss immer darauf achten, die Produktbeschreibung so zu halten, dass nicht enthaltene Objekte, nicht groß und auffällig erwähnt werden, sondern nur die enthaltenen Bestandteile zu benennen.

 

Lindner: Hast du noch ein paar letzte Worte, die du sagen möchtest?

 

Mohamad: Ich wende mich an die Händler, die ihre Produkte gerne selber fotografieren möchten. Beachtet bitte, wenn ihr schon lange Jahre in einer bestimmten Produktnische tätig seid, dass ihr euer Produkt sehr gut kennt. Ihr habt die Expertise dazu, wisst, welche Sicherheiten wie Zertifikate gebracht werden müssen, aber euch fehlen bestimmte Kenntnisse in anderen Bereichen. Dafür gibt es Firmen, die sich genau auf die einzelnen Bereiche wie Fotografie, Produktrecherche oder Text spezialisiert haben und dir damit helfen können ein Amazon-Bestseller zu werden. Lasse jede einzelne Sparte von einem Experten machen, was eine größere Chance bietet stark zu wachsen und ganz nach oben zu kommen.

 

Weitere Informationen und alternativen zu den bekanntesten Programmen findest du hier

https://www.smart-minded.com/business/helium-10-alternativen/

 

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Amazon Produktfotografie: So entsteht das perfekte Bild für deine Artikel

Ausführliche Anleitung:
In 10 Schritten gute Produktfotos selbst machen

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Produktbilder - Ideen und Beispielarbeiten von uns

Heutzutage bietet der Onlinemarktplatz, der sich von Händlern aus aller Welt zusammensetzt, die größte Ansammlung unterschiedlichster Produkte im digitalen Zeitalter. Hat ein bestimmter Artikel unser Interesse geweckt, so landet dieser im Handumdrehen in unserer virtuellen Einkaufstasche und findet sich im Idealfall nach einem Kauf in unseren Händen wieder. Doch der Weg, der notwendig ist damit wir ein Produkt überhaupt erst erwerben, findet seinen Ursprung bereits in einem viel früheren Vorgang. Die Entwicklungsphase eines profitablen Gewerbes beginnt zuallererst mit der richtigen Produktfotografie. Äußerlich einwirkende Impressionen bilden den Grundstein, um die Aufmerksamkeit eines Gutes auf einen möglichen Käufer zu richten und an ihn zu appellieren. Du bist neugierig geworden und möchtest nun wissen, wie du deine Kreativität effektiv in deine Fotografien einbinden musst, um begeistertes Publikum von deiner Kunst zu überzeugen? Dann bist Du hier genau richtig. In folgendem Bericht erfährst Du alles was Du zum Thema Produktfotografie unbedingt wissen musst und mit deinem Umsetzungstalent neue Interessenten anwirbst.

Wie wichtig ist eine attraktive Produktfotografie für die Kundschaft?

Zweifelsohne sollten die Fotografien deiner Produkte ein absoluter Blickfang für die Betrachter sein. Eine überzeugende Aufnahme sollte das gesamte Potential ausschöpfen und grundlegende Merkmale deiner Artikel überzeugungsstark zum Ausdruck bringen. Dementsprechend steigern originelle Produktaufnahmen die Erfolgschancen ins Unermessliche und fördern den Verkauf gewinnbringend. Bist Du beispielsweise selbst auf der Suche nach einem gewünschten Artikel, so bist Du erst zufrieden, sofern der gegebene Match deinen persönlichen Kriterien gerecht wird. Für dich steht die optische Aneinanderreihung der Produktfotografien erstmals im Mittelpunkt – dem Listing, dem Titel oder der Beschreibung wird zunächst weniger Beachtung geschenkt. Konnte ein bestimmter Match deine Erwartungen vollends erfüllen, zögerst Du nicht das angestrebte Produkt in deinen Warenkorb zu befördern.
Produktbilder für Amazon und Ebay
Produktbilder für Amazon und Ebay

Wie stark beeinflussen gute Produktfotografien den Sale?

Grundsätzlich ist der wirtschaftliche Absatz eines Händlers bezüglich seiner Produkte im eCommerce überwiegend von der visuellen Veranschaulichung prädestiniert und steigert dementsprechend den Unternehmensgewinn. Schätzungsweise ist der kommerzielle Erfolg eines Gutes zu 90 Prozent auf eine ausgezeichnete Produktaufnahme angewiesen. Der wesentliche Grundgedanke besteht darin, die jeweiligen Artikel so in Szene zu setzen, dass sämtliche Feinheiten prägnant hervorgehoben werden und lediglich mit Hilfe von nur einer Aufnahme die Beschaffenheit eines Gutes anschaulich verkörpert wird. Kommen satte Farben ausdrücklich zur Geltung? Stimmen die Abmessungen und die Größe der abgebildeten Ware mit den tatsächlichen Eigenschaften verhältnismäßig überein? Sind maßgebende Informationen über die wichtigsten Merkmale bereits durch die fotografische Darstellung komprimiert, spielt das Listing für einen interessierten Erwerber dementsprechend nur eine kleine Rolle. Du kannst dich dabei kinderleicht an einem Leitspruch orientieren. Gestalte deine Aufnahmen möglichst so wirkungsreich, dass sich deine Artikel ohne ablenkende Zwischenschritte, wie etwa durch Werbemaßnahmen konkurrierender Händler, unmittelbar im Warenkorb deiner Kundschaft wieder finden.  

Eine hochwertige Produktfotografie komprimiert jedoch nicht eine minderwertige Güterqualität

Dir sollte unbedingt bewusst sein, dass auch eine erstaunliche Aufnahme deiner Produkte keinerlei Einfluss auf dessen Qualität hat. Du wirst mehr Profit schlagen können, wenn Du deinen zeitlichen Aufwand nicht nur in deine Fotografien investierst, sondern zugleich auch Wert auf ein angemessenes qualitatives Niveau deiner Ware legst. Der visuelle Aspekt darf keinesfalls zu widersprüchlich in Kombination mit der Hochwertigkeit der Güter erscheinen. Solche Strategien wirken sich kontraproduktiv auf deine Unternehmung aus. Es mag zwar sein, dass Artikel Dank der hervorragenden Aufnahmen rapide an einen großen Teil der Kundschaft verkauft werden. Jedoch hat dies einen minderen Nutzen zur Folge, wenn diese wegen Unzufriedenheit wieder retourniert beim ursprünglichen Versender ankommen. Es ist also ausschlaggebend eine ausgewogene Balance zwischen guten Fotografien und einer hochwertigen Qualität zu schaffen.
Produktfotografie Agentur Berlin
Produktbilder für Amazon und Ebay

Der Weg zum Produktfotografen

Die perfekte Fotografie von Produkten setzt sich aus zahlreichen unterschiedlichsten Komponenten zusammen, die auf ihre eigene Art viel angelerntes Fachwissen voraussetzen. Schließlich besteht die höchste Priorität darin, mit den bildlichen Darstellungen, an eine möglichst breite Masse von Kunden zu appellieren. Die Qualität deiner Aufnahmen basiert grundsätzlich auf den Erfahrungen, die du Kameratechnisch besitzt und auf deinem Grafikbezogenen Knowhow. Jedoch ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und alles Große hat mal klein angefangen. So gibt es Vieles, das du grade als Anfänger oder gelegentlicher Hobbyfotograf bezüglich der technischen Ausstattung nicht unweigerlich wissen musst. Du solltest zu Beginn lediglich die Basics erlernen. Aus welchem Winkel kommen die Besonderheiten deiner Produkte besonders gut zur Geltung? Am besten solltest Du dich im ersten Schritt mit deiner Kamera vertraut machen und bei Gelegenheit alle Möglichkeiten erfinderisch ausprobieren. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.Im Folgenden haben wir für dich die drei wichtigsten Bestandteile zusammengefasst, an denen Du dich für gute Aufnahmen zu Beginn deiner Karriere orientieren kannst. 

Produktfotografie: Welche Kamera?

Sie ist definitiv das wichtigste Tool in deiner Ausrüstung, denn ohne passende Kamera kannst du auch keine Bilder schießen. Eine Spiegelreflexkamera ist einer gewöhnlichen Handykamera weit voraus, weshalb du besser auf diese verzichten und trotz einer hochwertigen Pixelauflösung dein Smartphone außen vorlassen solltest. Eine Spiegelreflexkamera arbeitet mit Hilfe der Roh-Daten, welche es Dir ermöglichen deine Werke im Nachhinein digital nachzubearbeiten und Makel zu begleichen. Die besagte Roh-Datei besitzt 30-40 Megabyte – die komprimierte Aufnahme-Datei einer Handykamera hingegen nur 4-5 Megabyte.
Produktfotografie die richtige Kamera
Professionelle Produktfotografie Agentur aus Berlin

Produktfotografie: Welches Stativ ist das richtige?

Damit deine Kamera auch Standfestigkeit besitzt, solltest Du dein Equipment um ein passendes Stativ erweitern. Das preisliche Angebot bewegt sich dabei zwischen 15€ bis 1600€. Letzteres empfiehlt sich selbstverständlich für professionelle Fotografen, welche in der Branche der Produktaufnahmen rund um den eCommerce schon mehrere Jahre tätig und darauf spezialisiert sind. Als Neueinsteiger ist ein Stativ im preislichen Rahmen von etwa 60€ bis 100€ vollkommen ausreichend. Prinzipiell ist ein Stativ empfehlenswert, welches am oberen Ende einen Kugelkopf besitzt anstelle eines Zahnmechanismus, da dieser oftmals dazu neigt, schon bei geringen Belastungen durch Kamera und Linse, zusammenzubrechen. Je häufiger dein Stativ zum Einsatz kommt, umso mehr raten wir Dir beim Kauf auf die qualitative Hochwertigkeit zu achten, da Du ansonsten für schlechte Stative viel Geld zum Fenster rauswirfst.

Produktfotografie: Lichtsetup & Lichtführung:

Die Lichtverhältnisse sind in den meisten Fällen zwar äußerst relevant für schöne Artikelbilder. Jedoch reichen auch ein wenig Geschick und Fingerspitzengefühl aus, um kleinere Makel gekonnt zu retuschieren. Kalibrierst Du deine Kamera mit den richtigen Einstellungen, kannst du erstaunlicherweise das gleiche Resultat ohne zusätzliche Lichteinwirkungen erzielen, wie zum Beispiel mit der Nutzung einer additiven Blitzlichtfunktion. Natürlich ist bei dieser Art der Technik ein wenig Erfahrung und Feingefühl gefragt, welche Du Dir jedoch mit der Zeit mühelos einverleiben kannst.
Lichtsetup-Produktfotografie-Agentur
Lichtsetup-Produktfotografie-Agentur

Produktfotografie Fotobox

Eine brauchbare oder eine überflüssige Investition? Ob sich eine Foto-Box in deiner Gesamtausstattung gut einbringt, kann grundsätzlich nicht verallgemeinert werden, da jeder eine andere Methodik bei seiner Expertise als Fotograf anwendet. Im Grunde genommen nutzen alle Grafikdesigner für die Internetplattformen EBay und Amazon einen weißen schlichten Hintergrund. Dieser sogenannte Farb-Code definiert sich durch die Aufzählung FFFFFF. Bei jeder Fotografie bildet sich ein gewisser Grau-Ton, welchen Du bei der digitalen Nachbearbeitung korrigieren musst, da deine Bilder ansonsten auf den zuvor genannten Plattformen nicht akzeptiert werden. Jedoch verbleibt auch mit Hilfe einer Foto-Box durch die Hohlkehle selbst bei zusätzlichen Lichteinwirkungen der Grau-Ton vorhanden. Unter diesen Umständen ist die Differenz zu einem ordinären weißen Laken und einer weitaus kostenintensiveren Foto-Box nicht allzu abweichend.

Was kosten Produktbilder und welche Investition sollte ich tätigen?

Je nach Vorlieben des Fotografen variieren auch die Preise bezüglich des nötigen Equipments. Investierst Du dein Kapital zum Beispiel in eine Canon 750D oder Canon 80D, die in Besitz eines Weitwinkelobjektivs, einer individuellen Linse und einem dazu passenden Stativ ist, so kannst Du dich auf einen Preis zwischen 1500€ bis 2000€ einstellen. Doch auch das Knowhow und die richtige Bearbeitungssoftware gelten als wichtige Voraussetzung. Adobe bietet beispielsweise ein Monatsabonnement für 49€ an – Photoshop hingegen hält mehrere Optionen zwischen 29€ bis 49€ für dich bereit. Möchtest Du allerdings nicht so tief in die Tasche greifen, so ist als kostenloses Bearbeitungsprogramm Gimp die optimale Alternative.  Du bist Dir noch unsicher und möchtest deine Produkte lieber von einem Profi gemacht bekommen? Bei uns erfährst Du wie ein erfahrener Fotograf die perfekten Artikelbilder knippst Zum einen besteht die Möglichkeit, dass Kunden in einem ausführlichen Briefing sehr genau ihre Wünsche äußern und diese dementsprechend vom Fotografen eingehalten werden müssen. Das Briefing enthält dann unter anderem Angaben, aus welchem Blickwinkel die Bilder geschossen werden sollten und ob sie beispielsweise frontal oder seitlich in Szene gesetzt werden müssen. Zum anderen verlangt die Kundschaft, dass der Fotograf seiner Kreativität freien Lauf lässt und deren Produkte seinen Vorstellungen entsprechend ablichtet. Natürlich bereitet diese Variante der Produktfotografie dem Designer mehr Freude, da seinen endlosen Ideen keine Grenzen gesetzt sind. In der Mitbewerberanalyse wird im ersten Schritt der Kunde genau unter die Lupe genommen. Der Fotograf informiert sich zunächst über die Produktpalette seines Kunden bevor er anschließend die Methoden der Konkurrenz näher betrachtet. Auch Bilder derselben Güterart unterschiedlichster Hersteller werden genauestens erforscht und analysiert, bis der Grafikdesigner letztendlich schlüssig ist, mit welcher Technik er die Produkte gezielt in den Fokus von potenziellen Käufern rückt.Diese Kriterien solltest du weiterhin für deine Fotografien berücksichtigen Vielen Online-Shoppern ist nicht bewusst, dass Bilder, die sie etwa bei Amazon oder EBay beim Durchstöbern betrachten, in der Realität nicht genau so dargestellt wurden, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Eine Kette, welche elegant das Schlüsselbein einer Frau verziert, wurde bei der Aufnahme nicht getragen, auch wenn es bei der Betrachtung tatsächlich so wirkt. Produkte so täuschend echt allein durch eine Fotografie wieder zu geben, ist die eigentliche Kunst eines Grafikdesigners. Mit Hilfe von Photoshop und jeder Menge kompetenter Fertigkeiten eines Profis können Gegenstände jeglicher Art mit ihrer Umgebung perfekt zusammen geführt werden ohne dabei den geringsten Anschein zu wecken, dass es sich um eine Bearbeitung handelt. So benötigt ein fachkundiger Fotograf für das fertig geschaffene Endergebnis, sprich Aufnahme, Retusche und digitale Nachbearbeitung, schätzungsweise 45 Minuten. Je nach Kundenwunsch werden die vollendeten Fotografien in den Formaten mit entweder 1500 Pixel oder 3600 Pixel angeboten. Durch die jeweilige Agentur bedingt, werden dem Kunden zusätzlich die Roh- und Photoshop-Daten zugesprochen.FazitAus einer Produktfotografie kannst Du mit dem nötigen Fachwissen das gesamte schlummernde Potential deiner Artikel ausschöpfen und deinen Kunden einen visuellen Schmaus fürs Auge servieren. Bist Du Dir grade zu Beginn deiner Karrierelaufbahn als unerfahrener Fotograf noch unsicher, kannst Du blitzschnell einen Profi engagieren, der großartige Aufnahmen zu finanzierbaren Preisen entwirft.

SEO-Pictures.de - Wer sind wir?

Das Unternehmen Al-Hakim E-Commerce GmbH zudem SEO-Pictures.de gehört,  wird vom Al-Hakim Mohamed geführt. Mohamad hat sich auf die Erstellung von Produktbildern spezialisiert.

Der Geschäftsführer ist seit mehr als 15 Jahren im Bereich E-Commerce erfolgreich tätig ist. Wir sind ein erfolgreicher Online-Händler und arbeiten mit Onlineshops wie Shopware und Woocommerce.

Neben unseren vier Onlineshops mit einem täglichen Paketversandvolumen von ca. 350 bis 400 Paketen, sind wir auch auf Amazon und Ebay als Verkäufer aktiv.

Wir kennen die speziellen Anforderungen, die bei der Erstellung von Produktbildern zu beachten sind.

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Psychologie und Produktbilder

Werde mit Deinem E-Commerce-Business erfolgreicher als die Chinesen.
Sicher ist Dir schon aufgefallen, dass Händler aus China im E-Commerce eine Vormachtstellung in den größten Produktsuchmaschinen einnehmen. Auch nach mehr als zwanzig Minuten Recherche bei Amazon.de habe ich keinen deutschen Händler zum Suchbegriff „Bluetooth Headset“ gefunden. Bevor wir aber genauer darauf eingehen, was das Geheimnis der chinesischen Mitbewerber ist, lass uns erst einen Blick darauf richten, wie der Mensch Produktbilder wahrnimmt.

 

Visualisierung durch Produktbilder

Wir können den Sinn einer visuellen Szene in weniger als einer Zehntelsekunde erfassen. Du kannst einfach einen Blick auf etwas werfen und hast sofort ein Gefühl dafür, was vor sich geht. Dein Gehirn erkennt Dinge und stellt Verbindungen zu Situationen her, die es wiedererkennt. Lesen erfordert hingegen viel mehr Aufwand als das Betrachten von Bildern. Wenn Du ein Bild zwei Sekunden lang anschaust, entspricht die Menge an Informationen, die Dein Gehirn erfasst, der Lesegeschwindigkeit von 30.000 Wörtern pro Minute. Eine normale Lesegeschwindigkeit liegt bei 300 bis 450 Wörtern in der Minute. Diese Fakten machen sich die chinesischen Händler zu eigen und verwenden sie erfolgreich im E-Commerce.

Professionelle Produktfotografie Agentur aus Berlin

 

Wie gehen die chinesischen Händler vor?

Für ihren Erfolg nutzen sie alle verfügbaren Möglichkeiten, um ihre Listings zu pushen. Oftmals verwenden sie für ein und denselben Artikel unterschiedliche Bilder und Logos und alle performen sehr gut. Ausschlaggebend sind dafür die verwendeten Produktbilder. In den Listings wird oftmals auf erklärende Produkttexte kaum Wert gelegt, da auf die Macht der Bilder gesetzt wird. Die Texte sind oftmals per Online-Übersetzer wie Google-Translate oder andere Übersetzungsplattformen vom Chinesischen ins Deutsche übersetzt und strotzen nur so vor Formulierungs- und Rechtschreibfehlern. Ein bekanntes Beispiel dazu: Als eine Damen-Handtasche aus Rindsleder beworben werden sollte, lautete der übersetzte Text dazu: Damen Tasche aus tote Kuh. Häufig bestehen die Texte einzig aus einer Ansammlung von Keywords, die zwar von den Algorithmen verstanden werden, für Kunden allerdings keinen Sinn ergeben. Neben dem Hauptaugenmerk der optimalen Bilder nutzen die chinesischen Verkäufer auch weitere unlautere Tricks wie Geschenke gegen gute Bewertungen. (Das ist allerdings strengstens verboten).

Aber warum rankt ein deutscher Händler, der in perfektem Deutsch schreibt, weniger hoch?

Weil Texte für die Kaufentscheidung zweitrangig sind, wenn bereits mit Bildern alle eventuellen Kundenfragen beantwortet wurden. Die Chinesen wissen, dass der Kunde innerhalb kürzester Zeit seine Kaufentscheidung treffen will. Entsprechend forcieren sie den Entscheidungsvorgang mit optimierten Bildern, mit Anwendungsbildern, ansprechenden Titelfotos und entsprechend in den Aufnahmen integrierte technische Daten.

Was genau ist ein Titelbild?
Ein Titelbild kann manchmal komplexer als alle sieben Bilder zusammen sein und so binnen Sekundenbruchteilen darüber entscheiden, ob ein Kunde klickt oder weitersucht. Obwohl es nur auf einem weißen Hintergrund sein darf, verraten wir Euch einen Trick, wie es auch anders funktioniert. Denn auch hier gilt wie überall im Verkauf die Devise: Auffallen, und zwar um jeden Preis! Der wohl wichtigste Punkt, um einen Verkauf und damit Gewinn zu generieren.

Produktbilder für Amazon und Ebay

 

Ist es sinnvoll unterschiedliche Titelbilder für Amazon, Ebay und dem eigenen Shop für ein Produkt zu verwenden?
Die Antwort lautet definitiv ja. Amazon akzeptiert üblicherweise nur Titelbilder, auf denen das Produkt vor einem weißen Hintergrund abgebildet ist. Hero-Images, Texte und zusätzliche Conversion unterstützende Details sind nicht gestattet. Produkte, welche über viele Details und Eigenschaften verfügen, die eventuell sogar erklärungsbedürftig sind, können diese notwendigen Informationen nicht auf dem Titelbild darstellen und geraten so ins Hintertreffen. Dennoch gibt es einige Amazon konforme Tricks, wie man ein Titelbild mit einem Produkt in Benutzung verwenden kann.

Betrachten wir das Keyword „Tischsets“ bei Amazon einmal genauer. Ein Tischset ist üblicherweise eine meist rutschfeste, entweder einfarbige oder mit einem Motiv verzierte Matte, die unter einem Teller zum Einsatz kommt. Auf den Titelbildern präsentieren die Anbieter die Tischsets dennoch in verschiedenen Variationen, sei es ausgerollt oder zusammengerollt, mit weiteren schmückenden Gegenständen wie Geschirr und Besteck. Zwar verstößt eine Ausschmückung gegen die Richtlinien für Produktbilder, ist in diesem Fall aber für die Darstellung notwendig und bewegt sich deshalb in einer Grauzone der TOS. So lässt sich der erste heilige Kundenklick forcieren.

 

Wie stellt sich die Titelbildvorgabe bei Ebay dar?

Im Grunde nimmt auch Ebay es sehr genau, was das Titelbild angeht. Auch hier gilt, dass das Produkt vor einem weißen Hintergrund ohne Ausschmückungen oder textlichen Ergänzungen gezeigt werden darf. Da Ebay, nicht zuletzt wegen sinkender Verkäufe, aber dennoch hohen Verkaufsprovisionen, kaum zu kalkulierenden Verkaufsgebühren und sich ständig ändernden Regeln einem Händlerschwund ausgesetzt ist, bietet Ebay den Verkäufern hier mehr Spielraum.

Beispiel zum Keyword „Damen Geldbörse“:

 

 

Bei Amazon wird nur die Geldbörse ohne schmückendes Beiwerk abgebildet.

Bei Ebay hingegen gibt es eine Vielzahl an Abbildungen eines Produktes im Titelbild. Das hat den einfachen Grund, dass dem Kunden gleich eine große Auswahl zum Produkt geboten wird und er nicht mehr weitersuchen muss und sich so für diesen Anbieter entscheidet. Klar auf der Hand liegt der Vorteil eines solchen Titelbilds: Es ist Conversionstärker und generiert mehr Klicks. Der Nachteil ist allerdings, dass Ebay weitaus weniger Kunden aufweist als Amazon, was den Vorteil des Bildes wieder relativiert.

 

Was lässt sich daraus schlussfolgern?

Auf einer Verkausplattform die viele Kunden anzieht, gibt es eine hohe Zahl an Mitbewerbern, die ebenfalls das hohe Kundenpotenzial ausschöpfen wollen. Der dadurch entstehende stärkere Druck sich von den anderen abzuheben, erfordert bessere Bilder als die der Konkurrenz. Deshalb muss das Produktbild den potenziellen Käufer stärker und aggressiver zum Klicken und letztlich Kaufen, animieren. Dabei muss aber beachtet werden, dass die Regeln und Vorgaben der Plattform beachtet und eingehalten werden.

Anders sieht es im eigenen Online-Shop aus, denn da sollte immer das beste Bild das Titelbild sein. Warum? Der eigene Shop erreicht im Vergleich zu Amazon, Ebay und andere große Marktplätze, weitaus weniger Kunden, verursacht aber höhere Werbekosten. Die Gebühren für Facebook-Ads, Google Shopping, Google-Ads sowie Affiliate-Marketing sind teilweise höher als bei Amazon, bietet aber den Vorteil, dass der Kunden beim erneuten Kauf direkt Deinen Shop aufruft und keine weiteren Gebühren wie bei Amazon oder Ebay anfallen.

 

Fazit: Es ist absolut lohnend unterschiedliche Titelbilder für verschiedene E-Commerce-Verkaufsplätze anzufertigen. Das jeweilige Bild sollte auf die einzelnen Vorgaben und Möglichkeiten der Plattformen (Amazon, Ebay, eigener Online-Shop) optimal zugeschnitten sein. Das gilt auch für alle weiteren Online-Marktplätze.

 

Traut Euch mehr zu!

Um Verkaufserfolge zu erzielen, muss man sich mehr zutrauen, als es der Mitbewerber macht. Es nutzt nichts, wenn man sich nur an alle Vorgaben hält, der chinesische Konkurrent aber schon um Lichtjahre voraus ist.

 

Wir von seo-pictures.de stellen immer wieder fest, dass viele Händler in diesem Bereich unerfahren sind. Sie setzen auf Bilder, die ihnen persönlich gefallen, aber eben nicht die Kriterien aufweisen, die sie zu „Killer“-Bildern für den Verkauf werden lassen. Das Bild muss den Kunden ansprechen oder anders gesagt: Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.

 

Oftmals bekommen wir Nachrichten von Händlern, dass wir ihre wenig ansehnlichen und billigen Pappkartons nicht mehrfach in den Bildern zeigen. Auch kritisieren sie, dass es keine Vergleichstabellen gibt, auf denen sie gut dastehen und der Mitbewerber schlecht dargestellt wird. Doch bei aller Kritik übersehen sie, dass der Kunde die Kaufentscheidung in wenigen Sekunden in der Galerie treffen muss. Verlässt er die Galerie, so ist ein anderer Händler nur einen Mausklick entfernt. Schließlich schaltet Amazon auf das Listing des Kunden weitere 30 – 40 weitere Produkte der Mitbewerber, die ebenso mit ansprechenden und überzeugenden Bildern begeistern. Also, nutzt die Chance, um aufzufallen, traut Euch was, vertraut auf uns und unsere langjährige Erfahrung. Gerne beraten wir Euch, erklären dabei die idealen Perspektiven und Bildkompositionen, damit Euer Produktbild überzeugt.

Top-Bilder mit Seo-pictures.de
Wir verfügen über mehr als 15 Jahre Erfahrung im E-Commerce-Bereich. Bevor wir uns an die Aufnahmen Eurer Produkte machen, analysieren wir Eure Mitbewerber und die Keywords, die von Kunden zu dem entsprechenden Produkt eingegeben werden. Dazu nutzen wir das Analyse-Tool Amalyze, in dem wir uns zum Beispiel die wichtigsten Kombinationen zum Suchbegriff „Bluetooth Kopfhörer“ anzeigen lassen können. Entsprechend der Wichtigkeit, die den Wünschen der Kunden entsprechen, zeigen wir im Bild die entsprechenden Eigenschaften des Produktes. Auch achten wir darauf, dass wir den Kunden nicht mit zu vielen Informationen in einem Bild überfordern, schließlich muss sich das dargestellte schnell für den Betrachter erschließen, damit er zum Käufer wird. Lieber die Eigenschaften auf mehrere Bilder verteilen, als zu viel Informationen in ein Bild zu packen.

Im Schnitt wendet der Betrachter für 7 Bilder zwischen 10 und 30 Sekunden auf, sofern sie ihn ansprechen. Das ist die Zeit, die Ihr habt, um den Kunden Euer Produkt zu 80-90 Prozent vorzustellen. Hier kommen wir ins Spiel, denn wir wissen, was dafür wichtig ist.

Was machen wir für Dich?

  1. Wir sorgen dafür, dass Deine Produkte optimal im Bild präsent sind!
  2. Wir geben alles, damit Du mit Deinen Bildern in Deiner Kategorie bald weit oben ranken wirst!
  3. Wir wollen, dass Du und Deine Kunden zufrieden sind und wiederkommen!
  4. Wir möchten, dass Dein Business wächst und sich Deine Investitionen und Dein Vertrauen in uns für Dich auszahlen!
  5. Wir freuen uns, wenn Du Deine Produkte erfolgreich verkaufst und unsere Dienstleistung erneut in Anspruch nimmst. Gemeinsam nach vorne!

Wir hoffen, dass Du nun ein Stück schlauer geworden bist und weißt, worauf es ankommt, wenn Du das nächste Mal professionelle Produktbilder in Auftrag gibst.

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Produktfotografie selber machen – Schritt für Schritt

Produktfotografie: Welche Strategie verbirgt sich hinter dem perfekten Bild?

Produktbilder für Amazon und Ebay

Tagtäglich werden wir beim Surfen im Internet durch tausende Bilder auf das riesige Überangebot an Waren auf den unterschiedlichsten Onlineplattformen aufmerksam gemacht. Bekanntlich ist der erste Eindruck das wichtigste Merkmal, um das Interesse eines Produktes bei einem potentiellen Käufer zu wecken. Die visuelle Übermittlung bildet das Fundament für eine erfolgreiche Verkaufsstrategie für auf dem Online-Marktplatz tätige Unternehmen. Alles was Du konkret zum umfangreichen Themenbereich der Produktfotografie wissen solltest, damit Du selbst richtig durchstarten kannst, haben wir in unserem folgenden Beitrag für dich gesammelt.

 

 

 

Haben ansprechende Aufnahmen die größte Relevanz im Onlinehandel?

Wohl kaum ein anderes Kriterium strahlt so viel Aussagekraft über ein Produkt aus, wie eine optische Darlegung in Form einer ausdrucksstarken Fotografie. Bei der Suche nach einem spezifischen Artikel orientierst Du dich erfahrungsgemäß nicht nach dem Listing, sondern hauptsächlich nach den visuellen Impressionen, die dabei auf dich einwirken. Du legst deinen Fokus automatisch auf die vorgeschlagenen Bilder – Titel und Beschreibung werden erstmals in den Hintergrund gerückt. Aufgrund dessen konzentrierst Du dich voll und ganz auf die vorhandenen Bilder der Artikel und filterst gewohnheitsgemäß den Match heraus, der deinen persönlichen Vorstellungen am besten entspricht. Stimmt der visuelle Match letztendlich mit deinen Ansprüchen überein, so landet das gewünschte Gut mit nur einem Klick in deiner Einkaufsliste.

Ist der Sale also im Grunde genommen nur von den Fotografien abhängig?

Aussagekräftige fotografische Darstellungen sind ein essenzieller Indikator, um den Verkauf eines Produktes gewinnbringend und effektiv zu fördern. So lässt sich also behaupten, dass der Erwerb eines Gegenstandes zu 90 Prozent durch die Fotografie bedingt ist. Der kommerzielle Aspekt besteht konkret darin, die Produktfotografien so zu gestalten, dass allein durch eine einzige Abbildung sämtliche Informationen und Eigenschaften wiedergegeben werden. Welche spezifischen Besonderheiten spielen für dich die größte Rolle, bevor du dich dafür entscheidest, einen Artikel zu erwerben? Meistens orientiert sich die Aufmerksamkeit, die wir einer Sache schenken, auf Charakteristiken wie zum Beispiel Farbe, Größe, Form, Beschaffenheit und vieles mehr. Lassen sich diese wesentlichen Informationen bereits in Bildern ausdrücken, so wird das Listing für den Kunden nebensächlich. Du solltest dementsprechend deine Artikel so in Szene setzen, dass sich diese ohne zusätzliche Beschreibungen oder beiläufige Werbungen anderer Händler unmittelbar in der Einkaufstasche der Kundschaft wieder finden. Ganz nach dem Motto: Von der Galerie zum Warenkorb.

Können exzellente Fotografien sogar geringwertige Produkte kompensieren?

So hochwertig die Aufnahme eines bestimmten Artikels auch sein mag – ist die Qualität mangelhaft kann selbst eine hervorragende Fotografie keine Wunder bewirken. Sind eine ausgezeichnete visuelle Erscheinung und eine in Wahrheit minderwertige Beschaffenheit eines Gutes viel zu widersprüchlich, so findet sich die Ware durch einen Rückversand schnell beim Händler wieder. Das Prinzip eines erfolgreichen Gewerbes im Onlinehandel lässt sich kinderleicht definieren. Gute Bilder entscheiden zwar, wer auf dem virtuellen Marketplace viel verkauft – doch einzig und allein die Qualität entscheidet, wer das Produkt schlussendlich mit Zufriedenheit auch behält.

 

Wie groß ist der Aufwand, wenn Du selbstständig professionelle Produktfotografien entwerfen möchtest?

Bei einer fachkundigen Fotografie von Artikeln spielen vielerlei komplexe und anspruchsvolle Aspekte eine bedeutende Rolle. Schließlich sollen deine Bilder andere zum Kauf animieren und dafür hat eine gute Aufnahme oberste Priorität. Wie kompetent deine Bilder nach dem Prozedere auf andere wirken,  hängt größtenteils von deinen Kenntnissen ab. Auf welchem Niveau bewegen sich beispielsweise deine Grafikkenntnisse? Wie sicher bist Du im Umgang mit der Kamera? Du solltest jedoch nicht in Panik verfallen und die Hoffnung aufgeben. Denn es ist noch kein professioneller Produktfotograf ohne Übung und Erfahrung erfolgreich geworden. Als Anfänger musst Du dir noch nicht den Kopf über technische Elemente deiner Kamera, wie zum Beispiel einer Blende, einer ISO, den Lichtverhältnissen usw. zerbrechen. Als erfahrener Fotograf gehört das Know-How solcher Komponenten zu der Profession dazu. In der Anfangszeit ist es vollkommen ausreichend, wenn Du zu erst einmal das richtige Gefühl dafür bekommst, in welchem Winkel Du dein Produkt ausstellst und aus welcher Perspektive die wesentlichen Kennzeichen am besten zum Ausdruck kommen.

Dabei kannst Du dich nach drei bestimmten Faktoren richten:

 

Die richtige Kamera – Produktfotografie

1. Die Kamera

Wie gut ist die Hauptausrüstung für deine Fotografien? Was Du auf jeden Fall vermeiden solltest ist eine gewöhnliche Handykamera. Zwar schießen auch diese heutzutage schon haarscharfe Aufnahmen in hochauflösender Qualität. Dennoch besitzt diese nicht die erforderlichen Komponenten und kann somit einer Spiegelreflexkamera unmöglich das Wasser reichen. Denn eine Spiegelreflexkamera fotografiert auf Grundlage der Roh-Basis. Anhand der dabei zur Verfügung gestellten Roh-Daten, steht es Dir offen die Lichtverhältnisse in der anschließenden Bearbeitung entsprechend zu verbessern, diese zu verfeinern oder anzupassen. Bei einer Handykamera besitzt Du hingegen eine komprimierte Bilddatei mit einer Kapazität von ca. 4-5 Megabyte – eine Roh-Datei hat stattdessen mit 30-40 Megabyte ein Vielfaches mehr zu bieten.

Professionelle Beleuchtung & foto stativ produktfotografie

2. Das Stativ

Ergänzt wird deine Kamera durch ein passendes Stativ, welches Du bereits mit wenig Geld überall ergattern kannst. Schon für gerade einmal 15€ findest Du ein Stativ, das dein Equipment perfekt abrundet. Natürlich steht die preisliche Grenze nach oben hin ziemlich weit offen. Für professionelle Fotografen können sich die Kosten bei bestimmten hochwertigen Modellen schon mal auf bis zu 1600€ belaufen. Die optimale Preisklasse bewegt sich bei Anfängern bei etwa 60€-100€. So kannst Du Dir sicher sein, dass dein Stativ deinen Ansprüchen Stand hält und nicht schon nach kurzer Nutzungsdauer den Geist aufgibt. Achte beim Kauf am besten darauf, dass dein Stativ einen Kugelkopf besitzt und keinen Zahnmechanismus. Denn bei letzterem besteht die Gefahr, dass dieses dann je nach Größe und Gewicht der Kamera und Linse zusammenbrechen kann bzw. kaum Standfestigkeit besitzt. Vor allem bei regelmäßiger Anwendung, empfiehlt es sich lieber auf Qualität zu setzen, um nicht unnötig viel Geld für mangelhafte Ausstattung auszugeben.

3. Die Lichtverhältnisse

Zwar spielen die richtigen Lichtverhältnisse eine wichtige Rolle bei qualitativ wertvollen Bildaufnahmen. Doch mit dem richtigen Feingefühl und einem gewissen Grat der Vertrautheit zwischen Dir und deiner Kamera, können Unstimmigkeit fingerfertig ausgeglichen werden. So kannst Du auch mit einem geringen Anteil an einwirkenden Lichtverhältnissen exakt das gleiche Ergebnis erzielen, wie bei der Anwendung von zusätzlichen Beleuchtungen oder Blitzeffekten. Der Trick liegt in der Kalibrierung der Kamera. Hast Du erst einmal herausgefunden wie Du diese entsprechend kalibrierst, benötigst Du für die gleichen Aufnahmen keine hinzukommenden Lichteinwirkungen für ein makelloses Ergebnis. Jedoch solltest Du wissen, dass sich dahinter etwas Erfahrung und Geschick verbirgt. Doch Übung macht den Meister und mit der Zeit wirst Du diese Methode beherrschen können.

Steigert eine Foto-Box die Aufnahmequalität deiner Bilder?

Du hast schon oft zu hören bekommen, dass eine Foto-Box das optimale Tool ist, das deine Aufnahmegalerie vollkommen macht und nun fragst Du dich, ob es sinnvoll für dich wäre, deine Ausstattung um diese zu erweitern? Im Grunde genommen basieren sämtliche Produktfotografien auf dem Farb-Code FFFFFF, welcher einen komplett weißen Hintergrund angibt. Denn selbst wenn Du bei deinen Bildern eine Foto-Box benutzt und jede Menge Kamerablitze und zusätzliche Lichteinwirkungen anwendest, verbleibt durch die Hohlkehle immer ein Grau-Ton auf deinen Fotos. Dieser wird jedoch von Amazon nicht akzeptiert und würde dich somit daran hindern deine Werke dort zu publizieren. In jedem Fall muss die besagte Stelle ohnehin bei der nachfolgenden Bearbeitung ausgeschnitten werden. Somit macht es kaum einen Unterschied, ob du mehr Geld für eine Foto-Box ausgibst oder dieses in ein reguläres weißes Laken investierst. Das Resultat bleibt letztendlich gleich.

Nun weißt du bereits über die primären Bestandteile der Produktfotografie Bescheid. Doch wie gestaltet sich diese Tätigkeit aus finanzieller Hinsicht?

Selbstverständlich besitz jeder Fotograf seine eigenen Vorlieben, wenn um die perfekte Kameraausrüstung geht. Rüstest Du beispielsweise eine Canon 750D oder Canon 80D mit einem Weitwinkelobjektiv und einer speziellen Linse aus, die unter anderem mit der Makrofotografie bei Schmuck kompatibel ist, so schwankt das preisliche Angebot zwischen mindestens 1500€-2000€. Mit inbegriffen können außerdem noch ein geeignetes Stativ als auch eine passende Beleuchtungseinrichtung sein. So solltest Du neben der materiellen Ausrüstung auch noch anderweitige Segmente, wie die Software und das Know-Hows mit einkalkulieren. Hier empfehlen wir Dir beispielsweise das praktische Programm Adobe, welches du in einem Monatsabonnement für 49€ mieten kannst oder auch Photoshop, bei welchem dir in der Premium-Version unzählige Möglichkeiten bei der Umgestaltung deiner Aufnahmen zur Verfügung stehen. Monatlich kostet die Photoshop-Mitgliedschaft, je nach gebuchter Option, zwischen 29€-49€. Oftmals werden auch vierwöchige Testversionen ohne zusätzliche Gebühren angeboten, die Dir die Chance geben, das Programm umfänglich auszuprobieren und dessen Funktionen zu erforschen. Entspricht jedoch nichts davon deinen Vorstellungen, bietet sich als kostenlose Alternative noch das Bildbearbeitungs-Tool Gimp an.

Wie gehst Du vor, wenn Du deine Produkte nicht selbst ablichten möchtest, sondern vor hast, dir professionelle Hilfe bei einem Fachmann zu suchen?

In diesen Fällen bieten viele Händler ihren Kunden zwei unterschiedliche Möglichkeiten an:

  • Die eine Seite der Kundengruppe sendet dem jeweiligen Fotografen ein sehr genaues und explizites Briefing zu nach dem sich dieser bei den Aufnahmen zu richten hat und dementsprechend den genannten Forderungen nach geht. Dies kann zum Beispiel der Wunsch sein, die von der Kundschaft versandten Produkte aus einer Perspektive von 30 Grad frontal abzulichten. Die exakten Vorgaben werden dann Produkt für Produkt konsequent abgearbeitet.  
  • Die zweite Variante der Kundengruppe übergibt sämtliche Verantwortung in die Hände des Fotografen. Diese Variation gestaltet sich für den Grafikdesigner meist interessanter, da dieser seiner Kreativität freien Lauf lassen kann und dabei zahlreiche neue Ideen entwickeln. Hierbei besteht der erste Schritt in der sogenannten Mitbewerberanalyse. Welche Artikel bietet der Kunde auf dem Market-Place an und auf welche Art praktiziert er seinen Onlineverkauf? Welche Methoden wendet die Konkurrenz in der Branche an? Antworten auf diese Fragen sind fundamental, damit sich der Fotograf eine Vorstellung verschaffen kann, auf welche Weiße er die jeweiligen Produkte am besten in Szene setzen muss, um diese von Ihrer Schokoladenseite zu präsentieren. Neben der kategorischen Zuordnung, sind auch die Analyse von Bildern anderer Artikel derselben Güterart und die Betrachtung der Top-Seller elementar. Somit entwickelt sich die Idee, die notwendig ist, um den Ansprüchen der spezifischen Kategorie gerecht zu werden und das Produkt für einen möglichen Käufer ansprechend zu gestalten.

Welche Eigenschaften machen eine gute Fotografie aus?

Die meisten Bilder die Du auf Amazon oder EBay zu Gesicht bekommst, erwecken den Eindruck, dass diese als ein Ganzes aufgenommen wurden. Jedoch ist dem oft nicht so wie es anfangs scheinen mag. In Szene gesetzte Gegenstände, die zum einen aus mehreren Teilen bestehen oder wiederrum als Kleidungsstück beim Tragen an einer Person abgelichtet werden, wie beispielsweise ein Gürtel, sind größtenteils durch reines Bearbeitungsgeschick zustande gekommen. So wurde der Gürtel bei der Fotografie nicht bereits getragen. Dieser wurde mit der Hilfe von Photoshop angelegt. Die Kunst besteht zweifelsohne darin, die Objekte mit ihrer Umgebung harmonisch in Einklang zu bringen und den Moment dadurch so realistisch wie nur möglich auf den Betrachter wirken zu lassen. Für die reine Aufnahme benötigt ein erfahrener Fotograf meist nicht länger als fünf Minuten. Die Retusche beansprucht hingegen ein wenig mehr Zeit, vor allem wenn es sich dabei um feinen Schmuck handelt. Mit der zusätzlichen Retusche des Fotomodels werden schätzungsweise 40 Minuten einkalkuliert. Somit ergibt sich eine gesamte Bearbeitungszeit von ca. 45 Minuten für eine Aufnahme. Die Auflösung der Bilder orientiert sich an den jeweiligen Kundenwünschen. Das Spektrum bewegt sich zwischen einem Wert von 1500 Pixel oder 3600 Pixel. Zusätzlich erhält der Kunde nach jedem Auftrag sämtliche Photoshop-Daten und je nach Agentur auch die Roh-Daten um eigenständige Bearbeitungen vornehmen zu können.

 

Fazit:

Bei den Tätigkeiten eines professionellen Fotografen sollten vielerlei Details beachtet werden. Doch grade als Anfänger benötigst Du kein überteuertes Equipment und musst auch nicht über alle Einzelheiten dieses komplexen Themenbereiches Bescheid wissen. Schließlich musst du zu erst mit allen Komponenten vertraut werden und die Funktionen deiner Kamera Kennenlernen.

Produktbilder für Amazon und Ebay